Auf der Spiel 2010 in Essen hatte der polnische Verlag Kuznia Gier einen übergroßen Spielplan von Pirates 2ed Edition aufgebaut, der eine gewisse Anziehungskraft hatte und beeindruckend wirkte. Wie der Name bereits verlauten lässt, haben wir es mit einem waschechten Piratenspiel zu tun, in dem es um die üblichen Klischees geht: Schatzsuche, Schiffe berauben, Gouverneurstochter befreien.
Die Mission
Die Spieler müssen versuchen, die Gouverneurstochter aus den Fängen des schrecklichen Piraten “Roberts” zu befreien. Roberts hält sich auf einer Insel versteckt. Der genaue Ort ist aber nicht bekannt, sondern kann nur ermittelt werden, wenn zwei Teile einer mysteriösen Schatzkarte zusammengefügt werden. Um an diese Schatzkarten zu kommen, müssen die Spieler Ruhm erwerben. Diesen können sie sich Aktivitäten in der Piratenwelt verdienen, beispielsweise durch Handel, Entern von Schiffen oder gar den Überfall auf eine Hafenstadt. Damit der Pirat Roberts die Gouverneurstochter freigibt, erwartet er zudem noch die Vorlage von 50 Goldstücken und 30 Ruhmespunkten.

“Wir sind Papst” – möchte man am liebsten rufen, wenn man ein Spiel mit der Papstwahl als Thema vor sich liegen hat. Aber “Habemus Papam” spielt nicht in der Gegenwart, sondern im Jahr 1655, in dem nach dem Tod von Papst Innozenz X. ein 80-tägiges Konklave von Kardinälen zusammentrat, um einen neuen Papst unter Ihresgleichen zu suchen. Viele Kardinäle des Originalschauplatzes fanden einen Platz auf einer 20 im Spiel enthaltenen Karten. Eine kleine, zusätzlich in der angenehm handlichen Packung vorhandene Druckbeilage gibt Auskunft über die historischen Begebenheiten dieser Zeit, von denen viele, sogar verspätet ankommende Kardinäle, im Spiel verarbeitet wurden.
