Modern Art

modern-artModern Art ist ein Versteigerungsspiel der „modernen Art“ von Reiner Knizia aus dem Pegasus Verlag. Eigentlich ein Spiel, das zu Unrecht in der Mottenkiste verstaubt, war es doch schon 1993 auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Nun erscheint es bei Pegasus – Spiele als optisch runderneuerte Neuauflage.

Jeder Spieler erhält einen Sichtschirm sowie Geldchips im Wert von 100, welches er im Laufe von vier Runden vervielfachen muss. Dazu befinden sich die Werke von fünf Künstlern im Spiel. Nex, Bahut, Darmoir, Sadland und Koriko… wollen wir mal ehrlich sein… wer kennt sie nicht? :). Da es jedoch mehr oder weniger fleißige Künstler gibt, sind auch die Kunstwerke unterschiedlicher Malstile unterschiedlich häufig im Spiel vorhanden. (mehr …)

Thurn und Taxis – Alle Wege führen nach Rom

thurnundtaxis_romAlle Wege führen nach Rom ist eine Erweiterung für Thurn und Taxis von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag.

Bei dieser Erweiterung handelt es sich eigentlich um zwei Erweiterungen in einer Box.

Bei „In Amt und Würden“ zieht man immer ein entsprechendes Plättchen, wenn man eine Amtsperson in Anspruch nimmt. Sind von einer Amtsperson alle Plättchen verteilt sind, können alle Spieler entscheiden wie viele sie zurück geben möchten. Je nachdem wie viele Plättchen man abgibt,  kann man sich das Spiel durch unterschiedliche Boni erleichtern. Bei der Rückgabe von zwei Plättchen darf man sich eine Stadtkarte nehmen, bei dreien erhält man einen Siegpunkt und bei vieren darf man sogar ein Haus auf eine beliebige Stadt stellen.

Bei „Alle Wege führen nach Rom“ können nach Beendigung einer Strecke Kutschen Richtung Rom ziehen. Zu Spielbeginn müssen die Spieler ihre Geistlichen auf die Kutschen verteilen. Die Geistlichen bringen dem Spieler bei Erreichen der entsprechenden Kutsche in Rom unterschiedliche Siegpunkte. Siegpunkte gibt es allerdings nur für den Geistlichen, der als letztes das Ziel erreicht. Deshalb muss man sich gut merken, welche Werte der eigene Geistliche in welcher Kutsche besitzt.

Die Mitspieler wissen allerdings nicht, wie viele Punkte welche Kutsche von den anderen Spielern bekommen hat. Nun kann es auch mal sinnvoll sein, mehr Städte in eine Route einzubinden, als man für den Bau der Strecke eigentlich benötigt. Auf diese Weise kann man ein wenig beeinflussen, welche Kutsche als erstes Rom erreicht.

Diese Erweiterung ist auch gut für Familien zu spielen. Es wird nicht wirklich komplizierter, sondern nur abwechslungsreicher. Es sind lediglich simple Spielzüge, die auch Kinder schnell verinnerlichen. Gut, der Preis der Erweiterung ist nahezu genau so hoch, wie das Basisspiel, allerdings ist das Spielmaterial auch hochwertig und sehr reichhaltig für eine Erweiterung. Um nach unzähligen Runden das Spiel wieder aufzupeppen ist „Alle Wege führen nach Rom“ sehr gut geeignet.

Ich würde sie als absolutes MUSS weiterempfehlen und muss sagen, dass ich nun öfters Thurn und Taxis MIT Erweiterung spiele. Bei dem Basisspiel fehlte mir die Komplexität.

Zug um Zug

Alan Moons  Spiel des Jahres 2004 feiert in diesen Tagen bereits sein 5- Jähriges Bestehen, weshalb der Verlag „Days of Wonder“ ab dem 1.10.09 zur ersten Zug um Zug Weltmeisterschaft einladen wird.

Zug um Zug“ ist ursprünglich ein Begriff, der typischerweise im Schach verwendet wird, beispielsweise bei der Analyse von Großmeister- Partien. Daher wird der doppeldeutige Gehalt des Titels erst auf den zweiten Blick deutlich.  Dies ist übrigens auch beim englischen Titel  „Ticket to Ride“ so, denn mancher wird es mit dem Beatles – Klassiker in Verbindung bringen.

Nichtsdestotrotz sind beide Titel für das Spiel mehr als treffend, denn schließlich geht es um Züge, genau gesagt um das Erzeugen eines Streckennetzes zwischen den bekanntesten Städten der USA, auf dem dann Züge fahren können.
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Lost Cities

lostcitiesLost Cities ist ein spannendes Spiel von Rainer Knizia aus dem Kosmos Verlag, in dem es rasant zugeht und die Spieler zu riskanten Abenteuern zwingt, wenn man das Spiel gewinnen möchte.

Besonders ansprechend ist auch die kurze Vorbereitungszeit, denn außer mischen der Karten und ausbreiten des Spielplan ist nichts weiter zu tun. Das Spiel kann genau so schnell aufgebaut werden, wie das Spiel im Verlauf an Geschwindigkeit gewinnt.

Bei jedem Spielzug gilt es eine Karte auszuspielen oder abzulegen, um danach eine neue vom Stapel zu ziehen. Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist.

Die Karten, welche es in fünf verschiedenen Farben gibt haben unterschiedliche Wertigkeiten zwischen 2 und 10, sowie drei Wettkarten je Farbe. Zu Beginn einer jeden Expedition können ein bis drei Wettkarten gelegt werden, welche  sich am Ende der Reise als gute Multiplikatoren erweisen können. Jeder Spieler  kann nun pro Farbe nur eine Expeditionsreihe starten, wobei die Karten entweder auf- oder absteigend in ihrer Wertigkeit abgelegt werden dürfen. Welche Weise man wählt, kann für jede Farbe separat gewählt werden, muss dann aber auch konsequent eingehalten werden. (mehr …)

Die Fürsten von Florenz – Kooperativ Bauen

fuersten_von_florenz_erweiterungDiese Erweiterung ist ebenfalls dem Grundspiel beigelegt und ist für Spieler gedacht, die gern mit Ihren Mitspielern verhandeln. Bei dieser Erweiterung werden Gebäude gebaut, welche von allen Spielern gemeinsam genutzt werden können.
Grundsätzlich gelten die Regeln des Grundspiels, werden jedoch ergänzt. Die Spielpläne werden auf die Rückseite gedreht und aneinandergefügt, sodass sich ein großer gemeinsamer Plan ergibt. Zusätzlich gibt es eine gravierende Änderung in der Aktionsphase. Es kann nur ein Gebäude gemeinsam mit einem Mitspieler errichtet werden. Das Gebäude wird dann grenzüberschreitend in die Fürstentümer von zwei Spielern errichtet. Dabei werden auch die Kosten geteilt, aber das Gebäude kann dafür von beiden genutzt werden.
Für diese Erweiterung müssen wirklich verhandlungsfreudige Personen mitspielen, ansonsten kann sich das Spiel sehr schnell blockieren. Eine nette kommunikative Erweiterung, allerdings ist meines Erachtens das Grundspiel wesentlich spannender.

Dominion schafft das Double

dominionDominion hat nach dem Preis „Spiel des Jahres“ auch den Titel „Deutscher Spielepreis“  erhalten, der nicht durch eine Jury, sondern durch Abstimmung von Spielern und Spiele- Experten vergeben wird. Der Preis wird am Vorabend der Internationalen Spieltage in Essen 2009 feierlich überreicht.

Hier die einzelnen Ergebnisse:

Familien-/Erwachsenenspiel
1. Dominion (Donald Vaccarino / Hans im Glück)
2. Le Havre (Uwe Rosenberg / Lookout Games)
3. Pandemie (Matt Leacock / Pegasus Spiele)

Kinderspiel
Burg der 1000 Spiegel (Inka und Markus Brand / Kosmos)

Beispielhafte Regel
Diamonds Club (Rüdiger Dorn / Ravensburger)

Die Letzten 5 Sieger des Deutschen Spielepreises:

2008: Agricola
2007: Die Säulen der Erde
2006: Caylus
2005: Louis XIV

Quelle:  www.deutscherspielepreis.de/

Adios Amigos

adiosamigoscoverAdios Amigos ist ein rasantes Spiel von Momo Besedic aus dem Pegasus Spiele Verlag. Irgendwo in Mexiko treffen die rivalisierenden Banden aufeinander. Nun gilt es der kühnste Desperado zu sein, um den Finger am schnellsten am Abzug zu haben.

Jeder Spieler legt zu Beginn einer jeden Runde drei Desperado-Karten offen vor sich aus, sodass sie alle Spieler gut sehen können. Diese Desperados müssen die Mitspieler versuchen zu treffen. Dazu sind auf den Karten zwei Zahlen aufgedruckt, deren Summe oder Differenz benötigt wird, um den Desperado auf der Karte zu vernichten. Dazu hat jeder Spieler 10 Revolvermarken mit den Zahlen 0 – 9, welche er umgedreht vor sich gemischt ablegen muss. Alle Spieler decken gleichzeitig zwei Marken auf. Entspricht eine Marke der Summe oder der Differenz einer Desperado Karte eines anderen Spielers, kann er den Marker auf die Karte legen und somit ist der Desperado ausgeschaltet.

Um die Summe der beiden Zahlen bilden zu können, kann es erforderlich sein, zwei oder mehr Marker zu opfern. Damit diese aber abgefeuert werden können, muss man ein Dynamitbündel opfern. Davon hat jeder Spieler pro Runde eins, was es ihm ermöglicht seine Mitspieler für 10 Sekunden handlungsunfähig zu machen und zudem mehrere Marker auf den Desperado zu legen. (mehr …)

Cuba – Spielecafé

spielbox cafeDas Spielbox – Spielecafé ist eine Mini-Erweiterung aus der Zeitschrift Spielbox 01/08 für das Spiel Cuba von Eggertspiele.

Wie alle Gebäude ist dies von Spielbeginn an zu kaufen. Der Preis hierfür sind zwei Holz, zwei Stein und einmal Wasser. Dafür bekommt man bei jeder Aktivierung der Karte eine Buddel Rum.

Guatemala Café

guatemala_cafeGuatemala Café ist ein Spiel von Inka und Markus Brand aus dem Hause Eggertspiele. Um was sollte es bei diesem Spiel auch anderes gehen als um das schwarz-braune Gold, den Kaffee. Am letzten sonnigen Tag haben wir es uns also auf dem Balkon gemütlich gemacht, dieses Spiel rausgeholt und uns dazu einen frisch gebrühten Kaffee genossen.

Beim Öffnen der Schachtel strömt einem der Geruch leckeren Kaffees entgegen und stimmt somit angenehm auf das Spiel ein. Dem Spiel ist ein kleiner Beutel mit Kaffeebohnen beigelegt, daher dieser Duft.

Das Spielmaterial ist, wie bei Eggertspiele gewohnt, in super Qualität. Alles besteht aus hochwertigem Holz und zudem kommen zwei riesig große Spielpläne zum Vorschein. Leider ist jedoch die Regelbeschreibung etwas missverständlich und führt vorerst zu Verwirrung. Es wäre sehr vorteilhaft gewesen, wenn mehr mit Beispielen und Bildern gearbeitet worden wäre. Es ist also durchaus sehr mühsam, das Spielprinzip zu verstehen. Ist es jedoch einmal verstanden, ist es auch schnell verinnerlicht.
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Pandemie

pandemieWas eine Pandemie ist, haben uns die Nachrichtenagenturen dieser Welt erklärt, als es um die neuenglisch sogenannte „Swine Flu“ ging. Wer spielerisch erfahren möchte, wie sich eine Pandemie auswirkt, kann dies im gleichnamigen Brettspiel von Matt Leacock erfahren.

Bei  Pandemie handelt man kooperativ und tritt also gemeinsam gegen das Spiel an. Für das Thema ist dies ein ideales Format, denn die Teilnehmer fragen sich des Öfteren, ob sie die sich ausbreitende Epidemie wirksam bekämpfen können oder ob es bereits zu spät sind. (mehr …)