Die Benzinpreise steigen immer weiter und so manch einer wünscht sich einfach fliegen zu können – vielleicht sogar mit einem Besen. Im Spiel Hexenflug aus dem Verlag Amigo Spiele hat nun jeder die Möglichkeit, die eigenen Flugkünste zu testen. Das Kartenspiel von Hanno und Wilfried Kuhn spielt in einer Flugschule für Hexen. Fünf Hexen versuchen sich an verschiedenen Prüfungen, um die begehrten Hexenbücher zu ergattern.
Vor Spielbeginn müssen lediglich die Zauberbuchkarten sortiert und bereitgelegt werden. Danach werden die Hexenkarten gemischt und als Stapel vorbereitet und schon kann es losgehen. In seinem Zug muss der Spieler Hexen fliegen und möglichst auch landen lassen. Dazu zieht er Karten vom Stapel oder aus der allgemeinen Auslage (wie diese zu Stande kommt, klären wir gleich). Weiterlesen »
Tags: Amigo Spiele, Kartenspiel
Eine Situation wie aus dem Leben gegriffen: Das Kind auf dem Rücksitz ruft: “Papa, fahr langsam der Tiere zuliebe!” Was da so alles vor dem Kühlergrill kreucht und fleucht, zeigt Reinhard Staupes TüüT Tüüt! in Form von niedlich gezeichneten Tier – Karten. Ein besonderes Ausstattungs- Highlight ist ein quietschendes Weichschaum – Auto, das als Bother fungiert.
Das Spiel selbst hat keine Geschwindigkeitsbegrenzung und auch nur wenig Verkehrsregelung, denn alle Spieler spielen gleichzeitig. Die Spieler müssen aus fünf um das Bother Auto herumliegenden Kartenstapeln Tiere “retten”, indem sie solche Tiere, deren Farbe oder Form zu den auf den eigenen zwei Ablagestapeln liegenden Tieren passt, dorthin ablegen.
Dies wird so lange fortgeführt, bis mindestens 3 der 5 ausliegenden Tiere in Form oder Farbe identisch oben liegen. Derjenige, der jetzt schnell bothert, erhält als Belohnung zwei der drei Karten. Diese zählen am Ende des Spiels als Bonuspunkt.
Bei Spielende werden die geretteten Tiere des niedrigsten eigenen Stapels als Siegpunkte abgerechnet. Daher lohnt es sich, möglichst schnell damit zu sein, die passendenTierkarten aus der Mitte zu nehmen. Allerdings darf erschwerend dafür nur eine Hand verwendet werden. Die andere Hand darf nicht auf dem Tisch sein.
Tüüt! Tüüt! ist ein witziges Tempospiel mit ein wenig pädagogischem Hintersinn. das “Retten” aus der Tischmitte in den eigenen Vorrat, also das Aufnehmen einer Karte ist um einiges schwerer zu bewerkstelligen als eine Karte aus der Hand abzulegen. Zudem muss man gehörig aufpassen, da die Nehmerhände der Spieler die Tierkarten teilweise oder zeitweise verdecken. Nach dem Spiel aber dann bitte wieder langsam fahren
Erscheinungsjahr: 2010
Autor/in: Reinhard Staupe
Grafik: Dennis Lohausen, Anette Kannenberg
Verlag: Pegasus Spiele GmbH
Anzahl Spieler: 2-4
Altersgruppe: ab 7 Jahre
Spieldauer: 10 Minuten
Tags: Kartenspiel, Kinderspiel, Pegasus
Das im Abacus-Spieleverlag erschienene Spiel von Stefan Risthaus dreht sich um die “Wunder der Antike”, also den sieben und weiteren Weltwundern wie Akropolis, Colosseum, den hängenden Gärten, die hier “Semiramis” heißen oder den Pyramiden, hier “Inentet” genannt.
Glaubt man den einleitenden Worten der Spielregel, nach denen die Spieler in diesem Kartenpiel für 2-4 Spieler versuchen, “ewigen Ruhm zu erlangen, indem sie prächtige Monumente errichten”, werden zunächst Assoziationen zu “Medina” und anderen Bauwerkspielen geweckt, in denen mit reichlich Bausteinen hantiert wird.
Weiter heißt es: “Mit den eigenen Monumenten und umfangreichen Berichten sichert sich der erfolgreichste Spieler einen Platz in der Geschichte.” Dafür heißen die Spielsteine des Spielers “Geschichtsschreiber”. Das klingt nach Archäologie und dem Aufdecken interessanter Geheimnisse zu den monumentalen Bauwerken.
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Tags: Abacusspiele, Kartenspiel
Bohnanza, ein kleines aber feines Kartenspiel aus der Feder von Uwe Rosenberg, erschienen bei Amigo. Es ist in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1997 aufgenommen worden. Bei dem Namen kommt man nicht drum herum, sich an die alte Westernserie zu erinnern. Beides hat jedoch wenig miteinander zu tun. Die Spieler sind keine wagemutigen Cowboys, sondern mehr oder weniger erfolgreiche Bauern. Sie müssen Bohnenfelder anlegen und durch geschickten Anbau und cleveres Verhandeln möglichst viele Bohnentaler verdienen, um am Ende das Spiel zu gewinnen.
In Bohnanza gibt es acht unterschiedliche Bohnensorten. Die Anzahl der Karten pro Sorte ist unterschiedlich, sodass jeder Bauer auf dem Markt dementsprechend viele Bohnentaler für seltene Bohnensorten abstauben kann, während die häufig auftretenden Bohnen weniger Geld einbringen, ganz nach dem Angebot und Nachfrage – Prinzip. Die im Grundspiel vorhandenen Sorten sind die Gartenbohne, Rote Bohne, Augenbohne, Sojabohne, Brechbohne, Saubohne, Feuerbohne und die Blaue Bohne.
Je mehr Bohnen man also von einer Sorte angepflanzt hat, desto teurer kann man sie verkaufen. Ist es dann noch eine seltene Bohne, kann man sich zu den besseren Bauern zählen. Dabei stehen einem allerdings nur eine begrenzte Anzahl an Feldern zur Verfügung. Weiterlesen »
Tags: Amigo Spiele, Kartenspiel
Zu viele Köche ist ein lustiges und schnelles Kartenspiel von Reiner Knizia aus dem Pegasus Verlag. Es ist Mittagszeit… bei jedem kommt Hunger auf und dann duftetes auch schon so lecker nach Brokkoli, Mais und Lauch… Das Wasser läuft einem im Mund zusammen… Nun ist es an dir dich als bester Koch zu erweisen und durch lukullische Genüsse wie frische Gemüsesuppe, eine deftige Hühnersuppe oder eine würzige Fischsuppe, eine scharfe Portion Chili oder beliebtes Fast Food neue Stammkunden zu gewinnen.
Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler fünf verschiedene Menükarten, welche er verdeckt vor sich ablegt. Dazu bekommt jeder fünf Stammkunden und 13 Zutatenkarten. Dann wählt er ein Menü verdeckt aus, was er seinen Kunden kredenzen möchte. Nachdem alle ein Tagesmenü gewählt haben, werden diese aufgedeckt. Weiterlesen »
Tags: Kartenspiel, Pegasus
Es war einmal vor gar nicht so langer Zeit in einem kleinen Dorf. Alles ist ruhig und friedlich, die Vögel zwischern, der Bach plätschert leise und jeder geht seinem Tagwerk nach. Wirklich jeder? Einige Leute flüstern sich zu, dass jemand verschwunden sei. Ein Werwolf wäre des nachts durch das Dorf geschlichen und hätte ihn geholt. Wie? Ein Werwolf? Die gibt es doch nur im Märchen, oder? Nein! Denn auch im gleichnamigen Spiel von Pegasus begegnen uns diese harrigen Gesellen.
Dieses Kommunikationtionsspiel von Ted Alspach versetzt 5-68 Spieler geführt von einem Spielleiter in das oben besagte mystische Dorf. Jeder Spieler bekommt zu Beginn des Spieles eine Rollenkarte und versucht nun im Spiel seinen Charakter mit Leben zu erfüllen und die Ziele seiner Fraktion zu erreichen. Im Spiel sind vier Fraktionen (Bürger, Werwölfe, Vampire, Freimaurer) und eine Vielzahl an Charakteren (z. B. Leibwächter, Hexe, Prinz, u.s.w.) enthalten. Allerdings ist es die Regel, das nur ein Teil der verschiedenen Karten in einem Spiel genutzt werden. Zur Zusammenstellung eines Szenarios können die im Handbuch beschriebenen Varianten genutzt werden oder der Spielleiter erstellt selbst ein Set. Das ist sehr einfach möglich, da jede Karte einen positiven (“die Guten”) oder einen negativen (“die Bösen”) Wert hat. Das Ziel ist es die Rollenkarten so zusammen zu stellen, dass sich eine Summe von 0 ergibt und das Spiel damit ausgewogen ist. Weiterlesen »
Tags: Kartenspiel, Pegasus
Musketiere von Franz Josef Lamminger ist ein kurzes aber knackiges Kartenspiel. Die Musketiere sind unterwegs, um die drei wertvollen Edelsteine für die Königin zu beschaffen. Nun gilt es dem Kardinal und seiner gefürchteten Garde ein Schnippchen zu schlagen und die Duelle zugunsten der Musketiere zu entscheiden.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Musketiere und kämpfen Seite an Seite gegen die Garde. Dazu bekommt jeder Spieler 12 Musketierkarten, wovon jeder drei Karten als Soldkarten verdeckt vor sich auslegt. Diese geben an, wie viele Silberstücke die Spieler gewonnen haben. Die übrigen Karten bleiben auf der Hand und dienen dazu gegen die Garde zu kämpfen.
Nun kann es auch schon losgehen. Die Begegnung mit der ersten Garde steht an, gegen die nun alle Musketiere zusammen kämpfen. Dazu legen alle verdeckt eine Musketierkarte ab und die Summe aller muss höher oder genau so hoch sein wie die Stärke der Garde um den Kampf zu beginnen. Als Belohnung erhält der Spieler mit dem stärksten Musketier einen Edelstein, die auf eine freie Soldkarte gelegt wird. Bei einer Niederlage hingegen erhält der Spieler mit der kleinsten Musketierkarte eine Gefängniskarte, die ebenfalls auf eine eigene Soldkarte gelegt werden muss.
Am Ende des Spiels erhalten Sie Ihren Sold, aus den zu Beginn des Spiels ausgelegten Karten. Liegt darauf ein Edelstein, verdoppelt sich der Sold. Bei einer Gefängniskarte erhalten Sie für die entsprechende Soldkarte nichts.
Das Spiel ist pfiffig gemacht und bleibt spannend bis zum Schluss. Musketiere hat simple Spielregeln und ist für kurze Partien und unterwegs geeignet. Die einfachen Regeln ermöglichen einen schnellen Einstieg, das Spiel wirkt dadurch aber dennoch nicht langweilig. Hervorzuheben ist die tolle Metallbox, die zwei gepolsterte Fächer für die Karten hat, sodass es ideal zu transportieren ist. Das Spiel ist seinen günstigen Preis auch gut als Mitbringspiel geeignet.
| Erscheinungsjahr: |
1991, Reprinted 2009 |
| Autor/in: |
Franz Josef Lamminger |
| Grafik: |
Dennis Lohausen |
| Verlag: |
Pegasus-Spiele |
| Anzahl Spieler: |
2-4 |
| Altersgruppe: |
ab 10 Jahre |
| Spieldauer: |
ca 30 Minuten |
Tags: Kartenspiel, Pegasus
“Genosse! Wenn Du die Revolution liebst, dann solltest Du das Leben genießen, so lange Du noch kannst. Komm, ich lade Dich ein zu einer Zigarre und gutem Rum in meiner Baracke!”
So oder so ähnlich kann man sich das Spiel Chez Guevara aus dem Pegasus-Spiele Verlag vorstellen. Das satirische Kartenspiel von Steve Jackson basiert auf der erfolgreichen Chez Geek Reihe, die bei Pegasus-Spiele erschienen ist.
Ziel des Spiels ist es, der größte “Slacker” zu werden. Ein Slacker ist das, was wir in Deutschland “Coach–Potatoe” nennen, ein Rumhänger, Faulpelz, Schlonz. Die Slacker – Punkte erhält der Spieler durch Ausspielen geeigneter Karten in Form von Personen, Freizeitaktivitäten oder Dingen. Schlafen zum Beispiel bringt ganze 2 Slackpunkte, genauso wie der Entschluss, sich spontan 3 Tage frei zu nehmen. Wer durch Ausspielen solcher und anderer skurriler Karten insgesamt 20 Slacker sammelt, der gewinnt das Spiel.
Das Szenario für das Auslegen bildet eine Milizenlager, dessen jeweilige Anführer die Spieler sind und dieses mit Leben und Ausstattung erfüllen. Dabei bestimmt ein vorgegebener Dienstgrad über die Möglichkeiten des Handelns. Ein Korporal hat beispielsweise 2 Freizeitpunkte und 3 EInkommenspunkte. Diese können Runde für Runde für Gast- Personen, Aktivitäten und Ausstattung ausgegeben werden. Die Gäste sind dabei nicht immer wirklich willkommen, denn einige von Ihnen stellen hohe Anforderungen an die Gastfreundlichkeit. Wer eine Partymaus zu Gast haben möchte, muss entsprechende Alkoholvorräte besitzen, könnte aber auch mit Ihr “Marie Johanna” konsumieren
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Tags: Kartenspiel, Pegasus
2 – 6 Personen, 45 Min., Alter 10 +
Obscura Tempora von Andrea Angiolino ist ein reines Kartenspiel, welches im Mittelalter spielt. Dort gilt es, die eigenen Dörfer und Burg vor den sarazenischen Piraten zu schützen. Diese greifen mit unterschiedlichen Hilfsmitteln dein Hab und Gut an. Es gilt nun in die Schlacht zu ziehen und bereits erbeutete und erarbeitete Goldreserven zu sichern.
Jeder bekommt ein Dorf und eine Burg, welche offen auf dem Tisch ausgelegt werden, sowie drei Sachkarten Danach werden verdeckt drei Guldenkarten gezogen, unter die Burg gelegt und schon kann der Kampf um das Gold losgehen. Es gibt zwei Stapel Karten. Die Guldenkarten und die Sachkarten. Letztere unterteilen sich in Kampfkarten und Karten zum ausbauen des eigenen Dorfes. Weiterlesen »
Tags: Kartenspiel