Im kleinen Städtchen Charming scheint alles so wie in einem typischen amerikanischen Vorort zu sein. Kleine Häuser säumen die Straßen, alle Einwohner gehen in aller Ruhe ihrem Tagwerk nach und ein Sherriff sorgt für Recht und Ordnung. Aber etwas trügt die gar zu auffällige Stille und zwar das Knattern der Motoräder der ortsansässigen Motorradgang – den Sons of Anarchy.
Schaut man jetzt einmal genauer hin, zeigt sich auch schnell, wer wirklich die Fäden in der Stadt zieht. Hinter den braven Fassaden werden Waffen und Drogen gehandelt, Filme für Erwachsene gedreht und die ein oder andere handfeste Meinungsverschiedenheit mit den benachbarten Clubs „diskutiert“. Das klingt doch nach einem typischen Setting für ein Worker-Placement-Spiel.
Nein? Stimmt, im Brettspiel zur gleichnamigen Serie sind wir endlich einmal keine Seefahrer, Bauern oder Händler im mittelalterlichen Europa, sondern zünftige Rocker im amerikanischen Süden. Funktioniert das Konzept? Macht es Spaß? Und muss ich die Serie gesehen haben, um das Spiel zu verstehen? All diesen Fragen gehen wir jetzt auf den Grund.










