Topas

topasWenn man Topas vor sich liegen hat, denkt man sofort an dem Spieleklassiker „Domino“, bei dem es darum geht, geschickt seine Spielsteine in Reihen anzuordnen. Dieses Prinzip greift Reiner Knizia in seinem Spiel auf, in dem bis zu vier Spieler versuchen, farbige Edelsteinreihen zu bilden.

Dem Spiel beigelegt sind 36 Edelsteinkarten, ein Wertungsblock und eine illustrierte, leicht verständliche Anleitung.

Die Karten werden gemischt und jeder Spieler erhält drei auf seine Hand. Eine weitere Karte, welche als Startkarte dient,  wird offen in die Tischmitte gelegt und die Restlichen als verdeckter Stapel daneben. (mehr …)

Pandemie – Auf Messers Schneide

pandemie_aufmessersschneideIn Zeiten der Viren und mutierten Bakterien könnte man das kooperative Brettspiel Pandemie fast schon als Lernspiel bezeichnen. Pandemie zeigt eindrucksvoll in einer Spielsituation, wie sich Erreger vermehren und wie schwer es ist, der Verbreitung Herr zu werden, auch wenn man in einem Team von Wissenschaftlern die Zusammenarbeit koordiniert. Mit der Erweiterung „auf Messers Schneide“ verschärft sich diese Aufgabe noch einmal, denn das Spiel erhält einen neuen zusätzlichen bakteriellen Erreger.

Pandemie “auf Messers Schneide” kommt mit drei zusätzlichen größeren Varianten, die miteinander kombiniert oder auch einzeln mit dem Grundspiel gespielt werden können. Je nach Kombination wird Pandemie dadurch deutlich komplexer und schwieriger zu spielen. Zusätzlich ist es nun möglich, die Viren mit 5 Spielern zu bekämpfen. Neue Charakter- und Ereigniskarten runden das Gesamtpaket ab. (mehr …)

Speed Dating

speed-datingMarcel-André Casasola Merkle  ist nicht nur Spiele-Erfinder, sondern er lebt mit dem Zeitgeist und gehört zu den aktiven und anspruchsvollen deutschen Bloggern, Podcastern und Netzpolitikern. Mit dem Pseudonym “@Zeitweise” ist er zudem in der Twitter-Szene mit höchst interessanten Wortbeiträgen zu lesen.

Und er lebt in der Großstadt, wo man vielerorts ein sehr eigenartiges Paarungsverhalten beobachten kann, nämlich das Speed Dating, in dem die Kandidaten nur wenige Minuten Zeit haben, um den Aspiranten kennen zu lernen und die wesentlichen interessanten Merkmale festzustellen.

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Thunderstone – Zorn der Elemente

thunderstone-zorn-der-elementeDeckbauspiele lassen sich prima erweitern. Nach Dominion, das inzwischen 5 Erweiterungen erhalten hat, startet Thunderstone mit “Zorn der Elemente” ebenfalls den Erweiterungs -Zyklus. Das Spielprinzip bleibt dabei wie bisher: Im Dorf kaufen sich die Spieler Helden und Ausrüstung, um im Dungeon auf die Jagd nach Siegpunkt bringenden Monstern zu gehen und den Donnerstein ein zu sammeln.

Komplett neu sind dabei einige Karten und Funktionen im Dungeon: Das Monsterdeck kann nun neben Monstern auch Fallen, Wächter und Horden enthalten.

Wird eine Falle aufgedeckt, wirkt diese unmittelbar auf die Spieler. Die Fallen werden sofort nach dem Aufdecken aus dem Monsterdeck ausgeführt. Bei Fallen der Kategorie “Grausam “ erleiden die Spieler und deren Helden weniger einschneidenden Schaden als bei den Fallen die als “tödlich” gekennzeichnet sind.

Erstmals gibt es nun einen Wächter, der in den oberen Bereich des Decks gemischt wird. Dieser hat die Fähigkeit, aus dem Dungeon heraus quasi vor den Eingang zum Dorf zu kommen und dort zu bleiben, bis er besiegt wird. Der Wächter bringt eine permanente Durchbruchsfähigkeit mit, die in jeder Runde ausgeführt wird. Dies kann beispielsweise die Bedingung sein, dass in jeder Runde ein Held zerstört werden muss.

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Qwirkle

qwirkleQwirkle ist ein Legespiel in der Tradition von Domino. Allerdings hat es nichts mit Zahlen zu tun, sondern mit Farben und Formen. Die Spieler müssen abwechselnd versuchen, gleichfarbige oder gleichförmige Steine an bereits ausliegende Steine anzulegen . Sie erhalten Punkte in der Anzahl der Summe der ausgelegten Reihe, bei fünf Steinen also fünf Punkte.

Wer es schafft, jeweils sechs Formen oder Farben in einer Reihe nebeneinander zu legen, hat einen Qwirkle gelegt und bekommt dafür 12 Punkte. 6 für die Steine und 6 Bonuspunkte. Dabei ist es nicht wichtig, ob der Spieler alle 6 Steine oder nur einen Stein zu den bereits ausliegenden 5 Steinen dazulegt.

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Bits

bits-VerpackungAls ich das erste Mal das Spiel „Bits“ in den Händen hielt, musste ich sofort an das altbekannte und geliebte Videospiel „Tetris“ denken, wo man vorgegebene Klötzchen geschickt in einer Reihe anordnen musste, um dafür Punkte zu erhalten. Dieses Prinzip wird in ähnlicher, aber doch völlig anderen Weise in dem neuen Spiel von Ravensburger Spiele aufgegriffen.

Öffnet man die großzügige Verpackung, findet man dort vier Spielrampen mit Spieltafeln, verschiedene Bau- und Aufgabenkarten und eine Menge farbiger Spielsteine. Positiv fiel mir vor allem sofort die kurze, bebilderte Anleitung auf, welche zum schnellen Spielbeginn einlädt. Bevor es aber soweit ist, sind noch ein paar Vorbereitungen zu treffen: (mehr …)

Small World – “Verflucht”

small-world-verfluchtDiese Erweiterung ist eine Sammlung der besten Entwürfe aus dem Ideenwettbewerb zu Small World aus dem Jahr 2009. Mit “Verflucht” ist eine Idee des “Vasco da Gama” – Autors Paolo Mori als Titel gewählt worden. Das “Verflucht” – Set hat es in sich, denn es bringt 5 neue  Eigenschaften unters Volk. Dafür sind aber nur zwei Völker enthalten, die aber jedem Fantasy – affinen Spieler bekannt sein sollten: die Goblins und die Kobolde.

Die Goblins haben leichtes Spiel bei den untergegangenen Völkern und können diese mit jeweils einer Einheit weniger als üblich besiegen.  Die Anzahl der Goblins ist daher auf 6 festgelegt, was natürlich durch die zugeloste Eigenschaft noch erhöht wird. Erhält man hier eine hohe Anzahl an Goblins, sind diese insbesondere bei Spielbeginn sehr mächtig, da ja bereits ein untergegangenes Ureinwohner – Volk in der “kleinen Welt” existiert.

Die Kobolde treten immer mindestens zu zweit auf. Die Spieler erhalten dabei allerdings auch deren 11 Kobolde als Minimum – Anzahl. So erweisen sich die Kobolde als wirklich zähe Burschen. Erfunden hat die Kobolde übrigens der einzige deutsche Haupt-Preisträger des Wettbewerbs: Jörg Krismann. (mehr …)

Eselsbrücke

eselsbrueckeG,D,A,E  “Geh Du Alter Esel” Dies ist eine der bekanntesten Eselsbrücken in der Musikerwelt, denn sie beschreibt die Tonarten der Saiten einer Violine. Unzählige solcher Eselsbrücken helfen Schülern, Rechtschreibung, Mathematik und Naturwissenschaften zu erlernen und zu behalten. Wollten wir nicht schon immer mal die Reihenfolge unserer Planeten kennen? Kein Problem mit diesem Satz: “Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unsere Neun Planeten”

Aber: Wer denkt sich eigentlich solche Sätze aus? Geschichten erfinden ist nicht jedermanns Sache, andererseits ist es auch nicht immer einfach, Geschichten und Sachverhalte korrekt und zusammenhängend wiederzugeben. Die Erinnerung spielt manchem hier einen Streich. In Ralf zur Lindes und Stefan Dorras Brettspiel “Eselsbrücke” kann man das Erzeugen von Eselsbrücken trainieren und sich durch das Merken der Eselsbrücken anderer Spieler Siegpunkte verdienen. In sieben Runden wird ein richtiges Geschichten – Durcheinander erzeugt, aber es gibt genügend Merkmale, um alle zusammenhängenden Geschichten wieder zu entziffern. Die Bildsprache mit den Icon- ähnlich gemalten Plättchen hilft hier enorm. (mehr …)

Das ver-rückte Labyrinth – Jubiläumsausgabe

das-verrueckte-labyrinth-jubilaeumEinen Bindestrich in das Wort “verrückte” einzubauen, ist wahrscheinlich nicht optimal für Suchmaschinen, aber bei “Das ver-rückte Labyrinth” ist der Bindestrich legitim, denn er zeigt die eigentliche Bedeutung des Wortes. Im ver-rückten Labyrinth bewegt sich nämlich alles. Kein starrer Irrgarten ist zu erforschen, sondern ein bewegliches Konglomerat aus Wegen und Wänden.

Das ver-rückte Labyrinth ist im Jahr 2011 25 Jahre alt und feiert dieses Jubiläum. Der Ravensburger Spieleverlag hat eigens eine Jubiläumsausgabe in einer edlen Metallbox herausgebracht, um den großen Erfolg des Spiels von Max. J. Kobbert, einem Professor für Wahrnehmungspsychologie, zu feiern. Das in der Box enthaltene Spiel besitzt einer kleine neue Regelvariante: Es gibt ein neues Symbol auf einigen Kartenrückseiten, das es dem Spieler ermöglicht durch Wände hindurch zu gehen. Diese Option kann ein Spieler dann nutzen, wenn er ein entsprechendes Plättchen aus dem Labyrinth herausgeschoben hat und es in der Hand hält. (mehr …)

Diamant

Diamant__Cover_thumbHeutzutage träumen immer mehr Menschen von Ruhm und Reichtum. Dabei suchen sie das ganz große Abenteuer. Wie wäre es mit der Erkundung von Gräbern in Ägypten oder noch besser, von tiefen, dunklen Höhlen? Genau diesem Thema widmet sich das Spiel „Diamant“.

Schlüpfen Sie in die Rolle eines Höhlenforschers und bereisen sie die Welt zu den entlegensten Orten, auf der Suche nach dem Schatz der Erde –  den Diamanten. Natürlich sind Sie nicht der Einzige, der nach diesem Vorkommen sucht und die Natur wird diese wertvollen Steine auch nicht ohne Weiteres hergeben. In den Tiefen der Höhle lauern viele verschiedene Gefahren, die nur darauf warten, einen Abenteurer zu erwischen. Nun gilt es, sich zu behaupten und im richtigen Moment auszusteigen, bevor eine tödliche Falle das Ende bedeutet.

Vor dem Abenteuer ist noch etwas Vorbereitung nötig. Dem Spiel liegen acht Abenteurerfiguren, fünf Höhleneingangsplättchen, 30 Höhlenkarten und insgesamt 75 Diamanten bei. Es gibt dabei rote Diamanten (Wert 1) und Weiße (Wert 5). Die Höhlenkarten sind noch einmal in Diamant-Karten mit den Werten 1-17 (nicht jede Zahl vertreten) und in Gefahrenkarten (fünf verschiedene Gefahren, je 3x enthalten) unterteilt. Jeder Spieler wählt zu Beginn aus den acht verschiedenen Farben seine persönliche Schatzkiste aus, welche beim erstmaligen Spielen aus drei Pappteilen zusammengebastelt werden muss. Nachdem dies erledigt ist und jeder seine Spielfigur erhalten hat, kann die Expedition schon losgehen. (mehr …)