Unser Beitrag zum Small World Ideen – Wettbewerb

Wir haben unseren Spielentwurf eines Small World Charakters und einiger Sonderfähigkeiten fertiggestellt und an Days of Wonder geschickt. Natürlich verraten wir hier noch nichts über die Spieleigenschaft,  jedoch haben wir einen kleinen Vorgeschmack: Die speziell für den Charakter erstellte Illustration.

Nach dem Ende des Wettbewerbs und der Bekanntgabe der Gewinner werden wir unsere Idee hier in der Akademie veröffentlichen.

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Aquaretto

aquaretto1Nachdem wir in dieser Woche Urlaubsfotos aus einem „Robbarium“ angeschaut haben, einigten wir uns spontan auf eine Partie „Aquaretto“, um die Unterschiede zu Zooloretto festzustellen und die XXL- Erweiterung auszuprobieren.

Das Spielprinzip von Aquaretto ist von Zooloretto übernommen. Es geht wieder darum, seinen Tierpark, in diesem Rahmen seine Wasserbecken, mit tierischem Leben zu füllen und aufzupassen, dass das gesamte Getier auch reinpasst, ohne mit der Beckengröße  in die Bedrullie zu geraten.

Neu ist, dass es nun Tierpfleger gibt, die verschiedene „Aufgaben“ übernehmen können, z. B. sind sie  Kassierer, Trainer oder sie übernehmen die Fütterung .  Das wiederum wirkt sich in der Endabrechnung positiv aus.

Der zweite Unterschied zu Zooloretto ist, dass die einzelnen Gehege, bzw. Becken in Form und Aufbau selbst gewählt werden können, was die Erweiterung des Zoos ein wenig komplizierter gestaltet. Erweitert man zu früh, kann es bei anderen Tierarten eng werden. Erweitert man zu spät, kommen keine Tiere mehr nach,

Aquaretto kann man als gelungene Weiterentwicklung von Zooloretto sehen. Die Tierarten sind erneut sehr liebevoll gezeichnet und der Spielgehalt ist gerade durch die Langsamkeit, mit der die (Platz-) Probleme entstehen, gegeben. Wir freuen uns jetzt auf die große Runde mit Zooloretto, Aquaretto, XXL- Erweiterung und allen kleinen Erweiterungen, denn alle Spiele lassen sich gut miteinander kombinieren.

Verlag: Abacus- Spiele, Autor:  Michael Schacht

Die Fürsten von Florenz

fuerstenvonflorenzDie Fürsten von Florenz ist ein wunderschön illustriertes Spiel von Wolfgang Kramer und J. Ulrich aus dem Pro Ludo Verlag. Das Spielmaterial ist in einer hervorragenden Papp-Qualität und durch Holzfiguren aufgewertet. Einzig die Schrift auf den Karten ist teilweise unleserlich, da es sich um eine sehr geschwungene Schrift handelt, die sich teilweise farblich nicht gut genug vom Untergrund abhebt. Zudem ist der Karton ziemlich klein für das Spielmaterial.

Die Fürsten von Florenz spielt zu Beginn des 16. Jahrhunderts, der Blütezeit der Renaissance. Es gilt Künstler und Gelehrte anzuwerben, um so eindrucksvolle Werke zu errichten, um möglichst viele Prestige Punkte zu bekommen. (mehr …)

Imperial

imperial_coverImperial ist ein Spiel von Walther „Mac“ Gerdts aus dem Eggert-Verlag. Bei diesem Spiel fällt mir der Einstieg besonders schwer. Beim ersten Lesen des Spielnamens, war das Spiel eigentlich für mich schon abgehakt. Imperial… erinnert doch stark an mein, ach so gehasstes, Fach in der Schule… GESCHICHTE… Ein absoluter Graus. Aber ich habe eine offen gestandene Schwäche und wähle Spiele sehr gern nach dem Aussehen der Schachtel aus.

Das Design ist ein wirklicher Hingucker, ganz abgesehen von der Größe… Irgendwann hat der visuelle Anreiz doch überwogen und wir haben das Spiel gekauft. Beim Öffnen der Schachtel waren die Zweifel aber schnell wieder da… in der Schachtel ist eine Art kleines Geschichtsheft enthalten. Zum Glück nur um kurz das Backgroundwissen der damaligen Zeit aufzufrischen und ist für das Spiel nicht von Nöten. Es kam aber noch schlimmer… hatte ich das Spiel doch wegen des schönen Covers gekauft…sticht gleich der nächste Negativpunkt ins Auge…das Spielbrett hat nicht die netten Grafiken der Schachtel übernommen, sondern ist im 80er Jahre Brettspiel Outfit auf dem Tisch gelandet. (mehr …)

Dominon ist Spiel des Jahres 2009

Dominion hat sich gegen Finca, Fauna, Pandemie und Fits durchgesetzt und ist heute zum Spiel des Jahres 2009 gekürt worden Herzlichen Glückwunsch an Autor Donald X. Vaccarino und den Hans im Glück Verlag!

Das Besondere an Dominion ist, dass es ein reines Kartenspiel ist. Dominion ist damit das erste Kartenspiel, das diesen Preis erhält. Uns freut besonders, dass damit wieder ein komplexeres und anspruchsvolleres Spiel gewonnen hat.

Das Kinderspiel des Jahres wurde „Das magische Labyrinth“ von Schmidt Spiele

Cuba Sambaschule

eine nette kleine Erweiterungskarte, die es auf der Spiel 08 als Gimmick am Stand von eggertspiele gab. Die Kosten der Karte betragen 2 Holz und 2 Stein. Der Besitzer der Sambaschule kann einmal pro Runde jeweils genau einen Rum UND eine Zigarrenkiste (also beide zusammen) komfortabel in 5 Siegpunkte umwandeln. Pro Runde ist dies genau einmal erlaubt.

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Cuba

cubaCuba von Michael Rieneck und Stefan Stadler ist ein hochwertig mit Holz – Spielsteinen ausgestattetes Spiel, das uns allein durch seine grafische Umsetzung mitten in die Welt der Karibikinsel versetzt.

So perfekt die Ausstattung dieses Spiels aus dem Eggertspiele Verlag ist, so angenehm einfach ist das Spielprinzip. Es wird in 6 festen Runden gespielt, die in verschiedenen Phasen jeweils reichlich Kombinationsmöglichkeiten bietet.
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Le Havre – Sondergebäude Promokarten

Auf der Messe „Spiel08“ in Essen hat der Lookout Verlag nicht nur ein neues Spiel „Le Havre“ von Uwe Rosenberg auf den Markt gebracht, sondern gleich zwölf zusätzliche Sondergebäudekarten. Die Karten wurden bei Kauf eines oder mehrerer Lookoutgames Spiele als Promotion am Stand ausgegeben.

Diese Gebäude werden unter die Sondergebäudekarten des Grundspiels gemischt. Danach können die neuen Karten zufällig ins Spiel kommen. Bei den Karten handelt es sich um Toilettenhäuschen, Arbeitersiedlung, Baustelle, Holzfällerlager, MS Dagmar, Pfandleihe, Piratennest, Schrottplatz, Spelunke, Streikposten, Tabakmanufraktur, Viehtrieb.

Die Karten bringen zwar eine gelungene Abwechslung in das Spiel, fallen aber erst ins Gewicht, wenn man das Spiel öfters spielt. Die Erweiterung ist bei Gelegenheitsspielern kaum auffällig, da man sowieso erst einige Partien spielen muss, um die Karten zu kennen. Ansonsten wie immer eine wirklich tolle Erweiterung von Lookout Games, die schon gespannt macht auf die nächste Messe, denn der Verlag ist für seine vielen Erweiterungen und Zusatzkarten ja längst bekannt.

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Castle Merchants

castle-merchantsJerry Dziubas „Castle Merchants“ aus dem Z-Men – Verlag ist in Deutschland unter eben diesem Namen unterwegs, was uns zunächst irritierte, jedoch auch neugierig auf das Spiel machte.

Das „mittelalterliche Handels- und Reisespiel“ offenbarte sich in seiner Aufmachung als ein wenig „altbacken“. Das Spielmaterial wirkt wie aus dem letzten Jahrzehnt produziert.

Handel mussten wir während unserer Spielrunde in sehr einfacher Form treiben, indem wir bestimmte Waren an diejenigen Schlösser lieferten, deren Name (Chianti Castle, Fromage Castle etc.) bereits auf das jeweils bevorzugte Produkt geschlossen werden konnte. Entlohnt wurden wir dafür mit Gold, wobei der erste am Hof erscheinende Händler den grössten Brocken einheimsen kann.

Das Reisen indes gestaltete sich ein wenig aufwendiger: Zuerst Wege bauen, die über unterschiedliche Oberflächen wie Wald, Ebene oder Gebirge verfügten, den die Spielsteine, der Reisende nämlich, mithilfe von Fortbewegungskarten über das zuvor erbaute Wegenetz manövrieren.

Dies klappt natürlich nicht störungsfrei, denn die Gegner können entweder mit Erdrutschplättchen dazwischenfunken oder gar den teuer verlegten Untergrund auf eine andere Fläche des Spielfeldes verlagern. Wenn dann keine passenden Bewegungskarten vorhanden sind, kann man schon mal steckenbleiben.

Gewürzt ist das Ganze mit einer Portion Zufall in Form eines Würfelwurfs und mit dem Weidefeld, auf dem wie in den Schlössern neue Handkarten und somit weitere Handlungsmöglichkeiten gezogen werden dürfen. Da das Ausspielen von Karten das Kernelement des Spiels ist, bedeutet das schnelle Nachziehen von Karten einen Tempo- Vorsprung.

Gewonnen hat, wer am Ende 18 Goldstücke in den Schlössern eingesammelt hat. Dies gestaltet sich gegen Ende des Spiels, wenn die Weg – Ressourcen weitgehend verbraucht sind etwas schwieriger als in früher Spielphase, so dass zu diesem Zeitpunkt sogar ein wenig Wettlauf- Charakter aufkam.

Alles in Allem ist Castle Merchants kein sehr komplexes Spiel, hat mit ca. 30 mins. eine kurze Spielzeit und bietet zumindest beim Wettlauf ums Gold ein wenig Spannung und Kombinatorik.

Wikinger

wikinger Brettspiel

Wikinger von Michael Kiesling aus dem Hans im Glück Verlag ist sehr schön gestaltet und bringt nicht nur sehr viel, sondern auch qualitativ hochwertiges Spielmaterial aus Holz und dicker Pappe mit sich. Besonders gelungen ist, dass das Spielmaterial für eine andere Spielvariante gleich beiliegt.

Die beiden Spielvarianten unterscheiden sich dahingehend, dass bei der Variante der Glücksanteil deutlich geringer ist als im Grundspiel.

Das Spiel wird in sechs Runden gespielt. Vor jeder Runde werden 12 Figuren und Angebotsplättchen um eine Drehschiebe, worauf die Zahlen 0 bis 11 zu sehen sind, ausgelegt. Diese Zahlen stellen den Kaufpreis für die zuvor ausgelegten Plättchen dar.

Sobald die Stelle Null unbesetzt ist, wird die Scheibe gedreht, sodass die Preise fallen. Nachdem reihum die Spieler das entsprechende Geld bezahlt haben, werden die Figur und das Plättchen in den eigenen Hafen angelegt. Durch die entstehende Insellandschaft kann das Festland besiedelt werden.

Abwechselnd wird am Ende einer jeden Runde eine kleine Finanzspritze fällig, oder es kommt eine Wertung. Erst nach sechs Runden gibt es eine Schlusswertung, wonach der Sieger feststeht.

Das Spiel ist eine gute Mischung aus Glück und Taktik. Es gibt simple Spielprinzipien, sodass das Spiel auch nicht sonderlich kompliziert ist, dennoch aber die Spannung bis zuletzt gewahrt bleibt. Alles in allem ein tolles Spiel, besonders für eine kurze Partie zwischendurch.

Erscheinungsjahr: 2010
Autor Michael Kiesling
Verlag Hans Im Glück
Spieleranzahl 2-4
Spieldauer ca 60 Minuten
Altersangabe ab 10 Jahre

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