Artikel mit Tags ‘Lookout Games’

3
Jan

Ruhm für Rom

   Autor:: Jens    in Ruhm für Rom

ruhm-fuer-rom“Ruhm für Rom” von Carl Chudyk ist ein mehrfunktionales Kartenspiel, das es in der amerikanischen Urfassung bereits seit 2005 gibt. Der Verlag Lookout Games hat im Jahr 2011 eine deutsche Version herausgebracht.  Die Spieler haben keine geringere Aufgabe, als die von Aufruhr und Feuer zerstörte Stadt Rom wiederaufzubauen.

Jeder Spieler erhält ein Spielertableau, an welches die Karten je nach Funktion angelegt werden können. Die meisten Karten haben nämlich mehrere Funktionalitäten, je nach dem, welche Seite man betrachtet und ausspielt.

Unten am Tableau befindet sich das Materiallager. Dort können die Spieler Rohstoffe deponieren, die sie für den Bau von Gebäuden benötigen. Auf der rechten Seite werden Handelswaren hinterlegt und damit einer vormals als Rohstoff fungierenden Karte ein Siegpunktwert zugeordnet. Weiterlesen »

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agricola_jahreszeiten Diese kostenlose Erweiterung im Postkartenformat erschien auf der Spielmesse in Essen 2008. Sie wurde kostenlos am Stand des Verlags Lookout Games ausgegeben. Die Karte dient als zusätzlicher Spielplan zum Grundspiel. Diese Erweiterung kann mit der Familien- und der Komplettversion gespielt werden.

Sie ist in vier Felder unterteilt, wobei jedes Feld eine Jahreszeit symbolisiert. In jeder Runde wird ein anderes Feld aktiviert, wodurch eine Simulation der Jahreszeiten sehr eindrucksvoll umgesetzt wird.

Zu Beginn des Spiels wird eine Gastmarke auf das Feld der real vorherrschenden Zeit gelegt und zu Beginn einer Runde um ein Feld weiter geschoben. Jede Jahreszeit bringt ein neues Aktionsfeld mit sich und es werden mal mehr und mal weniger Baustoffe produziert. Auf dem originalen Spielfeld werden mit zwei weiteren Gastmarken die Aktionsfelder markiert, für die in der aktuellen Runde eine Sonderregelung gilt.

Die Erweiterung ist zwar wirklich eine Mini-Erweiterung, hat aber einen deutlichen Einfluss auf das Spielgeschehen. Für die Strategen unter uns wird es unheimlich erschwert, unsere Taktiken zu verwirklichen, denn es kommt ja nicht mehr regelmäßig Nachschub an Rohstoffen. Ein kleines Manko hat die Erweiterung allerdings im Zwei – Personenspiel. Für den Häuserbau ist Schilf enorm wichtig.

Allerdings ist es für einen Spieler nahezu unmöglich, seine Häuser zu erweitern, denn im Herbst bekommt man einen zusätzlichen Schilf, eine Jahreszeit später gibt es keinen Schilf und im Frühling ist unter Umständen der Schilf schon wieder weg, bevor der Spieler an der Reihe ist. Ansonsten macht „Im Wandel der Jahreszeiten“  Spaß und sollte bei keinem Agricola Spiel fehlen.

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26
Jul

Agricola Ö–Deck

   Autor:: Jens    in Agricola, Agricola Ö-Deck

Das Ö – Deck wurde auf dem Spielefest 2008 in Wien unter den Besuchern verteilt und hat einen Bezug zu Österreich. Es besteht aus 24 Karten, wovon 12 neue Ausbildungen und die anderen 12 neue kleine Anschaffungen darstellen. Dieses Deck war ursprünglich auf  3.000 Stück limitiert, wurde später aber aufgrund der hohen Anfrage auch bei einigen Shops offiziell vertrieben.

Ein Klick auf die Karten vergrößert die Ansicht.

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Auf der Messe “Spiel08″ in Essen hat der Lookout Verlag nicht nur ein neues Spiel „Le Havre“ von Uwe Rosenberg auf den Markt gebracht, sondern gleich zwölf zusätzliche Sondergebäudekarten. Die Karten wurden bei Kauf eines oder mehrerer Lookoutgames Spiele als Promotion am Stand ausgegeben.

Diese Gebäude werden unter die Sondergebäudekarten des Grundspiels gemischt. Danach können die neuen Karten zufällig ins Spiel kommen. Bei den Karten handelt es sich um Toilettenhäuschen, Arbeitersiedlung, Baustelle, Holzfällerlager, MS Dagmar, Pfandleihe, Piratennest, Schrottplatz, Spelunke, Streikposten, Tabakmanufraktur, Viehtrieb.

Die Karten bringen zwar eine gelungene Abwechslung in das Spiel, fallen aber erst ins Gewicht, wenn man das Spiel öfters spielt. Die Erweiterung ist bei Gelegenheitsspielern kaum auffällig, da man sowieso erst einige Partien spielen muss, um die Karten zu kennen. Ansonsten wie immer eine wirklich tolle Erweiterung von Lookout Games, die schon gespannt macht auf die nächste Messe, denn der Verlag ist für seine vielen Erweiterungen und Zusatzkarten ja längst bekannt.

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18
Mai

Agricola Z–Deck

   Autor:: Jens    in Agricola, Agricola Z-Deck

Das Z – Deck ist die erste Erweiterung für Agricola aus den Federn von Uwe Rosenberg, Hanno Girke, Melissa Rogerson und Klemens Franz. Sie besteht aus 12 neuen Ausbildungen und 12 kleinen Anschaffungen.  Eine große Veränderung im Spielverlauf bringen die Karten zwar nicht mit sich, aber mit ein wenig Glück sind interessante neue Kombinationen und Spielzüge möglich. Wichtig ist es aber, die zeitliche Balance zu den wenigen “lebenswichtigen” Zügen in den knapp bemessenen Runden zu halten.

Die Karten sind für den symbolischen Kostenbeitrag von nur 1 Euro direkt beim  Verlag Lookout Games zu bekommen. Der Euro ist in keinem Fall fehlinvestiert. Echt klasse, dass der Lookout Verlag so preiswerte Erweiterungssets verkauft.

Übersicht Klick aufs Bild vergrössert die Darstellung:

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Lookout Games hat sich einiges zum gigantischen Spiel Agricola einfallen lassen. Zunächst gab es in der Spielbox Aufkleber für die Familienmitglieder Spielsteine. Eine große Auswahl an lustigen und sehr schön realistisch gemalten Figuren. So macht das Spielen gleich doppelt Spaß.

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Danach gab es auf der Messe in Essen eine Aktion, womit man die langweiligen runden Getreide und Gemüse, sowie Rinder, Schafe und Schweine durch richtige Tiere und Nahrungsmittel ersetzen konnte. Es ist also keine wirkliche Erweiterung, sondern ein Austausch des Spielmaterials. Dieser Austausch lohnt sich allerdings. Man kann gerade als Einsteiger schneller die Steine zuordnen, denn bei Agricola gibt es unheimlich viele verschiedene runde Spielsteine.

Alles in allem also echt lohnenswert und eine deutliche Steigerung der Spielqualität.

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29
Okt

Le Havre (Brettspiel)

   Autor:: Jens    in Le Havre

lehavreNach Agricola hat Uwe Rosenberg im Lookoutgames Verlag ein weiteres anspruchsvolles taktisches Strategiespiel herausgebracht. Schauplatz ist diesmal der Hafen der nordfranzösischen Hafenstadt Le Havre, in der mit allerlei Waren gehandelt und deren Gebäude- Infrastruktur immer weiter modernisiert werden muss.

Das Spiel findet in auf die Spieleranzahl abgestimmten Runden statt, von den jede einzelne genau 7 Züge hat. In jedem Zug wiederum führt der Spieler zwei Aktionen durch, die entweder Versorgungsaktionen sind oder Aktivitäten in einem der im Hafen befindlichen Gebäude. Zusätzlich kann er jederzeit Gebäude an- oder verkaufen sowie Schuldscheine ein- oder auslösen.

Das Grundproblem, das es zu lösen gilt, ist wie schon bei Agricola die Versorgung der (imaginären) Hafenarbeiter. Der Bedarf nimmt von Runde zu Runde zu und man ist , falls man nicht die richtige Strategie wählt, sehr schnell ausschliesslich damit beschäftigt, an Nahrungemittel heranzukommen. Weiterlesen »

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9
Okt

Agricola

   Autor:: Jens    in Agricola

agricolaAgricola ist ein Brettspiel von Uwe Rosenberg für einen bis fünf Spieler. Es erschien 2007 im Verlag Lookout Games. Der Spieler hat die Aufgabe, einen Bauernhof (Agricola ist Lateinisch und bedeutet “Bauer”) aufzubauen. Mittels Ackerbau und Viehzucht muss eine stetig wachsende Familie versorgt werden. Große und kleine Anschaffungen wie beispielsweise eine Kochstelle sowie Weiterbildung der Arbeiter ermöglichen eine effizientere Bewirtschaftung.

Die Komplexität des Spiels macht den Reiz aus. Um das Spiel vollständig zu erlernen, gibt es eine Einsteiger-, eine Interaktiv- und eine komplexe Variante, mit der die Strategien stark variieren und sich die taktischen Möglichkeiten erhöhen.

Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels einen Bauern und seine Frau, die den Hof bewirtschaften müssen. Es gilt diese in 14 Runden zum Ackerbau und Viehzucht zu bewegen und die Familie zu vergrößern. Dazu gilt es allerdings den Wohnraum zu erweitern, für die Viehzucht Zäune zu errichten und auf Äckern die Saat anpflanzen, nachdem der Bauer diese gepflügt hat.

Für eben diese Aktionen werden Siegpunkte am Ende vergeben und lassen den Sieger des Spiels erkennen. In jeder Runde dürfen die einzelnen Familienmitglieder eine Aktion durchführen. Je größer die Familie ist, desto mehr Aktionen kann man pro Runde vollziehen.

Es gilt zudem die Familienmitglieder auszubilden, sowie kleine und große Anschaffungen zu tätigen, damit man mehr Mitglieder ernähren kann. Als Grundlage dazu gibt es zu Spielbeginn 7 kleine Anschaffungs- und 7 Ausbildungskarten pro Spieler, die zufällig zugedacht werden. Es ist nicht möglich neue Karten während des Spiels zu erlangen.

Das Spiel ist dann schneller zu Ende, als man mag, denn es ist eigentlich nie möglich, den Bauernhof optimal ausgebaut zu haben innerhalb der kurzen Zeit.

Durch die hohe Anzahl an Karten, die man erst nach vielen, vielen Spielen überblicken kann, bleibt das Spiel spannend, ist abwechslungsreich und kein Spiel gleicht dem anderen. Allerdings halte ich das Spiel als Familienspiel für weniger geeignet. Das Regelwerk ist zu komplex und ist nicht in wenigen Minuten zu erlernen. Allerdings ist es das Spiel echt wert sich damit zu beschäftigen. Es ist nicht nur wegen der Komplexität, sondern auch wegen der Nähe zur Realität ein echtes Schmankerl für jeden Spiele-Fan. Gebt dem Spiel zwei Durchgänge Zeit, danach werdet ihr es lieben.

Das Spielmaterial ist grafisch sehr hochwertig gestaltet. Es werden Holz- Spielsteine verwendet. In der Neuauflage zur Spiel 08 sind inzwischen einige Modifikationen vorgenommen worden. Außerdem gibt es das L- Z- und das X- Deck als Erweiterungskarten.

Erscheinungsjahr: 2007
Autor/in: Uwe Rosenberg
Grafik: Klemens Franz
Verlag: Lookout Games
Anzahl Spieler: 1-5
Altersgruppe: ab 12 Jahre
Spieldauer: ca 90 Minuten
Kaufen bei:
Shop der Spiele-Akademie

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17
Sep

Das Ende des Triumvirats

   Autor:: Janina    in Das Ende des Triumvirats

ende des triumphiratsDas Ende des Triumvirats ist ein gelungenes Spiel von Johannes Ackva und Max Gabrian, welches im Jahre 56 v. Chr. spielt. Es herrscht Bürgerkrieg und es entsteht eine erbitterte Feindschaft zwischen dem ehemals großen Triumvirats. Ceasar, Pompeius und Crassus versuchen sich gegenseitig auszustechen um am Ende die Macht im römischen Reich zu erlangen.

Hierzu muss aus den Provinzen Nachschub gebracht werden, Legionen aus eigenen Gebieten anzuheuern um in fremde Provinzen einzufallen. Es gilt noch dazu die Bürger Roms von sich zu überzeugen und diese auf die eigene Seite zu bringen um politische Macht zu erlangen. Weiterlesen »

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