Dominion Blütezeit

dominion-bluetezeit In der dritten Erweiterung zu Dominion dreht sich alles um Geld. Dieses ist nämlich im Überfluss da und kann nach Herzenslust ausgegeben werden. Die Grundregeln bleiben dabei, wie sie sind, werden jedoch um einige Varianten erweitert.

Zur Ausstattung von Dominion Blütezeit gehören nicht nur Karten. Es gibt wie schon bei Seaside echte Metall – Münzen und ebenfalls aus Metall gefertigte Siebpunkt – Marker. Das fühlt sich richtig wertvoll an und es macht großen Spaß, mit den Metallteilen zu klimpern.

Auch neue Ablage – Tafeln sind dem Spiel beigefügt, von denen aber nur die Tafel “Handelsroute“ wirklich wichtig, wenn die gleichnamige Karte am Spiel teilnimmt. In diesem Fall werden alle Punktekarte (die grünen) mit einer Münze belegt, die nach dem ersten Kauf je einer dieser Karten auf der Tafel landet. Dort gibt sie dann den Geldwert der Handelsroute an. Die anderen Tafeln sind nicht spielbeeinflussend, sondern dienen den Spielern als Sammelbecken für die beweglichen Punktemarker. (mehr …)

Jäger und Sammler

Jaeger_und_Sammler__Cover__thumbWurzeln und Beeren sammeln, Waffen basteln, Vorräte anlegen und haarige Elefanten jagen. Kann das wirklich spannend sein? Mit dem Spiel „Jäger und Sammler“ von Reiner Knizia aus dem Amigo-Verlag kann nun jeder in einen Selbstversuch gehen.

In der Packung stecken neben einem großen Spielplan eine Menge Plättchen, welche Höhlen, Beeren, Mammuts und Ähnliches zeigen. Darüber hinaus stehen für jeden Spieler vier Figuren und vier Vorratskisten bereit.

Jedes Spiel führt die Spieler durch ein Jahr eines Clans von Höhlenbewohnern. Dabei werden aber nur die Jahreszeiten Sommer und Winter gespielt. Zu Spielbeginn werden die Plättchen zunächst nach Sommer und Winter sortiert. Anschließend werden die Plättchen für den Sommer beliebig auf dem Spielplan abgebildeten Hexfeldern verteilt. Anschließend stellt jeder Spieler jeweils eine seiner Figuren auf eines der aufgedruckten Sommerlager und schon kann es losgehen.

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Die Fürsten von Florenz – Muse & Prinzessin

d-fuersten-v-florenz-erw1 Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die zusammen mit dem Grundspiel geliefert wird. Sie spricht besonders die Spieler an, die komplexeres Spielen bevorzugen.  Zusätzlich zu den Aktionsphasen des Grundspiels wird direkt nach der Versteigerung eine neue Phase eingefügt. Jeder Spieler kann sich einen Vertrauten für genau eine Runde zu sich holen und dessen Fähigkeiten für sich nutzen.

Dazu gibt es sechs verschiedene Charakterkarten, welche offen neben den Spielplan gelegt werden und die ersteigert werden können. Die Phase endet, wenn jeder genau einen Charakter ersteigert hat oder wenn er passt.  In der folgenden Aktionsphase und Versteigerungsphase können diese zusätzlichen Helfer nun eingesetzt werden. Allerdings müssen nicht aktivierte Charaktere vor der nächsten Versteigerungsphase der Charakter-Karten zurück gegeben werden.

Durch diese wenigen neuen Karten kommt mehr Spannung ins Spiel und es wird abwechslungsreicher. Man hat die Möglichkeit, mehr zu taktieren und es entsteht einfach mehr Aktion. Die Erweiterung ist einfach klasse und sollte bei keiner Partie fehlen.

Schlag den Raab – das Brettspiel

schlag-den-raab Ein Brettspiel im eigentlichen Sinne ist Schlag den Raab – das Brettspiel nicht, eher eine Sammlung kleiner Wettspiele und Partyspiele, die in dieser Form auch bereits in der erfolgreichen Fernsehshow durchgespielt wurden.

Die Show dient nicht nur für die grafische Gestaltung des Spiels als Vorlage, sondern auch für die Spielregel. Einer der Spieler wird virtuell zu “Stefan Raab” ernannt und tritt gegen einen oder mehrere Gegenspieler an. Benötigt wird aber in einigen Spielen auch ein “Elton” als Moderator und Schiedsrichter. Dieser wird abwechselnd aus dem Kandidatenteam ernannt.

Damit ist klar, dass das Spiel idealerweise 3 oder mehr Spieler benötigt, da einige der insgesamt 30 Spiele generell nicht zu zweit spielbar sind. Bei einem 6. Spieler empfiehlt die Spielregel die Ernennung eines festen Moderators (der dann leider nicht mitspielen darf).

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Tüüt! Tüüt!

tuettuet Eine Situation wie aus dem Leben gegriffen: Das Kind auf dem Rücksitz ruft:  “Papa, fahr langsam der Tiere zuliebe!” Was da so alles vor dem Kühlergrill kreucht und fleucht, zeigt Reinhard Staupes TüüT Tüüt! in Form von niedlich gezeichneten Tier – Karten. Ein besonderes Ausstattungs- Highlight ist ein quietschendes Weichschaum – Auto, das als Bother fungiert.

Das Spiel selbst hat keine Geschwindigkeitsbegrenzung und auch nur wenig Verkehrsregelung, denn alle Spieler spielen gleichzeitig. Die Spieler müssen aus fünf um das Bother Auto herumliegenden Kartenstapeln Tiere “retten”, indem sie solche Tiere, deren Farbe oder Form zu den auf den eigenen zwei Ablagestapeln liegenden Tieren passt, dorthin ablegen. (mehr …)

Candamir

Candamir Und das Siedeln geht weiter… Wie sollte es anders sein?!? Auch Candamir – Die ersten Siedler ist ein Abenteuer auf Catan und ebenso wie den großen Bruder haben wir dies Klaus Teuber zu verdanken. Das im Kosmos Verlag erschienene Spiel hat außer dem Thema nicht viel mit den Siedlern von Catan gemeinsam.

Zwar soll auch hier eine neue Landschaft entdeckt und besiedelt werden, aber das geschieht mit einem eigenen Charme, einer tollen Grafik und einem netten Spielmechanismus in einem ganz anderen Spielflair.

Auf dem Spielplan werden zunächst in den drei unterschiedlichen Landschaftsebenen
Gebirge, Ebene und Wald verdeckt Zielplättchen verteilt. Unter diesen verbergen sich
verschiedene Belohnungen. Diese können Erfahrungspunkte, Gegenstände, Rohstoffe
oder eine Kombination aus diesen sein.

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Jamaica – Mini – Erweiterung

Jamaica-erwiterung Diese Minierweiterung war kostenlos als Give-Away am Gameworks Stand auf den internationalen Spieletagen in Essen 2008 erhältlich. Sie besteht aus drei neuen Schatzkarten, die mit durchaus attraktiven Vorteilen winken.

Zwei der Karten greifen aktiv in die Bewegung der Schiffe ein. Der „Sextant“ erlaubt es, jeden Zug um ein Feld zu verlängern, während es der „Anker“ erlaubt, den Zug des Schiffs  um ein Feld abzubremsen. Wer zu viel „Rum“ trinkt, sieht nicht nur doppelt, sondern erhält tatsächlich einen zusätzlichen Chip gleicher Art bei jedem Beladen des Schiffes.

Natürlich wird das Spiel durch diese Minierweiterung nicht entscheidend
verändert oder erweitert. Allerdings bringen die Karten schon eine wenig Abwechslung
und sind ein nettes Gimmick für alle Sammler.

Monuments

monuments Das im Abacus-Spieleverlag erschienene Spiel von Stefan Risthaus dreht sich um die „Wunder der Antike“, also den sieben und weiteren Weltwundern wie Akropolis, Colosseum, den hängenden Gärten, die hier „Semiramis“ heißen oder den Pyramiden, hier „Inentet“ genannt.

Glaubt man den einleitenden Worten der Spielregel, nach denen die Spieler in diesem Kartenpiel für 2-4 Spieler versuchen, „ewigen Ruhm zu erlangen, indem sie prächtige Monumente errichten“, werden zunächst Assoziationen zu „Medina“ und anderen Bauwerkspielen geweckt, in denen mit reichlich Bausteinen hantiert wird.

Weiter heißt es: „Mit den eigenen Monumenten und umfangreichen Berichten sichert sich der erfolgreichste Spieler einen Platz in der Geschichte.“ Dafür heißen die Spielsteine des Spielers „Geschichtsschreiber“. Das klingt nach Archäologie und dem Aufdecken interessanter Geheimnisse zu den monumentalen Bauwerken.

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Seidenstraße

seidenstrasse “Die Karawane zieht weiter, der Sultan hätt Doosch…” – Das Stimmungslied könnte die Begleitmusik zum Spiel sein, wenn dieses in der heimischen Spielrunde auf den Tisch kommt. Seidenstraße ist in dem Verlag mit dem wohl kuriosesten Namen aller Spielverlage erschienen: bei “Dausend Dode Drolle”, in Fachkreisen auch einfach DDD genannt. Dieser wiederum ist eigentlich Spezialist für Abenteuer – Bände, wagt sich mit Seidenstraße nun in das Terrain des klassischen Brettspiels vor.

Seidenstraße spielt im mittleren Osten, nämlich dort, wo schon Karl May seinen Romanhelden Hadschi Halef Omar durchs wilde Kurdistan schickte: Auf den Handelsstraßen zwischen Europa und Vorder- Asien im alten Persien

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Tobago

tobago Tobago? Liegt das nicht bei Trinidad? Genau genommen liegt die Insel “Trinidad und Tobago” vor Venezuela im der südlichen Karibik und gilt seit jeher als Zufluchtsort für die Piraten der Weltmeere.  Dass dort einiges an Schätzen zu bergen ist versteht sich von selbst.

Das dachte sich wohl auch Spiele- Autor Bruce Allen und ließ sich das Brettspiel Tobago einfallen, bei dem es um des Aufspüren und Bergen von Schätzen geht.  Dafür werten die Spieler Hinweise aus, die sie auf (Schatz-) Karten erhalten und fahren mit ihrem Geländewagen zu der ermittelten Position auf dem Spielplan.

Dieser erweist sich in seiner Bauart nicht nur als sehr schön gestaltet, sondern auch als höchst flexibel, denn er besteht aus drei Teilen, deren Vorder- und Rückseite beliebig miteinander kombiniert werden können. Dadurch entstehen reichlich interessante Insellandschaften unf folglich variable Spielverläufe.

Das Spiel selbst ist ein Deduktionsspiel. Das heißt: Viele Möglichkeiten zur Lösung werden durch Ausspielen von Hinweiskarten auf immer weniger Möglichkeiten reduziert, bis eine eindeutige Zuordnung, der Fundort des Schatzes, entstanden ist. (mehr …)