Sancho Pansa

sancho pansaSchon Kafka erkannte: “…Sancho Pansa, ein freier Mann, folgte gleichmütig, vielleicht aus einem gewissen Verantwortlichkeitsgefühl, dem Don Quixote auf seinen Zügen und hatte davon eine große und nützliche Unterhaltung bis an sein Ende….” (Quelle: Die Wahrheit über Sancho Pansa – Franz Kafka 1912)

Als dieser treue Gefährte ist Sancho Pansa eine Mini- Erweiterung für Reinhard Staupes Lege- Brettspiel Don Quixote.  Jeder Spieler erhält eine Karte “Sancho Pansa” in seiner Farbe und legt diese offen neben seinen Spielplan.

Sancho kann dann beliebig während einer der drei Spielphasen auf ein gerade aktives Feld eingesetzt werden. Wenn Sancho Pansa eingesetzt wird, bleibt am Ende der Phase eine Karte übrig. Diese Karte wird aus dem Spiel entfernt. Danach geht das Spiel normal weiter.

Mit Sancho Pansa wird das Spiel deutlich planbarer, da die Karte zum einen jederzeit verfügbar ist, zum anderen offen ausliegt und so auf den strategisch wichtigen Verbindungsfeldern eingesetzt werden kann. Extrapunkte gibt es für Sancho Pansa keine, aber die Chance, mehr als zwei Ritter, Mühlen oder Kirchen miteinander zu verbinden, steigen deutlich.

Die Sancho Pansa Erweiterung ist eine Promotion Aktion des Verlags Pegasus – Spiele und wird  kostenlos auf verschiedenen Fachhandelsaktionen ausgegeben.

Cuba – Kanadische Botschaft

cuba_kanad_botschaftEs gibt eine weitere Mini-Erweiterung zu Cuba, die so nicht in Deutschland erhältlich und deshalb nur sehr schwer zu bekommen ist. Der Bau der kanadischen Botschaft kostet zwei Holz, zwei Steine und eine Ration Wasser. Ist dies bezahlt, kann man sich bei jeder Aktivierung auf eine Schachtel Zigarren freuen.

Natürlich bringt diese Karte keine neue Wendung im Spiel. Wie aber alle anderen Zusatzkarten, bringt sie etwas Abwechslung und lässt durchaus ein paar kleine taktische Abläufe noch einmal überdenken. Für uns als bekennende Cuba Fans ist die Botschaft natürlich ein absolutes Muss, denn unsere kubanische Kleinstadt kann eigentlich nicht genug Häuser besitzen.

Mystery Express

mystery_express Ein Klassiker der Literatur- und Filmgeschichte wird als Brettspiel- Thema aufgegriffen: Agatha Christies „Mord im Orient Express“ war für den amerikanischen Verlag “Days of Wonder” Anlass genug, ein komplexes Ermittlungsspiel zu entwickeln und dabei Elemente altbekannter Deduktions- Klassiker mit neuen Varianten zu ergänzen.

Mystery Express fühlt sich zunächst an wie Cluedo zum Quadrat. Das liegt daran, dass im Gegensatz zum Klassiker jedes Indiz als Karte doppelt im Spiel vorhanden ist. Ausnahme: Die Uhrzeit. Diese wird mit einem eigenen Mechanismus ermittelt. Gesucht wird also der Mörder, der Tatort, die Tatzeit, die Mordwaffe und das Motiv.  Diese 5 Karten werden zufällig ermittelt und in einem Umschlag unter den Spielplan gelegt.

Soweit die Cluedo – Ähnlichkeit, denn nun geht die Reise los und Mystery Express beginnt. Den Zug besteigen wir in Paris. Über Straßbourg, München, Wien und Budapest bringt uns die Fahrt im Orient Express schließlich nach Istanbul. Damit ist bereits das Rundensystem erklärt, denn  jeder Bahnhof einer Stadt steht für eine durchgeführte Ermittlungsrunde. Als “Energie dafür werden die jeweils unterschiedlich anfallenden Fahrstunden zwischen zwei Bahnhöfen verwendet. Dauert eine Teiletappe 4 Stunden, stehen allen Spielern 4 Punkte zur Verfügung, die sie zur Durchführung der Ermittlungsaktionen verwenden können. (mehr …)

Das perfekte Alibi

DasPerfekteAlibi_ThumbAuf Hochzeiten wird das Brautpaar oft zu einem Übereinstimmungsspiel – ja sagen wir überredet. Der größte Spaß dabei ist es, die Widersprüche zu beobachten, in welche sich das Brautpaar verstrickt. Der Heidelberger Spieleverlag hat sich dieses Konzept zur Vorlage genommen und es für einen schönen Spieleabend aufgepeppt.

In der kleinen Schachtel stecken eine Reihe von Karten mit Verbrechen und mit Alibis. Das Material ist übersichtlich, aber kann deshalb auch gut und einfach mitgenommen werden. Die Karten sind qualitativ hochwertig, sehr unterhaltsam und zum Teil auch skuril. (mehr …)

Don Quixote

donquixote In Don Quixote von Reinhard Staupe, einem Legespiel aus dem Hause Pegasus, kämpft der Held, wie sollte es auch anders sein…  gegen Windmühlen… oder besser gesagt mit den Windmühlen.

Zunächst bekommt jeder Spieler sein eigenes Fürstentum, in welchem er zwei Burgen bauen kann und 24 Plättchen mit Straßen und Rittern, mit Windmühlen und Kirchen. Diese werden gemischt und jeder Spieler zieht zufällig neun Kärtchen, die in dem ersten von drei Durchgängen im Fürstentum platziert werden müssen. Das geht übrigens auch sehr gut im Solospiel.

Die Fürstentümer sind in eine Art Koordinatensystem unterteilt, sodass jeder Bereich durch eine entsprechende Positionskarte erreicht werden kann. Nun kommen also die 24 Positionskarten ins Spiel. Auch diese werden gemischt und werden als verdeckter Stapel neben die Punkteleiste gelegt. (mehr …)

A la Carte

A_la_carte_Cover_ThumbKochen steht derzeit ganz groß im Trend und so verwundert es auch nicht, dass es auch Spiele zu diesem Thema gibt. Auch der Heidelberger Spieleverlag beteiligt sich in Zusammenarbeit mit Moskito Spiele an dem Trend und bringt den Klassiker „A la Carte“ von Kar-Heinz Schmiel in einer Neuauflage heraus.

Schon das Material weiß zu begeistern. In der Packung steckt ein Herd und ein Tablett aus Pappe und eine kleine Pfanne für jeden der 4 Köche. Dazu gibt es noch kleine Plastikfläschchen mit Gewürzen und Rezept- und Sterne- und Kaffeepausenplättchen, den Ausguss, je eine Papptafel für den Abfall und die Kaffeepause, Kochlöffel aus Pappe und einen Würfel. (mehr …)

Zug um Zug – Mystery Train

zugumzug_mystery_trainDiese Mini Erweiterung wurde auf der Spielemesse in Essen 2009 am Stand von Days of Wonder kostenlos verteilt. Sie enthält sechs neue Charakterkarten, sowie vier neue Zielkarten.

Zu Beginn einer Partie Zug um Zug werden wie gewohnt drei Standard-Zielkarten an jeden Spieler ausgegeben. Danach werden die neuen Charakter- und Zielkarten mit den restlichen Standard-Zielkarten gemischt.

Die neuen Charaktere bringen den Spielern durchaus einige Vorteile, wenn man sie als Gehilfen zur Seite hat. Es gibt den Bahnhofsvorsteher, den Schaffner, einen Industriemagnat, zwei Ingenieure und für die kreativen Köpfe unter uns, eine Blankokarte zur eigenen Gestaltung. (mehr …)

Kingsburg – die Erweiterung des Königreichs

kingsburg_erw_title Erweiterungen sind idealerweise ergänzende Spiel- Elemente, die das Grundspiel um ein paar unterhaltsame Features erweitern. Manchmal, und so im Falle Kingsburg, wird in der Erweiterung jedoch das Spiel selbst optimiert. Bei Kingsburg bedeutet dies, dass die Spieler mehr taktische Möglichkeiten bekommen, ihr Spiel zu gestalten.

“Kingsburg – Die Erweiterung des Königreichs” besteht aus insgesamt 5 Erweiterungssets, die unabhängig voneinander im Grundspiel eingebaut werden können. Sie können aber jederzeit miteinander kombiniert werden. Dadurch entstehen etliche Spiel – Varianten.

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Die 3 Gebote

die_3_gebote__cover__thumbEs ist einmal wieder soweit. Ein neues Spiel kommt auf den Tisch. Aber irgendwie hat man ein Detail bei der Erklärung verpasst und fragt sich die ganze Zeit: „Was mache ich hier eigentlich?“ Aus genau dieser Situation haben die Gebrüder Lamont und Friedemann Friese das Spiel „Die 3 Gebote“ entwickelt. Die Spieler übernehmen die Rollen eines geheimen Ordens und müssen als Hohepriesterin oder Novize möglichst erfolgreich an den so genannten Ritualen teilnehmen.

Das im Verlag Bewitched Spiele erschienene Spiel enthält neben dem obligatorischen Spielplan, Holzsteine in den Farben weiß, braun und schwarz, drei runde rote Holzmarker, eine Reihe von Karten mit roten und grünen Rückseiten und ein Block zum Notieren der Punkte.

Das Spiel wird in so vielen Runden gespielt, wie Spieler daran teilnehmen. In jeder Runde ist ein Spieler Hohepriesterin. Diese führt das aktuelle Ritual. Dazu zieht sie zwei Karten vom Stapel mit den roten und zwei vom Stapel der grünen Karten. Davon sucht sie sich drei Karten aus, von denen eine Karte ein Verbot und zwei Karten ein Gebot darstellen. Anschließend verteilt die Hohepriesterin die Artefakte (Holzsteine) auf dem so genennten Heiligen Kreis auf dem Spielplan und schon kann das Ritual beginnen. (mehr …)

Die Abenteurer

adventurers Wer die Action – Szenen aus “Indiana Jones” oder “Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten” mag, wird nicht schlecht staunen, wenn er “Die Abenteurer” auf dem Tisch aufbaut und spielt. Das Spiel der Alderac Entertainment Group mit dem Originaltitel The Adventurers – Temple of Chac, das in diesem Jahr im Vertrieb von Pegasus- Spiele erscheint, simuliert nicht nur visuell  den Überlebenskampf einer Gruppe von Abenteuern, die in einem verlassenen Maya – Tempel  Hieroglyphen entschlüsseln, Schätze bergen und allerlei Gefahren zu überstehen haben.

“Die Abenteurer” ist ein Wettlauf- Spiel. Die Spieler übernehmen die Steuerung von je zwei Abenteurer – Figuren, deren Charaktere und Fähigkeiten sich geringfügig voneinander unterscheiden. So besitzt jeder Charakter eine Sonderfähigkeit, die ihm im Tempel Vorteile bringen kann. Die Spieler starten dabei mit einem Abenteurer und können die zweite  Figur als Ersatzspieler einsetzen, falls der erste Abenteurer den Weg durch den Tempel nicht überstehen sollte. (mehr …)