Im Reich der Schatten herrscht seit langem ein Konflikt. Werwölfe und Vampire kämpfen um die Vormachtstellung. Immer wieder geraten die Menschen zwischen die Fronten und versuchen ihre ganz eigenen Ziele zu erreichen.
In Jäger der Nacht übernehmen die Spieler die Rollen von Vampiren, Werwölfen und Menschen. Jedoch weiss keiner der Spieler, wer Freund und wer Feind ist. Zweifel, Kombinationsgeist und Konflikt prägen das Spiel, das am Ende nur eine Fraktion gewinnen kann. Nicht selten kommt es vor, dass man sich unwissend gegen seinen eigenen Verbündeten stellt und damit die Chancen auf den eigenen Sieg enorm sinken.
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Tags: deduktiv, Kosmos
Ja/Nein – Rätsel, so genannte Laterale, haben eine sehr lange Spiel- Tradition. In Ihnen werden von einem “Rätselmeister” meist leicht paradox klingende Krimigeschichten vorgetragen, die dann die Teilnehmer der Raterunde durch geschicktes Fragen aufklären müssen.
In der seit 2004 erscheinenden erfolgreichen Black Stories Reihe hat der herausgebende Moses- Verlag 2008 “Black Stories, das Spiel” veröffentlicht. Die “schwarzen Geschichten” spielen in diesem Spiel die Hauptrolle, jedoch gibt es weitere Spiel- Elemente. Auf einem Spielplan wird ähnlich einem Glücksrad ein Messer gedreht. Die Messerspitze zeigt an, welche Aktion als Nächstes durchgeführt wird. Weiterlesen »
Tags: deduktiv, Moses Verlag
Tobago? Liegt das nicht bei Trinidad? Genau genommen liegt die Insel “Trinidad und Tobago” vor Venezuela im der südlichen Karibik und gilt seit jeher als Zufluchtsort für die Piraten der Weltmeere. Dass dort einiges an Schätzen zu bergen ist versteht sich von selbst.
Das dachte sich wohl auch Spiele- Autor Bruce Allen und ließ sich das Brettspiel Tobago einfallen, bei dem es um des Aufspüren und Bergen von Schätzen geht. Dafür werten die Spieler Hinweise aus, die sie auf (Schatz-) Karten erhalten und fahren mit ihrem Geländewagen zu der ermittelten Position auf dem Spielplan.
Dieser erweist sich in seiner Bauart nicht nur als sehr schön gestaltet, sondern auch als höchst flexibel, denn er besteht aus drei Teilen, deren Vorder- und Rückseite beliebig miteinander kombiniert werden können. Dadurch entstehen reichlich interessante Insellandschaften unf folglich variable Spielverläufe.
Das Spiel selbst ist ein Deduktionsspiel. Das heißt: Viele Möglichkeiten zur Lösung werden durch Ausspielen von Hinweiskarten auf immer weniger Möglichkeiten reduziert, bis eine eindeutige Zuordnung, der Fundort des Schatzes, entstanden ist. Weiterlesen »
Tags: deduktiv, Zoch
Ein Klassiker der Literatur- und Filmgeschichte wird als Brettspiel- Thema aufgegriffen: Agatha Christies “Mord im Orient Express” war für den amerikanischen Verlag “Days of Wonder” Anlass genug, ein komplexes Ermittlungsspiel zu entwickeln und dabei Elemente altbekannter Deduktions- Klassiker mit neuen Varianten zu ergänzen.
Mystery Express fühlt sich zunächst an wie Cluedo zum Quadrat. Das liegt daran, dass im Gegensatz zum Klassiker jedes Indiz als Karte doppelt im Spiel vorhanden ist. Ausnahme: Die Uhrzeit. Diese wird mit einem eigenen Mechanismus ermittelt. Gesucht wird also der Mörder, der Tatort, die Tatzeit, die Mordwaffe und das Motiv. Diese 5 Karten werden zufällig ermittelt und in einem Umschlag unter den Spielplan gelegt.
Soweit die Cluedo – Ähnlichkeit, denn nun geht die Reise los und Mystery Express beginnt. Den Zug besteigen wir in Paris. Über Straßbourg, München, Wien und Budapest bringt uns die Fahrt im Orient Express schließlich nach Istanbul. Damit ist bereits das Rundensystem erklärt, denn jeder Bahnhof einer Stadt steht für eine durchgeführte Ermittlungsrunde. Als “Energie dafür werden die jeweils unterschiedlich anfallenden Fahrstunden zwischen zwei Bahnhöfen verwendet. Dauert eine Teiletappe 4 Stunden, stehen allen Spielern 4 Punkte zur Verfügung, die sie zur Durchführung der Ermittlungsaktionen verwenden können. Weiterlesen »
Tags: Days of Wonder, deduktiv
Es ist einmal wieder soweit. Ein neues Spiel kommt auf den Tisch. Aber irgendwie hat man ein Detail bei der Erklärung verpasst und fragt sich die ganze Zeit: “Was mache ich hier eigentlich?” Aus genau dieser Situation haben die Gebrüder Lamont und Friedemann Friese das Spiel “Die 3 Gebote” entwickelt. Die Spieler übernehmen die Rollen eines geheimen Ordens und müssen als Hohepriesterin oder Novize möglichst erfolgreich an den so genannten Ritualen teilnehmen.
Das im Verlag Bewitched Spiele erschienene Spiel enthält neben dem obligatorischen Spielplan, Holzsteine in den Farben weiß, braun und schwarz, drei runde rote Holzmarker, eine Reihe von Karten mit roten und grünen Rückseiten und ein Block zum Notieren der Punkte.
Das Spiel wird in so vielen Runden gespielt, wie Spieler daran teilnehmen. In jeder Runde ist ein Spieler Hohepriesterin. Diese führt das aktuelle Ritual. Dazu zieht sie zwei Karten vom Stapel mit den roten und zwei vom Stapel der grünen Karten. Davon sucht sie sich drei Karten aus, von denen eine Karte ein Verbot und zwei Karten ein Gebot darstellen. Anschließend verteilt die Hohepriesterin die Artefakte (Holzsteine) auf dem so genennten Heiligen Kreis auf dem Spielplan und schon kann das Ritual beginnen. Weiterlesen »
Tags: BeWitched Spiele, deduktiv
Gerüchte verbreiten sich immer wie ein Lauffeuer und zumeist ist am Ende kaum noch etwas von der ursprünglichen Geschichte erhalten. Auch im aktuellen Spiel “Schinderhannes” von Clicker Spiele sind einige Fakten durcheinander geraten. Das Leben des legendären Johannes Bückler, genannt “Schinderhannes”, soll rekonstruiert werden. Es ist dabei zwar bekannt, welche Taten er begangen hat, aber niemand kann mehr so genau sagen, was denn im Detail wo passiert ist. Die Spieler sollen nun Ordnung in dieses Chaos bringen.
Das Spiel beinhaltet einen Satz “Infokarten”, 4 Holzmännchen zum Markieren der Punkte, einen schön und stimmig illustrierten Spielplan und jeweils 4 Tatscheiben in 4 Kategorien mit je 5 dazugehörigen Verdachtsmarkern. Die enthaltene Spielregel beinhaltet neben den Regeln des Spiels auch einen lesenswerten historischen Anhang, der noch einmal nähere Informationen zum Geschehen gibt. Weiterlesen »
Tags: Clicker Spiele, deduktiv
Rätsel faszinieren die Menschen schon seit Jahrtausenden. Sie dienten der Unterhaltung, zum Gewinn neuer Erkenntnisse oder auch um versteckte Botschaften zu transportieren. Auch der Moses-Verlag hat sich dieser Faszination bedient und liefert nun schon seit 2004 mit seinen “Black Stories” Rätselfreunden immer wieder neue Herausforderungen.
Bei diesen “düsteren Geschichten” handelt es sich um Rätsel, welche sich vorwiegend damit beschäftigen, herauszufinden, “warum” und/oder “wie” jemand sein unnatürliches Ende fand. Dabei wird von einem Rätselmeister eine Rahmenhandlung vorgegeben und die Ratenden müssen über Ja/Nein-Fragen die Geschichten erraten. Wer es geschafft hat, bekommt einen Punkt und wird der neue Rätselmeister. So spielt man beliebig lang weiter.
Jede Ausgabe der Black Stories enthält 50 große und stilvoll in rot und schwarz illustrierte Rätselkarten. Dabei ist die Rahmengeschichte und eine Illustration zum Rätsel auf der Vorder- und die Lösung auf der Rückseite.
Abschließend bleibt zu sagen, dass es sich bei den Black Stories nicht um ein Gesellschaftsspiel im üblichen Sinne handelt. Es ist eben eine Sammlung von Rätseln. Gerade das eröffnet aber viele Möglichkeiten. So kann das Spiel mit beliebig vielen Rätselfreunden und auch nahezu überall gespielt werden. Steht einmal wieder eine lange Autofahrt in den Urlaub an? Mit diesen Rätseln vergeht die Zeit wie im Fluge. Besonders stimmungsvoll wird es allerdings erst in der richtigen Umgebung. Am Lagerfeuer wirkt so manches Rätsel noch düsterer. Aufgrund der Thematik eignen sich die Rätsel aber nur bedingt für Kinder. Auch die Qualität der Rätsel schwankt von sehr guten und witzigen Geschichten bis zu eher skurilen/konstruiert wirkenden Tathergängen. Alles in allem machen die einzelnen Ausgaben eine schöne Mischung und so kann man die Black Stories allen Rätselfreunden, die sich an dem Thema nicht stören, sehr ans Herz legen.
Black Stories ist ein Teil unserer Reihe zu Deduktions-, Logik- und Rätselspielen. Weitere Spiele der Reihe sind hier zu finden.
| Name: |
Black Stories |
| Spieler: |
2-15 |
| Alter: |
ab 12 Jahre |
| Autor(en): |
Holger Boesch |
| Verlag: |
Moses Verlag |
Tags: deduktiv, Moses Verlag
Um unsere Serie der deduktiven Spiele fortzusetzen haben wir uns „Fury of Dracula“ vorgenommen. Ein Spiel aus der Feder von Christian Hand erschienen bei Fantasy Flight Games.
Dracula treibt sein Unwesen in ganz Europa und ist seinen Verfolgern Professor Van Helsing, Lord Godalming, Mina Harker und Doktor Seward stets einen Schritt voraus. Jeder Jäger ist mit einer speziellen Fähigkeit ausgestattet, um Dracula möglichst schnell zu schnappen.
Ein Spieler übernimmt die Rolle Draculas und die übrigen Spieler schlüpfen gemeinsam in die Rollen der Jäger. Egal, mit wie vielen Personen das Spiel gespielt wird, alle vier Charaktere nehmen am Spiel teil, sodass gegebenenfalls mehrere Jäger von einem Spieler gelenkt werden.
Das Spiel wird in Form von Tagen, die jeweils in sechs Spielrunden unterteilt sind, gespielt. Die Runden teilen sich in Tag- und Nachtphasen auf. Tagsüber ist es für die Jäger einfacher, den Kampf mit Dracula für sich zu entscheiden, während die Vorteile für Dracula in der Nacht deutlich zu spüren sind.
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Tags: deduktiv, Heidelberger Spieleverlag
In einer einsamen Abtei an der Pilgerstraße nach Santiago de Compostela ist ein schrecklicher Mord geschehen. Es heißt er habe mit der geheimen Bibliothek zu tun. Ihr habt nun den Auftrag den Mörder zu finden und das Geheimnis der Abtei zu lüften Wer sich nun an “Der Name der Rose” erinnert fühlt, liegt genau richtig. Das Spiel basiert auf dem Stoff des Romans, nutzt aber anders als das gleichnamige Spiel aus dem Verlag Ravensburger nicht die Buchlizenz.
Das von Bruno Faiduttti und Serge Laget entwickelte Spiel ist im Verlag Days of Wonder erschienen. Es besticht vor allen durch sein wunderschön illustriertes Material und die Ausstattung. Neben einem Spielplan, auf dem die verschiedenen Orte innerhalb der Abtei abgebildet sind, enthält das Spiel 6 Mönchsfiguren in den Spielerfarben, eine Menge an Karten, einen Block mit Verdächtigen, eine Spielerhilfe und ein kleines goldenes Glöckchen.
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Tags: Days of Wonder, deduktiv
Die neue Ausgabe von Mr.Jack führt uns nach New York, genauer gesagt in die Straßen des Stadtteils Manhattan. Dort gilt es wieder, durch geschicktes Taktieren herauszufinden, hinter welcher Person Jack the Ripper steckt, bevor dieser den Stadtteil ungesehen verlassen kann.
Die Grundregel entspricht im Wesentlichen der Erstausgabe Mr.Jack, die wir bereits hier vorgestellt haben. Wir werden hier also nur auf die Neuerungen und Unterschiede zum Grundspiel eingehen.
Im Gegensatz zur London- Ausgabe ist der New-York Spielplan zu Beginn des Spiels ziemlich aufgeräumt, da fast keine Stadt- Elemente vorgegeben sind. Dies soll mehr taktische Möglichkeiten sowohl für Mr.Jack als auch für den Inspektor ergeben. Weiterlesen »
Tags: 2-Spieler, deduktiv, Hurrican