Die aktuelle Pandemie – Situation führt dazu, dass viele Menschen die Natur wiederentdecken und bewusster wahrnehmen. Mit Parks holen wir uns dieses Gefühl nach Hause. In vielerlei Hinsicht ist das Spiel lobenswert. Das ausgezeichnete Artwork und die hochwertigen Materialen holen auch Wenigspieler an den Brettspieltisch. Die Anmutung ist so hoch, dass das Spiel einfach gespielt werden will und neugierig macht. Schon das Unboxing lässt das eine oder andere Brettspielerherz höher schlagen, das Inlay ist sehr gut gelungen, alle Komponenten sind aufgeräumt und nach Spielende schnell wieder verstaut. (mehr …)
Zug um Zug: “Meine Erste Reise”.
Zug um Zug ist als Spiel des Jahres 2004 ein echter Klassiker und die Europa- Ausgabe feiert im Jahr 2021 bereits sein 15-jähriges Jubiläum. Es besitzt zudem inzwischen unzählige Varianten mit vielen unterschiedlichen Landkarten. Spätestens seitdem Amazons Sprachassistentin Alexa auch Zug um Zug spielen kann, ist es auch wieder ein wenig ins Gespräch gekommen. Was aber manche vielleicht nicht wissen: Es gibt auch eine Kinderspiel – Variante von Zug um Zug: Sie trägt den Zusatz “Meine Erste Reise”. (mehr …)
Welcome to… (your perfect home)
Wolltet Ihr schon immer als Stadtplaner aktiv werden? Welcome to… entführt Euch in einen amerikanischen Vorort der 50er Jahre. Alles, was ihr benötigt, um euch in dieses Flip-and-Write zu stürzen, ist ein Stift und ein Spielzettel pro Spieler.
Im Kern handelt es sich bei Welcome to… um ein Roll-and-Write, bei dem die Würfel durch 81 Karten ersetzt wurden, die für die einzelnen Aktionen genutzt werden. Zusätzlich finden sich in der Schachtel noch 29 Bauplankarten und ein Block mit 100 Spielzetteln, der für etliche Partien reichen sollte. (mehr …)
ANNO 1800 – Das Brettspiel
Neben Brettspielen bin ich leidenschaftlicher PC- Spieler und werde schnell hellhörig, wenn ein digitales Spiel einen analogen Ableger erhält. Eines dieser Spiele hat mich dabei seit meiner Kindheit gefesselt und stets begleitet. Ich kann mich noch gut an die schier endlosen Wochen erinnern, an denen ich vor dem Bildschirm hockte und mir Gedanken über komplexe Produktionsketten und Optimierungsprozesse machte.
Schließlich gab es auf meiner Insel eine Menge zu tun: Neue Farmen und Fabriken mussten angelegt werden, Einwohner brauchten Nahrung, Wohnraum und sehnten sich nach Wohlstand, Handel musste betrieben werden und eine Flotte die Welt erkunden. Ich spreche dabei von dem Spiel, dass als Genrebegriff für Aufbauspiele gilt: ANNO. Kaum eine Spielereihe hat mich so fasziniert, wie ANNO, welches am 31. März 1998 mit dem ersten Serienteil – ANNO 1602 – das Licht der Welt erblickte.
Mit ANNO 1701 erschien bereits eine erste Brettspiel-Umsetzung, welche optisch sehr an ein Siedler von Catan erinnerte. Auch wenn die Mechaniken sich unterscheiden und das Spiel durchaus gut in Bewertungen abschnitt, fehlte mir der optische Bezug und das Flair des Originals.
Mit ANNO 1800 – Das Brettspiel ist nun auch der aktuelle Serienableger als Strategiespiel erschienen. Wie auch im Vorbild liegt der Schwerpunkt auf den Produktionsketten und der Optimierung der Wirtschaft.
Liebes ANNO-Brettspiel, du wirst es nicht leicht haben, mich als alten ANNO-Veteranen zu überzeugen. Ob es dem Spiel gelingt, meinen persönlichen Erwartungen und der stets eindrucksvollen Atmosphäre des PC-Spiels nun als Brettspiel gerecht zu werden, möchte ich Euch ausführlich vorstellen. Lasst uns die Segel setzen und zu neuem Land aufbrechen!
Yokai
In jeder Kultur stößt man auf die unterschiedlichsten Geister, Kobolde und Sagengestalten. Manche von ihnen sehen schaurig aus und jagen den Menschen mit boshaften Absichten Angst und Schrecken ein. Andere sind eher ulkig anzuschauen und sorgen für allerhand Schabernack.
Wir bekommen es nun mit den „Yokai“ zu tun, der japanischen Form übernatürlicher Gestalten. Auch mit ihnen sollte man es sich nicht verscherzen. Um ihr Wohlgefallen zu erlangen, sollen wir ihnen helfen, sich in ihren Familien wieder zusammenzufinden. Doch Achtung – sprechen ist verboten!
(mehr …)Spirits of the Wild
Spirits of the Wild ist ein kurzweiliges Strategiespiel für 2 Personen. Jeder Spieler verfügt über ein Spielertableau und sechs Aktionskarten. Auf dem Spielertableau sind fünf Bereiche abgebildet, die durch Tiere symbolisiert sind. Jedes Tier sammelt Spielsteine auf seine eigene Art und Weise:
- Eule: gleichfarbige Paare
- Hase: drei verschiedene Farben
- Biber: Ein Drilling und ein gleichfarbiges Paar
- Lachs: ein Stein jeder Farbe
- Schildkröte: alle Steine gleichfarbig
Renature
Domino ist einer der All Time Klassiker überhaupt und wird weltweit überall gerne gespielt. Es gibt unzählige Varianten und mit Kingdomino ein Spiel des Jahres, das Domino aus seinem verstaubten Image herausgeholt hat. Auch Renature ist im Grunde ein Dominospiel, das aber durch neue Elemente und eine knallharte Zählweise einige spannende Aspekte hinzufügt. (mehr …)
Under Falling Skies
Der erste Blick auf das Spielfeld erinnert an das 1978 erschienene Videospiel Space Invaders. Auch in UnderFalling Skies wollen wir die Erde vor einer Alieninvasion beschützen, sind aber im Gegensatz zum alten Videospiel mit wesentlich mehr Feuerkraft und Technologie ausgestattet als das damalige Raumschiff. Eine weitere Gemeinsamkeit: es handelt sich um ein Solo-Spiel, welches man aber sehr gut auch kooperativ spielen und gemeinsam über die besten Züge beraten kann.
Under Falling Skies ist als Teilnehmer des „9 Card Game Print and Play Design Contest“ in 2019 auf BoardGameGeek entstanden, wo es in mehreren Kategorien gewann. Das Spiel wurde dann von CGE verfeinert, mit neuem Artwork und Material sowie einer Kampagne ausgestattet. Heidelbär Games vertreibt die deutsche Lokalisierung dieses Solo-Abenteuers. (mehr …)
Dreamscape
Jeder von uns träumt – manche werden sich nur selten an ihre Träume erinnern, andere wissen am nächsten Morgen noch um das gesamte Traumgeschehen. Und die schönsten Träume sind zweifellos jene, welche wir gezielt steuern können und auf deren Ablauf wir Einfluss nehmen können. Wie aufregend muss es erst sein, wenn man sich auf seiner Reise im Unterbewusstsein nur die besten Fragmente sichern und zu einem eigenen, unvergesslichen Traum zusammenstellen könnte? Mit diesem Gedanken beschäftigt sich das Spiel „Dreamscape“. (mehr …)
My City
Mit My City haben Reiner Knizia und der Kosmos Verlag ein schönes Puzzle-Legacy-Spiel vorgestellt. Das Spiel hat es sogar auf die Nominierungsliste zum Spiel des Jahres 2020 geschafft. Alle, die Tetris mögen und ein gesundes räumliches Vorstellungsvermögen haben, werden sich bei dem Spiel leicht zurecht finden. Alle anderen sollten lieber Abstand nehmen, das Frustpotential ist dann einfach zu groß. (mehr …)

