Artikel mit Tags ‘Deutscher Spielepreis’

Fresko Der Deutsche Spiele Preis des Friedhelm Merz Verlages ist ein per Wahlverfahren durchgeführter Spiele Preis, der anlässlich der internationalen Spieltage Essen verliehen wird. Gewählt werden können die Brettspiele  grundsätzlich von jedem, jedoch werden auch ausgewählte Journalisten, Spieleclubs und Spiele- Experten befragt.

Da der Jahrgang 2009/2010  ein sehr starker Jahrgang war, was die Anzahl von spielerisch und qualitativ hochwertigen Brettspielen betrifft, verwundert es nicht, dass in diesem Jahr nicht wie im Vorjahr dasselbe Spiel beide Preise erhält, sondern nicht nur die Sieger sondern auch die Platzierten auf den Listen bis auf zwei Ausnahmen unterschiedlich sind.

Die Sieger des Deutschen Spiele Preises bestes Familien/Erwachsenenspiel
1. FRESKO (Queen Games), auch auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres
2. VASCO DA GAMA (What’s Your Game? / Hutter Trade)) –> zur Rezension
3. DIE TORE DER WELT (Kosmos), das “Spiel des Jahres PLUS” –> zur Rezension
4. TOBAGO  (Zoch ) – wurde lange als Geheimtipp gehandelt. –> zur Rezension
5. HANSA TEUTONICA  (Argentum Verlag) eher Intensivspielern bekannt
6, MAGISTER NAVIS  (Lookout Games),
7. EGIZIA (Hans im Glück),
8. MACAO (Alea/ Ravensburger), –> zur Rezension
9. DUNGEON LORDS (Czech Games Edition/Heidelberger Spieleverlag),
10. MACHTSPIELE (eggertspiele)

Die “Essener Feder” für die beste Spielregel erhält:
Vor den Toren von Loyang (Hall Games)

Deutscher Spielepreis  Kinderspiel
Kraken-Alarm (Kosmos)

Einen bemerkenswerten Sonderpreis für die beste beispielhafte Leistung hat zudem Schülerinnen und Schüler der “Grundschule Fünter Weg” in Mülheim an der Ruhr für die Entwicklung des Spiels “Ruhrpott-Party” gewonnen. Das Projekt wurde im Rahmen der “Ruhr 2010” durchgeführt. Sehr lobens- und nachahmenswert.

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17
Sep

Dominion schafft das Double

   Autor:: Jens    in Zusatzinfos

dominionDominion hat nach dem Preis “Spiel des Jahres” auch den Titel “Deutscher Spielepreis”  erhalten, der nicht durch eine Jury, sondern durch Abstimmung von Spielern und Spiele- Experten vergeben wird. Der Preis wird am Vorabend der Internationalen Spieltage in Essen 2009 feierlich überreicht.

Hier die einzelnen Ergebnisse:

Familien-/Erwachsenenspiel
1. Dominion (Donald Vaccarino / Hans im Glück)
2. Le Havre (Uwe Rosenberg / Lookout Games)
3. Pandemie (Matt Leacock / Pegasus Spiele)

Kinderspiel
Burg der 1000 Spiegel (Inka und Markus Brand / Kosmos)

Beispielhafte Regel
Diamonds Club (Rüdiger Dorn / Ravensburger)

Die Letzten 5 Sieger des Deutschen Spielepreises:

2008: Agricola
2007: Die Säulen der Erde
2006: Caylus
2005: Louis XIV

Quelle:  www.deutscherspielepreis.de/

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9
Okt

Agricola

   Autor:: Jens    in Agricola

agricolaAgricola ist ein Brettspiel von Uwe Rosenberg für einen bis fünf Spieler. Es erschien 2007 im Verlag Lookout Games. Der Spieler hat die Aufgabe, einen Bauernhof (Agricola ist Lateinisch und bedeutet “Bauer”) aufzubauen. Mittels Ackerbau und Viehzucht muss eine stetig wachsende Familie versorgt werden. Große und kleine Anschaffungen wie beispielsweise eine Kochstelle sowie Weiterbildung der Arbeiter ermöglichen eine effizientere Bewirtschaftung.

Die Komplexität des Spiels macht den Reiz aus. Um das Spiel vollständig zu erlernen, gibt es eine Einsteiger-, eine Interaktiv- und eine komplexe Variante, mit der die Strategien stark variieren und sich die taktischen Möglichkeiten erhöhen.

Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels einen Bauern und seine Frau, die den Hof bewirtschaften müssen. Es gilt diese in 14 Runden zum Ackerbau und Viehzucht zu bewegen und die Familie zu vergrößern. Dazu gilt es allerdings den Wohnraum zu erweitern, für die Viehzucht Zäune zu errichten und auf Äckern die Saat anpflanzen, nachdem der Bauer diese gepflügt hat.

Für eben diese Aktionen werden Siegpunkte am Ende vergeben und lassen den Sieger des Spiels erkennen. In jeder Runde dürfen die einzelnen Familienmitglieder eine Aktion durchführen. Je größer die Familie ist, desto mehr Aktionen kann man pro Runde vollziehen.

Es gilt zudem die Familienmitglieder auszubilden, sowie kleine und große Anschaffungen zu tätigen, damit man mehr Mitglieder ernähren kann. Als Grundlage dazu gibt es zu Spielbeginn 7 kleine Anschaffungs- und 7 Ausbildungskarten pro Spieler, die zufällig zugedacht werden. Es ist nicht möglich neue Karten während des Spiels zu erlangen.

Das Spiel ist dann schneller zu Ende, als man mag, denn es ist eigentlich nie möglich, den Bauernhof optimal ausgebaut zu haben innerhalb der kurzen Zeit.

Durch die hohe Anzahl an Karten, die man erst nach vielen, vielen Spielen überblicken kann, bleibt das Spiel spannend, ist abwechslungsreich und kein Spiel gleicht dem anderen. Allerdings halte ich das Spiel als Familienspiel für weniger geeignet. Das Regelwerk ist zu komplex und ist nicht in wenigen Minuten zu erlernen. Allerdings ist es das Spiel echt wert sich damit zu beschäftigen. Es ist nicht nur wegen der Komplexität, sondern auch wegen der Nähe zur Realität ein echtes Schmankerl für jeden Spiele-Fan. Gebt dem Spiel zwei Durchgänge Zeit, danach werdet ihr es lieben.

Das Spielmaterial ist grafisch sehr hochwertig gestaltet. Es werden Holz- Spielsteine verwendet. In der Neuauflage zur Spiel 08 sind inzwischen einige Modifikationen vorgenommen worden. Außerdem gibt es das L- Z- und das X- Deck als Erweiterungskarten.

Erscheinungsjahr: 2007
Autor/in: Uwe Rosenberg
Grafik: Klemens Franz
Verlag: Lookout Games
Anzahl Spieler: 1-5
Altersgruppe: ab 12 Jahre
Spieldauer: ca 90 Minuten
Kaufen bei:
Shop der Spiele-Akademie

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