Sankt Petersburg

sanktpetersburgSANKT PETERSBURG aus dem HANS IM GLÜCK Verlag ist ein Spiel, an dem vor allem die engagierten Freaks und Tüftler ihre Freude haben. Zwei bis vier Spieler treten in mehreren Durchgängen an. Diese werden durchschnittlich acht- bis zehnmal gespielt und bestehen jeweils aus vier Runden.

Bei allen geht es um möglichst viele Ruhmespunkte und um Geld natürlich. Beides gibt es bei unterschiedlichen Aktionen etwa wenn günstig ein Theater gekauft wurde oder ein neuer Verwalter eingesetzt wird.

Gesteuert und beeinflusst wird das Spiel durch 116 Karten, die in vier Kategorien das Geschehen in SANKT PETERSBURG bestimmen. Da bringen beispielsweise Handwerker die wichtigen Rubel für weitere Vorhaben, Adlige liefern Punkte und Geld, mit den Gebäuden wird nur gepunktet und Austauschkarten sind dazu da, um das alles zu ändern und das Schema zu durchbrechen

Spieleautor Michael Tummelhofer kennt mit den Investoren und Hasardeuren, die zu schnell zu viel, oder zu langsam zu wenig in den Aufbau der Zarenstadt riskieren, keine Gnade! Für sie gibt es keinen Ruhm zu gewinnen und damit auch nicht das Spiel.

Autor: Michael Tummelhofer

Grafik: Doris Matthäus
Jahr: 2004
Spieler: 2 bis 4
Spieldauer: ca. 45 Minuten

Stone Age

Bei Stone Age werden die Spieler in die Steinzeit versetzt. Sie schlagen Holz, brechen den Stein und waschen ihr Gold aus dem Fluss. All das tauschen sie eifrig, um ihre Zivilisation weiterzuentwickeln.

Stone Age ist ein klassisches Worker Placement Spiel. Die Spieler entsenden ihre Arbeiter auf verschiedene Orte des Spielplans, um dort Rohstoffe, Nahrung, Hilfsmittel und Nachwuchs zu erhalten. Wenn sie bereits Rohstoffe besitzen, können sie die ausgelegten Karten und Gebäude kaufen, indem sie einen Arbeiter dort platzieren und den geforderten Preis in Rohstoffen zahlen. Dafür erhalten sie Siegpunkte und/oder weitere Rohstoffe oder andere Ressourcen. (mehr …)

Schatten über Camelot

schatten ueber camelotSchatten über Camelot ist ein grandioses Spiel von Serge Laget und Bruno Cathala. Die Mächte des Bösen sammeln sich vor Camelot. Rundherum befinden sich schwarze Ritter, ein Rudel Sachsen und Pikten ist im Anmarsch, Morgana schmiedet ihre Intrigen und zahllose Belagerungsmaschinen werden erbaut. Nun ist es an euch dieser Bedrohung entgegenzutreten und Camelot vor dem Verderben zu retten.

Nur gemeinsam seid ihr stark!!!!

Entgegen den meisten üblichen Brettspielen, wo alle gegeneinander spielen, ist es hier das Ziel gemeinsam gegen das Spiel zu gewinnen. Dieses gelingt einem wirklich nur, wenn man kommuniziert und strategisch gut reagiert.

Jeder Spieler erhält Karte, die seine Spielfigur, einen Ritter der Tafelrunde, verkörpert. Diese werden gezogen, sodass ständig neue Kombinationen entstehen. Jeder Ritter hat eine besondere Fähigkeit, die für den Sieg dringend erforderlich sind. Danach werden Treuekarten verteilt. Unter den Karten sind 7 Getreue und ein Verräter. Diese Karten gilt es geheim zu halten. Es schwebt also immer im Raum, ob eventuell einer der Mitspieler ein falsches Spiel treibt.

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Elasund

elasund„Elasund die erste Stadt“ – Ein Abenteuer auf Catan von Klaus Teuber ist ein Spiel für 2 – 4 Personen. Besonders gelungen ist die Tatsache, dass die Spielbrettgröße sich an die Anzahl der Spieler anpasst.

Gemeinsam müsst ihr nun die Stadt „Elasund“ aufbauen. Da „gemeinsam“ jedoch viel zu langweilig wäre, muss jeder versuchen, möglichst viele eigene Häuser zu bauen. Der Platz auf dem Spielbrett ist jedoch sehr beengt, so dass sehr schnell Häuser abgerissen werden müssen, um eigene, größere Häuser errichten zu können. Um Häuser als eigene zu markieren, hat jeder zehn Siegsteine, die es zu verbauen gilt. Wer dies als erstes geschafft hat, ist Sieger des Spiels.

Das Spielfeld ist ähnlich wie beim Schach in neun mal zehn quadratische Kästchen unterteilt und bildet den Mittelpunkt des Spielbretts. Seitlich sind die Reihen mit Werten von zwei bis sechs und von acht bis zwölf versehen. (mehr …)

In 80 Tagen um die Welt

in80tagenumdieweltDas Spiel, basierend auf dem Roman von Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“, wurde von Autor Michael Rieneck sehr schön umgesetzt. Er startet eine gelungene Hetzjagd rund um das detailliert illustrierte Spielbrett.

Alle Spieler starten natürlich in London und müssen in so wenig Tagen wie Möglich neun Städte durchlaufen um am Ende wieder in London anzukommen. Das pfiffige an der Sache ist, dass nicht automatisch der Sieger ist, der als erstes wieder in London landet, sondern derjenige, der am Ende die wenigsten Reisetage verbraucht hat.

Am Anfang erscheinen die 80 Tage als sehr viel. Jedoch merkt man sehr schnell, dass die Tage sehr schnell verbraucht sind, wenn man nicht unheimlich aufpasst und seinen Reisemitteln nicht ordentlich einheizt. (mehr …)

Nautilus

Das Spiel Nautilus von Brigitte und Wolfgang Ditt bietet einen schönen großen Spielplan, der einem die weiten der Meere noch einmal veranschaulicht. Im Zentrum des Spielplans befindet sich eine helle Lagunenlandschaft, welche zugleich die Basisstation darstellt. Von hier aus beginnt die Unterwasserwelt zu wachsen und die Schätze warten darauf gehoben zu werden.

Auf dem Spielplan sind vier verschiedene Meerbereiche abgetrennt mit unterschiedlichen Tiefen. Zu Beginn einer jeden Runde können die Spieler ihre Stationselememte ausbauen. Vor Spielbeginn werden 60 Schätze verdeckt auf dem Spielbrett verteilt. Dazu bekommt jeder Spieler Geld, um genau zu sein 45 und 55 Nemo. Dieses sollte er in neue Bauten investieren, die unterschiedliche Preise haben, je nachdem wie tief das Gebäude gebaut wird. Dabei können sie sich zwischen Forschungsstationen und Wohnstationen entscheiden. Aber einfach Stationen ausbauen ist oft nicht sinnvoll, sodass es besser ist Stationen zu sammeln um sie zu einem geeigneten Zeitpunkt auf einmal auszubauen. Die Gebäude verleihen den Tauchern hilfreiche Fähigkeiten. (mehr …)

Elfengold – Erweiterung für Eflenland

elfengoldElfengold ist eine sehr gelungene Erweiterung zu Elfenland. Es gibt zum Basisspiel einige Neuerungen. Es wird nun in sechs, anstatt in vier Runden gespielt. Ab nun werden nicht nur Ortssteine, sondern auch Goldmünzen eingesammelt. Jede Stadt erhält einen festgesetzten Goldwert.

Jedesmal wenn man die Stadt nun bereist, erhält man das entsprechende Gold. Mit diesem Geld können dann Transportmittel ersteigert werden. Zudem werden durch Zaubersprüche Wege erschwert und man muss nach Alternativen suchen. Bis jetzt konnte man zu Wasser immer ungehindert reisen. Aber das ist nun auch vorbei. Eine ganz entscheidende Erneuerung ist nämlich, dass Seeungeheuer nun auch ein Hindernis im Wasser. darstellen.

Elfengold ist ein MUSS für alle, denen Elfenland zu wenig Action hat. Das Spiel wird durch diese Erweiterung spannender und dynamischer. Bisher machte es keinen Sinn Umwege in Kauf zu nehmen. Durch die Erweiterung wird es aber umso schmackhafter, da man so Gold kassieren kann.

Nun wird auch das strategische Denken gefordert, denn man muss immer ein Ass im Ärmel haben, für den Fall, dass einem der Weg durch Zaubersprüche oder ähnliches verbaut wird.

Elfenland schrie förmlich nach einer Erweiterung, um auch das Spiel zu zweit etwas spannender und kurzweiliger zu gestalten. Alles in allem sorgt es dafür, dass es dem Original von Alan Moon „Elfenroad“ viel näher kommt. Wer einmal die Erweiterung gespielt hat, wird das Grundspiel allein nicht mehr spielen wollen.

ELFENLAND

elfenlandIn diesem Spiel musst du als Elfe so viele Städte wie möglich im Elfenland bereisen. Hierzu hast du vier Spielrunden Zeit.

Jede Runde besteht eigentlich aus zwei Phasen.

Bei der ersten Phase kannst du verschiedene Transportmittelplättchen legen. Dieses geschieht reihum, sodass jeder Spieler jeweils ein Transportplättchen legen kann.

Die zweite Phase gestaltet sich dann so, dass man anhand der Handkarten die entsprechenden Wege bereisen kann. Wenn als jemand zwischen einzelnen Städten reisen will, muss er die entsprechenden Handkarten haben. Es gilt hier also genau zu planen, wie man die verschiedenen Wege bestreiten will und kann, damit man möglichst viele Städte erreicht.

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Deutscher Spielepreis: Sieger: Agricola

Der Deutsche Spiele Preis wird jährlich aufgrund einer breit angelegten Umfrage unter gut informierten Spielern sowie aufgrund der Einzelvoten wichtiger deutscher, österreichischer und Schweizer Spielberatungsstellen und Spielkreise, der führenden Spielefachhändler und von Spielekritikern und Experten ermittelt und verliehen.

Ergebnis:

1. AGRICOLA von Uwe Rosenberg (Lookout Games) 4497
2. STONE AGE von Michael Tummelhofer (Hans im Glück) 3452
3. CUBA von Michael Rieneck und Stefan Stadler (eggertspiele) 1645
4. IM JAHR DES DRACHEN von Stefan Feld (alea/Ravensburger) 1138
5. TRIBUN von Karl-Heinz Schmiel (Heidelberger Spieleverlag/MOSKITO-Spiele) 1033
6. HAMBURGUM von Walther „Mac“ Gerdts (eggertspiele) 993
7. GALAXY TRUCKER von Vlaada Chvatil (Czech Games Edition) 969
8. KELTIS von Dr. Reiner Knizia (Kosmos) 863
9. WIE VERHEXT! von Andreas Pelikan (alea/Ravensburger) 861
10. METROPOLYS von Sébastien Pauchon (Ystari) 853

Näheres dazu auf: http://www.deutscherspielepreis.de/p068detail.php4