Artikel mit Tags ‘Hans im Glück’

19
Feb

Dominion – Gesandter

   Autor:: Janina    in Dominion - Gesandter

dominion_gesandterDa nun mittlerweile die Dritte offizielle Promokarte „Geldversteck“ zu Dominion aus dem Hans im Glück Verlag auf den Markt gelangt, haben wir dies zum Anlass genommen, unseren Gesandten in die frisch eingetroffenen Hüllen zu stecken und ein paar Partien zu spielen.

Der Gesandte ist eine Aktionskarte, die bewirkt, dass die obersten 5 Karten vom eigenen Nachziehstapel aufgedeckt werden. Der linke Nachbar wählt dann eine der aufgedeckten Karten aus, die der aktive Spieler dann ablegen muss. Die übrigen Karten dürfen  nun auf die Hand genommen werden.

Die Karte ist ähnlich wie der Schwarzmarkt eine nette Mini – Erweiterung, welche allerdings für Gelegenheitsspieler nicht wirklich ins Gewicht. Die Masse an Karten, die bereits im Grundspiel enthalten sind, lässt diese Karte untergehen und fällt eigentlich nur bei regelmäßigen Partien auf.

Der Gesandte wurde ursprünglich auf dem Wiener Spielefest verteilt, ist derzeit aber auch noch beim Hans im Glück Verlag zu bekommen.

Nähere Infos dazu gibts hier: http://www.hans-im-glueck.de/194.0.html?&0

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dominion_schwarzmarktDie Tatsache, dass die in der Spielbox erhältliche Mini-Erweiterung „Schwarzmarkt“ nur noch auf eben diesem erhältlich ist, haben wir zum Anlass genommen, einen kurzen Bericht dazu zu schreiben.

Vor Beginn des Spiels wird ein Schwarzmarkt-Stapel gebildet. Dieser enthält je eine Karte aller Königreichkarten, die nicht sowieso im Vorrat sind.

Die Karte bringt dem Spieler zwei große Vorteile. Zum einen hat dieser in der Kaufphase 2 virtuelle Geldstücke zur Verfügung und zum anderen darf er die obersten drei Karten vom Schwarzmarkt – Stapel aufdecken, wovon man eine Karte sofort kaufen kann. Die nicht gekauften Karten werden in beliebiger Reihenfolge unter den Schwarzmarkt-Stapel zurückgelegt.

Der Vorteil dieser Karte ist, dass eine deutlich höhere Kartenvielfalt im Spiel ist und man unter Umständen einen wirklichen Glücksgriff landen kann, denn die 2 virtuellen Geldstücke begünstigen sogar den Kauf ziemlich teurer Karten. Weiterlesen »

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11
Dez

Maori

   Autor:: Denis    in Maori

maoriWer kennt sie nicht, die spannenden Geschichten alter Seebären, die sich aufmachten, um fremde Inseln und Völker zu entdecken. Günter Burkhardt macht uns in seinem Spiel Maori zu einem dieser Abenteurer und sendet uns nach Polynesien aus, um die dortige Inselwelt zu erforschen.

Wie bei Hans im Glück gewohnt,  steckt in der Schachtel eine Menge schönes und wertiges Material. Neben den Plättchen mit Inseln und Inselteilen, sind doppelseitig bedruckte Spielertableaus, Holzmuscheln und Holzboote enthalten. Die kurz und beispielreich gestalteten Spielregeln enthalten drei Varianten für “Einsteiger”, “Fortgeschrittene” und “Profis”. An dieser Stelle sollen nur die Regeln für “Fortgeschrittene” beschrieben werden, da diese die beste Mischung aus Glück und Strategie bieten.

Nachdem jeder Spieler sein Material (Tableau, Boot, 5 Muscheln) erhalten hat, wird ein 4×4 Felder großes Raster von Inselplättchen in der Tischmitte aufgebaut. Dieses wird im Spielverlauf vom Entdeckerschiff umfahren. Ziel des Spiels ist es, das eigene Tableau mit möglichst großen und wertvollen Inseln zu füllen. Dabei wird der Wert einer Insel durch die Anzahl der darauf befindlichen Palmen bestimmt. Ist auf einer Insel noch mindestens eine Hütte zu finden, wird der Wert sogar verdoppelt. Auch Blumenkränze bringen (sofern sie komplett sind) Bonuspunkte. Weiterlesen »

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29
Nov

Finca

   Autor:: Denis    in Finca

Finca_Cover_thumbDraussen wird es jetzt wieder kalt und schmuddelig. Was wünscht man sich da mehr als ein paar Südfrüchte, Sonnenschein und eine kleines Häuschen am Meer. Da das aber leider etwas zu kostspielig ist, muss eine andere Lösung her! Wie wäre es da mit einem Brettspiel? In “Finca” werden den Spielern genau diese Wünsche erfüllt. Jeder übernimmt die Rolle eines Obstbauern auf Mallorca und versucht möglichst viele seiner Südfrüchte auf der Insel zu vetreiben. Damit aber dabei kein Stress aufkommt geht es schön gemächlich mit einem Eselgespann voran.

Neben dem relativ kleinen aber sehr schön illustrierten Spielplan sind sechs verschiedene Fruchtarten aus Holz enthalten. Außerdem sind noch Holzfincas und eine Reihe Plättchen für das Windrad, die Fincas und die Spieler selbst zu finden.

Ziel des Spiels ist es die Aufträge der Fincas auf Malllorca zu erfüllen. Für jeden erfüllten Auftrag gibt es je nach Anzahl und Sorten der geforderten Früchte Siegpunkte. Ausserdem gibt es noch die Möglichkeit über Bonusplättchen Sonderpunkte zu sammeln. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

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23
Nov

Dominion – Die Intrige

   Autor:: Denis    in Dominion - die Intrige

Dominion_Intrige_Cover_thumbDominion – Intrige ist ein weiterer Spross im Dominion-Universum. Wie auch im Original sind Punkte-, Geld- und Fluchkarten enthalten. Darüber hinaus findet man in der Schachtel auch 25 Aktionskartendecks. Damit ist das Spiel auch ohne Dominion spielbar. Die Grundregeln des Spiels sind analog zu Dominion, welches schon auf dieser Seite rezensiert wurde. Wer Dominion also noch nicht kennt, sollte zunächst diese Rezension lesen, da es hier nur um die Neuerungen gehen soll.

InteraktionDominion_Intrige_Karten_1
Wie der Name “Intrige” schon vermuten lässt, ist das Spiel wesentlich stärker auf Interaktion ausgelegt. Diese macht sich dabei zumeist negativ bei den Mitspielern bemerkbar. Dabei sollen vor allem eingefahrene Strategien durchbrochen werden, um die Spieler vor immer wieder neue Herausforderungen zu stellen. So erlaubt z. B. der “Trickser” eine Karte der Mitspieler gegen eine gleichwertige Karte zu tauschen, um so die mit viel Planung aufgebauten Decks der Mitspieler durcheinander zu bringen. Es kommt nicht mehr nur auf die Optimierung der eigenen Decks an, sondern auch auf das Stören der Mitspieler und die Reaktion auf deren Angriffe an.

DoppelfunktionenDominion_Intrige_Karten_2
Eine weitere wichtige Neuerung sind Karten mit Doppelfunktion. So gilt z. B. der “Harem” als 2 Geld im Spiel und bringt am Spielende zusätzlich auch noch Punkte. Auch die “Adeligen” zählen ebenfalls 2 Punkte am Spielende, dienen aber zusätzlich als Aktionskarte. Auch damit werden neue Strategienen machbar. Es ist nun nicht mehr unbedingt notwendig erst Geld- und Aktionskarten zu kaufen und erst spät im Spiel auf Punktekarten zu gehen, da man mittels dieser Karten schon früh Siegpunkte ins eigene Deck bringt.

AktionswahlDominion_Intrige_Karten_3
Auch die Vielseitigkeit der Aktionskarten wurde erweitert. So gibt es jetzt viele Karten, die je nach Situation verschiedene Aktionen erlauben. Der “Handlanger” z. B. erlaubt die Auswahl zweier Aktionen aus den vier Varianten “Karte”, “Aktion”, “Kauf” und “1 Geld”. Damit ist es mit Intrige nun möglich viel agilere Decks zu bauen, die den neuen Anforderungen gewachsen sind und je nach Situation andere Möglichkeiten erlauben.

KomplexitätDominion_Intrige_Karten_4
Allerdings bringen die neuen Karten auch mehr Komplexität mit sich. Auf den meisten Karten steht viel Text und es erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit, bis alle neuen Aktionen klar sind. Da aber immer nur 10 Aktionskarten ins Spiel kommen hält sich auch dieser Aufwand in Grenzen.

Dominion_Doppelcover_thumbAlles in allem kommt jeder Dominion-Fan an der Intrige nicht vorbei, da durch die neuen Aktionskarten wesentlich mehr Interaktion, Abwechslung und Heraussforderung ins Spiel kommen. Auch wer Dominion mit mehr als 4 Spielern spielen möchte sollte zugreifen, da mit der Intrige und dem Grundspiel auch ein Spiel mit bis zu 6 Spielern möglich ist. Ein großes Lob geht auch an Michael Menzel, der das neue Cover so gestaltet hat, dass es sich direkt an das Original anschließt und so fast zu schade fürs Spieleregal ist. Dominion-Einsteiger sollten jedoch lieber mit dem Grundspiel beginnen, da die Aktionskarten einfacher verständlich und auch geradliniger sind und so einen leichteren Zugang zum Spiel erlauben.


Name: Dominion – Intrige
Spieler: 2-4(6 mit Dominion)
Alter: ab 8 Jahre
Dauer: 30 Minuten
Autor(en): Donald X. Vaccarino
Verlag: Hans im Glück

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16
Okt

Dominion

   Autor:: Jens    in Dominion

dominionUnser erstes Spiel Dominion haben wir mit der Generation 70+ gespielt, als wir Ihnen spontan eine Partie anboten. Unsere Eltern sind keine Brettspieler und haben ihre Spiele- Erfahrung weitgehend mit Skat, Romme, Monopoly und „Mensch ärger Dich nicht“ gesammelt.

Nichtsdestotrotz brachte uns das Experiment ein, zu sehen, wie gut Dominion von echten Spiele- Einsteigern angenommen und verstanden wird. Fazit: Der Sinn des Spiels erschloss sich nicht sofort, sondern erst mit den steigenden Kombinationsmöglichkeiten der Karten. Bis dahin brauchte es ein wenig Anstrengung, die Zugreihenfolge, nämlich eine Aktion spielen, Kaufen, Ablegen, nachziehen und mischen, mischen, mischen, zu beherrschen. Danach machte das Spiel aber allen Teilnehmern jeden Alters richtig Spass.

Zum Spiel von Autor Donald X. Vaccarino selbst ist schon viel gesagt und geschrieben: Es geht um Siegpunkte, die man sich erkauft. Das dafür benötigte Geld erhält man durch sinnvolle Kombination der ausgespielten Karten, die wiederum jeweils eigene Funktionen haben. Dieses einfach klingende Szenario ist gekleidet in eine schöne gestaltete mittelalterliche Lebenswelt. Das Geld ist Kupfer, Silber oder Gold, die Siegpunkte sind ganze Anwesen, Herzogtümer oder gar Provinzen und die Funktionskarten sind eine bunte Mischung aus wichtigen Gestalten (Dieb, Hexe, Holzfäller), Berufszweigen (Miliz, Geldverleiher, Abenteurer) oder funktionalen Einrichtungen (Markt, Burggraben, Schmiede) des Mittelalters.

Demzufolge könnte man annehmen, Dominion sei ein „ Magic – die Zusammenkunft“ für Arme. Viele Karten haben Funktionen, die von Magic her bekannt sind. Der „ Ancestral Recall“ könnte beispielsweise das „Laboratorium“ sein, das das Ziehen zweier Karten und eine weitere Aktion erlaubt. Wer das strategische Element des „Kartenziehens“ aus Magic kennt, wird dieses auch bei Dominion anwenden und damit wohl auch weit kommen. Schön sind auch „ Kombos“ einiger Karten, z.b. zunächst nachziehen und dann unbeliebte Karten entsorgen.

Trotz der Ähnlichkeit einiger Kartenfunktionen bleibt Dominion aber eigenständig, denn es hat etwas Eigenes: Das Mittelspiel. Der Schlüssel zum Sieg liegt darin, rechtzeitig zu entscheiden, wann das Sammeln von Siegpunkten forciert werden kann. Denn wer dies zu früh beginnt, den werden die sonst nicht zu verwertenden Siegpunkt – Karten im Aufbau eines funktionierenden Decks stören. Tja und wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben…

Als „Spiel des Jahres 2009“ macht Dominion Furore und räumt sämtliche Preise in der Welt der Brett- und Gesellschaftsspiele ab. Das ist bemerkenswert, denn Dominion ist und bleibt ein reines Kartenspiel, ist jedoch kein Sammelkartenspiel, was die Anschaffungskosten überschaubar hält, sofern der Hans im Glück Verlag eine gesunde Zeitspanne für Erweiterungen findet und einhält. Sowieso hat das Spiel schon in der Grundversion einen Hohen „Ich will nochmal“ – Faktor.

Ein Wort noch zur Materialpflege: Ein Nachteil, den Karten haben, ist, dass sie verschleißen. Die Abnutzung wird schon relativ schnell deutlich, weil viel gemischt werden muss. Empfehlenswert ist daher unbedingt die Nutzung von Kartenhüllen. Aber Achtung:  Card Sleeves müssen die passende Größe haben! Die Dominion Karten haben mit einer Größe von 59*92 mm ein Euro – Format  und benötigen spezielle Sleeves in dieser Größe.

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thurnundtaxis_romAlle Wege führen nach Rom ist eine Erweiterung für Thurn und Taxis von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag.

Bei dieser Erweiterung handelt es sich eigentlich um zwei Erweiterungen in einer Box.

Bei „In Amt und Würden“ zieht man immer ein entsprechendes Plättchen, wenn man eine Amtsperson in Anspruch nimmt. Sind von einer Amtsperson alle Plättchen verteilt sind, können alle Spieler entscheiden wie viele sie zurück geben möchten. Je nachdem wie viele Plättchen man abgibt,  kann man sich das Spiel durch unterschiedliche Boni erleichtern. Bei der Rückgabe von zwei Plättchen darf man sich eine Stadtkarte nehmen, bei dreien erhält man einen Siegpunkt und bei vieren darf man sogar ein Haus auf eine beliebige Stadt stellen.

Bei „Alle Wege führen nach Rom“ können nach Beendigung einer Strecke Kutschen Richtung Rom ziehen. Zu Spielbeginn müssen die Spieler ihre Geistlichen auf die Kutschen verteilen. Die Geistlichen bringen dem Spieler bei Erreichen der entsprechenden Kutsche in Rom unterschiedliche Siegpunkte. Siegpunkte gibt es allerdings nur für den Geistlichen, der als letztes das Ziel erreicht. Deshalb muss man sich gut merken, welche Werte der eigene Geistliche in welcher Kutsche besitzt.

Die Mitspieler wissen allerdings nicht, wie viele Punkte welche Kutsche von den anderen Spielern bekommen hat. Nun kann es auch mal sinnvoll sein, mehr Städte in eine Route einzubinden, als man für den Bau der Strecke eigentlich benötigt. Auf diese Weise kann man ein wenig beeinflussen, welche Kutsche als erstes Rom erreicht.

Diese Erweiterung ist auch gut für Familien zu spielen. Es wird nicht wirklich komplizierter, sondern nur abwechslungsreicher. Es sind lediglich simple Spielzüge, die auch Kinder schnell verinnerlichen. Gut, der Preis der Erweiterung ist nahezu genau so hoch, wie das Basisspiel, allerdings ist das Spielmaterial auch hochwertig und sehr reichhaltig für eine Erweiterung. Um nach unzähligen Runden das Spiel wieder aufzupeppen ist „Alle Wege führen nach Rom“ sehr gut geeignet.

Ich würde sie als absolutes MUSS weiterempfehlen und muss sagen, dass ich nun öfters Thurn und Taxis MIT Erweiterung spiele. Bei dem Basisspiel fehlte mir die Komplexität.

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