Deutscher Spielepreis: Sieger: Agricola

Der Deutsche Spiele Preis wird jährlich aufgrund einer breit angelegten Umfrage unter gut informierten Spielern sowie aufgrund der Einzelvoten wichtiger deutscher, österreichischer und Schweizer Spielberatungsstellen und Spielkreise, der führenden Spielefachhändler und von Spielekritikern und Experten ermittelt und verliehen.

Ergebnis:

1. AGRICOLA von Uwe Rosenberg (Lookout Games) 4497
2. STONE AGE von Michael Tummelhofer (Hans im Glück) 3452
3. CUBA von Michael Rieneck und Stefan Stadler (eggertspiele) 1645
4. IM JAHR DES DRACHEN von Stefan Feld (alea/Ravensburger) 1138
5. TRIBUN von Karl-Heinz Schmiel (Heidelberger Spieleverlag/MOSKITO-Spiele) 1033
6. HAMBURGUM von Walther „Mac“ Gerdts (eggertspiele) 993
7. GALAXY TRUCKER von Vlaada Chvatil (Czech Games Edition) 969
8. KELTIS von Dr. Reiner Knizia (Kosmos) 863
9. WIE VERHEXT! von Andreas Pelikan (alea/Ravensburger) 861
10. METROPOLYS von Sébastien Pauchon (Ystari) 853

Näheres dazu auf: http://www.deutscherspielepreis.de/p068detail.php4

Das Ende des Triumvirats

ende des triumphiratsDas Ende des Triumvirats ist ein gelungenes Spiel von Johannes Ackva und Max Gabrian, welches im Jahre 56 v. Chr. spielt. Es herrscht Bürgerkrieg und es entsteht eine erbitterte Feindschaft zwischen dem ehemals großen Triumvirats. Ceasar, Pompeius und Crassus versuchen sich gegenseitig auszustechen um am Ende die Macht im römischen Reich zu erlangen.

Hierzu muss aus den Provinzen Nachschub gebracht werden, Legionen aus eigenen Gebieten anzuheuern um in fremde Provinzen einzufallen. Es gilt noch dazu die Bürger Roms von sich zu überzeugen und diese auf die eigene Seite zu bringen um politische Macht zu erlangen. (mehr …)

Metro

Metro ist ein Spiel von Dirk Henn, welches uns nach Paris im Jahr 1898 entführt. Das Spiel war auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2000 und ist aus dem Hause Queen Games.

Ziel des Spiels ist es, eine möglichst lange U-Bahn-Strecke in Paris zu bauen.

Das Spielbrett ist detailliert illustriert und sehr ansprechend gestaltet. Es ist in 64 quadratische Felder unterteilt. Während rundherum Bahnhöfe verteilt sind, befinden sich im Zentrum des Spielplans vier Metrostationen (Haltestellen). Weiterhin gehören zum Spielmaterial Marker, um die eigenen Bahnhöfe anzuzeigen, Spielfiguren zum Punktezählen und quadratische Streckenkarten, womit man auf dem Spielplan die längste Strecke bauen muss. (mehr …)

Tal der Abenteurer

talderabenteurerDu befindest dich tief im Himalaja und sollst im geheimnisvollen Tal auf Schatzsuche gehen. Hast du davon mehr ergattern können als die anderen Abenteurer, ist der Sieg dein.

Der Spielplan ist recht ansprechend und detailliert gezeichnet. Die Abenteurer sind keine billigen Plastikfiguren, sondern schön aus Holz gearbeitet. Hochwertige und schön illustrierte Karten zeigen jedem Spieler an, wie weit seine Reise im nächsten Zug gehen darf. Weiterhin gibt es Plättchen, welche einem weitere Spielhinweise bringen. Geld ist ebenfalls reichlich vorhanden und am wichtigsten Sind natürlich funkelnde Diamanten. Leider sind hiervon zu wenige im Spiel, oft muss improvisiert werden. (mehr …)

Go West

gowestIm späten 18. Jahrhundert richten die USA ihre Interessen zunehmend auf „The Winning oft he West“ aus- die Ausdehnung durch Binnensiedlung und Einwanderung aus West-, Mittel-, und Nordeuropa. In großen und kleinen Trecks zogen die Siedler, staatlich gefördert, immer weiter nach Westen, bis sie schließlich Kalifornien erreichen.

Wie in fast allen anderen Spielen geht es auch hier darum, die meisten Punkte zu erzielen. Das Spielfeld zeigt Nordamerika in sechs „Staaten“ unterteilt. Rechts beginnt der Osten, wo Planwagen bereit stehen, um den Kontinent gen Westen zu erkunden. Über jedem Staat gibt es ein spezielles „Wertungsfeld“. Zudem bekommt jeder Spieler 30 Holzspielscheiben. Diese dienen als Wertungssteine und Zahlungsmittel. Darüberhinaus bekommst du einen Spielstein, der die eine doppelte Aktion verschafft. Haben diesen alle ausgespielt, bekommt jeder seinen Stein zurück. (mehr …)

Kontor

kontorEs geht darum, dass du in Amsterdam im 17. Jahrhundert die Kontrolle über den Handel im Hafen erlangen musst. Dazu musst du geschickt Hafenanlagen ausbauen, um den Sieg an dich zu reißen. Sobald eine Hafenanlage ausgebaut ist, wird bewertet, wer den größten Einfluss in der Bauphase erreichen konnte. Das Spiel endet, wenn der gesamte Hafen ausgebaut ist.

Das Spiel beginnt mit einem kreuzförmig angelegten Kanal, an den du neue Wasserstraßen oder Hafenanlagen bauen kannst. Die Hafenanlagen haben unterschiedliche Kapazitäten für Weinfässer, Teekisten und Gewürzsäckchen. Jeder Spieler bekommt sein eigenes Kartenset. Doch bevor es ans Bauen geht, muss kalkuliert werden, ob die Steuern bezahlt werden können. Kannst du nicht zahlen, ist die Runde für dich beendet. So kann dein Gegenspieler dich für einige Runden blockieren. (mehr …)

Die Säulen der Erde – Die Handwerker

erweiterung dsdeDie Mini-Erweiterung aus der Spielbox kann sowohl mit dem Basisspiel, als auch mit der Erweiterung gespielt werden. Die neuen Handwerker werden unter die Karten der beiden Spiele gemischt und kommen zusätzlich ins Spiel. Dies ist besonders beim Spiel mit mehr als vier Personen interessant, da dann fünf Handwerker pro Runde ins Spiel kommen (drei in die Auslage und zwei auf die Handwerkerfelder nach Shiring).

Zu Beginn einer jeden Runde werden die überzähligen Handwerkerkarten zufällig ausgewählt und aus dem Spiel genommen.

Neu an dieser Minierweiterung ist besonders, dass nicht auf jeder Handwerkerkarte wirklich ein Handwerker ist. Sie werden aber dennoch wie solche behandelt und bringen bei der Wertung am Ende einer jeden Runde Siegpunkte.

Die neuen Handwerker sind Bettler, Tagelöhner, Zinngießer, Goldschmied, Marktwart und Gartenbauer.

Diese Erweiterung ist besonders für zwei Spieler interessant, da nun eine stärkere Variation an Handwerkern im Spiel ist, sodass eine größere Abwechslung gegeben ist. Es hängt nun vom Zufall ab, zwischen welchen Handwerkern du dich entscheiden musst, zumal die neuen Karten ihren ganz eigenen Reiz haben.

Die Erweiterung ist zwar sehr klein, aber bringt frischen Wind in jedes Spiel.

Die Säulen der Erde – Erweiterung

die saeulen der erde erwDiese Erweiterung ist nur in Verbindung mit dem Grundspiel spielbar. Die Säulen der Erde wird durch die Erweiterung auf bis zu sechs Spieler erweitert und eröffnet viele neue strategische Möglichkeiten.

An den vier Spielphasen aus dem Grundspiel ändert sich nichts. Zunächst wird der Spielplan deutlich vergrößert, wodurch du mehr Möglichkeiten bekommst, deine Arbeiter und Baumeister einzusetzen. Nun kannst du auch schon durch den Einsatz deiner Arbeiter Siegpunkte erreichen.

Dazu gibt es auch neue, wertvolle Handwerkerkarten, die das Spiel komplett neu aufmischen und dir neue Kombinationsmöglichkeiten bieten.

Als weiteren Vorteil bietet die Erweiterung neue Vorteilskarten. Diese werden nun in drei, anstatt zwei Stapeln zur Verfügung gestellt, sodass die Wahrscheinlichkeit eine zu bekommen besonders bei mehreren Spielern deutlich erhöht ist. Es gibt zudem noch eine weitere Baustoffkarte. Da beim Auslegen der Karten nie alle zum Einsatz kommen, gibt es genügend Abwechslung im Spiel, was eine Strategie deutlich erschwert.

Die Erweiterung ist natürlich aus ebenso qualitativ hochwertigen Materialien wie das Grundspiel. Sie gibt dem Grundspiel eine größere Abwechslung, besonders beim Spiel mit mehr als zwei Spielern. Die neuen Karten sind so stark, dass sie dazu verhelfen, dass du auch in den letzten Runden das Spiel noch an dich reißen kannst. Zu zweit ist diese Erweiterung jedoch nicht so spannend, da dem Setzen der Baumeister die Relevanz abhanden kommt. Es gibt dort zu viele Möglichkeiten den Baumeister einzusetzen, sodass der Kampf um den Einsazu des ersten Baumeisters entfällt. Bei mehr als drei Spielern bildet die Erweiterung einen gelungenen Ausgleich für die wenigen Baumeisterplätze. Die Erweiterung ist für Vielspieler ein absolutes muss und preislich sehr gut vertretbar.

Die Säulen der Erde

die saeulen der erdeNach dem Roman von Ken Follett wurde ein Brettspiel entwickelt, welches ein besonders realistisches Flair vermittelt. Schon durch die Gestaltung des Spielplans, sowie der detaillierten Kartenwerke wird die Lust das Spiel kennenzulernen geweckt. Es ist nicht zwingend notwendig das Buch vorher gelesen zu haben. Denen, die das Buch allerdings kennen, werden einige bekannte Charaktere über den Weg laufen.

Die Anleitung des Spiels wirkt zwar sehr komplex, allerdings wird gleich zu Beginn darauf hingewiesen, dass man die Anleitung Schritt für Schritt abarbeiten kann (je nach Phase des Spiels). Das System ist schnell zu durchblicken und man verinnerlicht die einzelnen Schritte zügig. Hilfreich ist es in diesem Zusammenhang auch, dass die groben Spielzüge auf einer Karte stehen, die jeder Spieler erhält und der Spielplan selbst auch Bände spricht. (mehr …)