Artikel mit Tags ‘Würfel’

1
Feb

Heckmeck im Bratwurmeck

   Autor:: Jens    in Heckmeck im Bratwurmeck

mini-heckmeck_hand Daß man Würmer grillen und essen kann, ist spätestens seit dem RTL Dschungel-Camp hinreichend bekannt. Für ein Spiel ist der Name ein wenig kurios, jedoch genau darauf beruht die Reihe “Hühnerwelt”  des für tierisches Ambiente bekannten Zoch–Verlages. Wir sind also grillende Hühner…;-)

Heckmeck im Bratwurmeck ist ein Würfelspiel, bei dem es darum geht, die auf einem imaginären Grill liegenden “Bratwürmer” zu erwürfeln und in den eigenen Vorrat zu “verspeisen”. Dabei müssen die Spieler in mehreren Würfen verschiedene Zahlen ausschließen und immer mit den übrig bleibenden Würfeln weiterwürfeln. Die 6 fehlt dabei auf dem Würfel. Sie ist durch die Abbildung eines Wurms gekennzeichnet. Um einen gültigen Gesamt- Wurf zu erhalten, muss mindestens ein Würmchen erwürfelt werden.

Weiterlesen »

Tags: ,

23
Aug

Jamaica

   Autor:: Jens    in Jamaica

Das Thema Piraten ist weit verbreitet unter den Brettspiel – Umsetzungen. Zu recht, denn in Zeiten von Guybrush Threepwood (Wiederauflage von Monkey Island)  und Jack Sparrow (Fluch der Karibik)  bleibt das Thema aktuell und spricht immer noch unsere Phantasien im tiefsten Inneren an: Schätze finden, Reich werden, Abenteuer erleben, einsame Insel usw.

Das Brettspiel Jamaica aus dem unter Pro Ludo- Flagge segelnden Gameworks -  Verlag vermag einiges dieser Ur- Instinkte anzusprechen. Dazu gehört auch, dass das Spielmaterial hervorragend gestaltet ist und sofort ein wenig Piratenstimmung aufkommen lässt.

Jeder Spieler wählt zunächst einen Piraten – Charakter und erhält Schiff und Karten der zugehörigen Farbe.  Mit dieser Ausstattung haben die Spieler die Mission, ihr Schiff möglichst schnell um eine große Pirateninsel zu manövrieren und unterwegs diverse Schätze und andere Nettigkeiten einzusammeln.

Wäre es ein reines Rennen um den ersten Platz, dürfte das Spiel schnell im Stapel der langweiligen Spiele verschwinden, allerdings hilft es nichts, als erster im Ziel anzukommen, wenn man nicht ein wenig Beute dabei hat. Dies wiederum weckt Begehrlichkeiten unter den beteiligten Piraten und führt hin und wieder zu Auseinandersetzungen.

Das Spiel ist geprägt von zwei Kern- Aktionen: dem Würfelwurf und dem Ausspielen von Aktionskarten. Pro Zug gibt es jeweils zwei Aktionen, eine am Morgen und eine am Abend. Der Würfel bestimmt dabei die maximale Anzahl von Waren die geladen werden können bzw. der Felder die das Schiff ziehen kann.

Das wäre eigentlich einfach, wenn nicht alle Spieler gleichzeitig ihre Aktionen aufdecken würden. Der so sicher geglaubte Plan kann somit durch die Aktionen der Gegner durchkreuzt werden und sogar nachteilig verlaufen. In diesem Fall hilft nur das Anzetteln einer waschechten Piraten- Seeschlacht, die mit Schießpulver- Chips und Würfelpunkten entschieden wird. Der Sieger darf dem Unterlegenen Beute wegnehmen oder ihm unbeliebte verfluchte Schätze in den Laderaum hieven.

Auf der großen Fahrt bekommen auch Piraten nicht immer alles umsonst. In Häfen sind  Gebühren in Form von Gold zu entrichten. Auf hoher See wird Nahrung für die Crew verbraucht. Dabei müssen die auf den entsprechenden Feldern abgebildeten Nahrungs- Chips in den Vorrat abgegeben werden.

Alles in allem erfüllt Jamaica reichlich Piraten – Klischees und lässt sich sehr schnell erlernen. Besondern turbulent wird das Spiel bei hoher Anzahl von Spielern. Im Zweispieler – Modus fährt ein Geisterschiff mit, das für einige Unruhe sorgen kann. Nichtsdestotrotz ist das Spiel nicht sehr komplex, hat aber alleine wegen der tollen Material- Umsetzung einen hohen Unterhaltungswert.

Jamaica hat einen Preis bekommen, nämlich die “goldene Feder”  für die beste Spielregel 2008, verliehen auf der Spiel08 in Essen. Ein wahrlich verdienter Preis denn die Spielregel ist vorbildlich. Die Mischung von Text und Abbildungen stimmt

Tags: , ,

25
Jul

Aquädukt

   Autor:: Jens    in Aquädukt

aquaedukt“Häuser bauen ist nicht schwer, für Wasser sorgen umso mehr”, heißt es im Einleitungstext zu Aquädukt aus dem Hause Schmidt Spiele. Autor Bernhard Weber nimmt dieses alte römische Sprichwort wörtlich und präsentiert ein Spiel für 2-4 Spieler, bei dem es darum geht, möglichst viele Häuser mit Wasserleitungen zu versorgen.

Dies geschieht in drei Zugmöglichkeiten:

1. Häuser bauen

Die Häuser werden dabei in denjenigen fest vorgegebenen Gebieten erbaut, die man vorher mit dem 20-seitigen Würfel ausgewürfelt hat. Die Häuser haben unterschiedliche Wertigkeiten von 1 bis 3 Punkten.

2. Quelle freilegen

Wer den Kanal voll (Wasser) haben will, braucht zunächst eine Quelle. Diese wird in gebührendem Abstand von mindestens 5 Feldern in Form von kleinen Glasperlen auf das Spielfeld gelegt.

3. Kanäle bauen

Von der Quelle aus kann nun die Wasserversorgung erfolgen. Die Kanäle sollen möglichst an den eigenen Häusern vorbeilaufen, um Punkte zu generieren, aber genau hier beginnt der Spielspaß, denn wenn erst einmal Kanäle da sind, wird der Spieler, der am Zug ist, hier sehr schnell ein Haus platzieren wollen, so ihm das Würfelglück hold ist.

Wer am Ende „nah am Wasser gebaut“ hat, muss nicht in Tränen ausbrechen, sondern darf Freudentränen vergießen, denn er hat das Spiel gewonnen, sofern seine Häuser genügend Siegpunkte eingebracht haben. Eine Sonderwertung durch die im Spielfeld vorhandenen Berge kann das Ergebnis noch einmal leicht beeinflussen, z.B. wenn es für eine „Heilquelle“ Plus-  oder „faules Wasser“ Minuspunkte gibt.

Aquädukt ist ein angenehmes, leicht zu verstehendes Legespiel, bei dem taktisches Geschick und Würfelglück ausgewogen zusammenwirken. Mit ca. 30 Minuten ist die Spielzeit angenehm kurz.

Ein großes Plus bekommt das Spiel für die Ausstattung. Der W-20 macht Spaß, Die Glasperlen als Wasserquellen sehen schick aus und die Holzstäbe für die Kanäle wirken hochwertig.

Tags: ,

15
Nov

Flinke Feger

   Autor:: Janina    in Flinke Feger

Flinke Feger BrettspielFlinke Feger ist ein genial illustriertes Spiel, wo es darum geht, den Grips anzustrengen um im Flug auf dem Hexenbesen möglichst schnell die Ziellinie zu überqueren. Dieser wird, wie bei Hexen so üblich mit Zaubersprüchen in Gang gebracht, welche sich in jeder Runde ändern.

Die Hexe, welche auf dem Flug noch am weitesten zurück liegt beginnt damit die neun Würfeln in das Buch zu werfen. Sobald ein Spieler glaubt sich die Zauberformel gemerkt zu haben, darf er die Seite des Buchs zuschlagen. Danach beginnen alle Spieler die Zauberformel anhand von Karten verdeckt auszulegen.

Die richtige Zauberformel findet man, indem man sich die Symbole der Würfel merkt, welche in schwarz oder orange aufgedruckt sein können.

Die perfekte Formel ist immer dann, wenn man von einer Farbe alle Symbole auslegen konnte. Aber aufgepasst: Alle Symbole raussuchen wäre noch zu einfach. Zwei Regeln müssen beachtet werden. Zum einen müssen doppelte Symbole einer Farbe weggedacht werden und zum anderen kann ein Symbol auch in beiden Farben gewürfelt werden. Diese kommen beide aus dem Spiel.

Nun wird das Buch geöffnet und die Würfel sortiert und die Zauberformeln der Spieler mit den Würfeln verglichen. Bei einem Fehler fliegen die Hexen nicht weiter, oder ziehen weiter.

Bei einer perfekten Formel der schwarzen Symbole bekommst du eine schwarze Magie Karte. Bei einer perfekten orangenen Zauberformel darfst du sogar um zwei weitere Felder voran fliegen. Erreicht eine Hexe das Zielfeld, ist das Spiel beendet. Nun werden die Anzahl der zurückgelegten Felder mit den erhaltenen schwarze Magie – Karten addiert und so der Sieger mit den meisten Punkten ermittelt.

2 – 6 Spieler, 30 Min., Alter ab 8 Jahren

Tags: ,

SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline