Im Laufe der Zeit haben wir schon so einiges gebaut. Wir haben Schlösser errichtet, Bauernhöfe verwaltet und Luftschiffe gebaut. Im „Spiel der Spiele“ des Jahres 2011 erklärt uns das Erfolgsduo Wolfgang Kramer und Michael Kiesling zu Turmbaumeistern in der fantastischen Stadt Asara. Bei dem Spiel von Ravensburger versuchen sich zwei bis vier Baumeister darin, die schönsten und höchsten Türme zu bauen. Der ruhmreichste Baumeister gewinnt das Spiel.
Bei Asara handelt es sich um eine Worker-Placement-Spiel. Das bedeutet, die Spieler verfügen jede Runde über Aktionen in diesem Fall in Form von Händlern, welche sie auf dem Spielplan einlösen/einsetzen können. Anders als bei anderen Vertretern des Genres handelt es sich aber nicht um Holzfiguren, sondern um Karten in verschiedenen Farben. Diese Karten können auf dem Spielplan in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, um Turmteile zu kaufen, Geld zu scheffeln, oder Türme zu errichten. Der neue Kniff bei der Sache ist, dass in den einzelnen Bereichen Farbzwang besteht. Jeweils der erste Spieler, welcher in einem Bereich einsetzt, bestimmt die Farbe. Ob Asara dadurch neue Akzente setzen kann, sehen wir uns im Folgenden genauer an.



