Artikel mit Tags ‘Asmodee’

18
Feb

Takenoko

   Autor:: Jens    in Takenoko

takenokoAntione Bauza hat mit 7 Wonders zweifellos sein Meisterwerk geschaffen, mit Takenoko aus dem kleinen agilen Verlag Edition Matagot kommt nun ein weiteres Spiel des Comic Fans auf den Tisch. Takenoko ist das japanische Wort für Bambus und so ist es keine Überraschung, dass die Spieler in diesem Spiel Bambus anpflanzen müssen und diesen vor einem reichlich gefräßigen Pandabären schützen müssen..

Dieser Bambus wächst im kaiserlichen Garten und wird dort von einem Gärtner gehegt und gepflegt. Die Spieler übernehmen  nun bestimmte Pflegeaufgaben, nach denen der Garten sich entwickelt und sie bekommen Siegpunkte für deren erfolgreiche Umsetzung.

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27
Jan

Small World Underground

   Autor:: Jens    in Small World Underground

Small World geht in den Untergrund. Phillippe Keyaerts und Days of Wonder haben ein komplett neues Stand Alone Spiel kreiert, das mit neuen Völkern und Eigenschaften sowie einigen neuen Regeln die “zu kleine Welt” von einer neuen Seite erscheinen lässt. Grundsätzlich wird   mit den Grundregeln von Small World gespielt, so dass wir in dieser Rezension nicht näher auf das Grundspiel eingehen müssen und auf unseren Artikel über das Original – Spiel verweisen können.

Die neuen, für die Spieleranzahl zugeschnittenen Spielpläne sind farbenfroh gestaltet und besitzen nun einen Fluss, der sich mitten durch die unterschiedlich beschaffenen Gebiete zieht. Damit ist bereits das erste Regeldetail offengelegt, dass sich im Vergleich zum Grundspiel geändert hat. Die Völker dürfen zwar im Fluss schwimmen, aber nicht dort bleiben. Bei einer Eroberung darf ein Spieler also eine Kreatur auf ein Flussfeld legen, jedoch muss er diese beim Umverteilen zurück auf das Festland setzen. Weiterlesen »

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21
Jan

Snow Tails

   Autor:: Denis    in Snow Tails

Es ist so weit. Der Winter ist zumindest hier im Gebirge angekommen. Was gibt es da schöneres, als ein einem sonnigen Wintertag die weiße Pracht zu genießen. Was soll man aber tun wenn kein Schnee in Reichweite ist oder man doch lieber in der warmen und trockenen Wohnung bleiben möchte? Die Brüder Lamont haben da Abhilfe geschaffen. In ihrem Snow Tails aus dem Verlag Asmodee können sich zwei bis fünf Spieler in einem Schlittenhunderennen messen. Ob das Spiel als adäquater Winterspaßersatz taugt, schauen wir uns einmal genauer an.

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17
Dez

7 Wonders Leaders

   Autor:: Jens    in 7 Wonders Leaders

7-wonders-leaders7 Wonders hat in der Brettspiel – Saison 2010/2011 Auszeichnungen auf Rekordniveau eingeheimst und wurde in vielen Ländern in die Bestenlisten bzw. sogar zum besten Spiel des Jahres gewählt. In Deutschland erhielt das Spiel den noch jungen Preis “Kennerspiel des Jahres 2011”.

Bei erfolgreichen Spielen lassen Erweiterungen und Ergänzungen meist nicht lange auf sich warten und so ist mit “Leaders” die erste Erweiterung zum monumentalen Kartenspiel erschienen. Herzstück von 7 Wonders Leaders sind 36 Anführer – Karten, die ihrem Besitzer zusätzliche Vorteile bringen. Die Spieler erhalten also durch ihre Anführer mehr Geld, mehr Einfluss, mehr Siegpunkte oder mehr Militärkraft. Dabei wirken sich manche Anführer sofort auf das Spielgeschehen aus, andere hingegen wirken erst zu Spielende.

Wenn 7 Wonders mit der Erweiterung Leaders gespielt wird, sind zwei zusätzliche Spielphasen vonnöten. In einer einmalig durchgeführten Anführer-Draft-Phase werden je vier Anführer an die Spieler verteilt. Nach dem üblichen Verteilungssystem sucht sich nun jeder Spieler eine Anführerkarte aus und gibt die anderen in an seinen Nachbarn weiter. Schließlich haben alle Spieler vier mehr oder weniger gewählte Anführer in ihrem Pool. Weiterlesen »

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14
Mai

Small World – “Verflucht”

   Autor:: Jens    in Small World Verflucht

small-world-verfluchtDiese Erweiterung ist eine Sammlung der besten Entwürfe aus dem Ideenwettbewerb zu Small World aus dem Jahr 2009. Mit “Verflucht” ist eine Idee des “Vasco da Gama” – Autors Paolo Mori als Titel gewählt worden. Das “Verflucht” – Set hat es in sich, denn es bringt 5 neue  Eigenschaften unters Volk. Dafür sind aber nur zwei Völker enthalten, die aber jedem Fantasy – affinen Spieler bekannt sein sollten: die Goblins und die Kobolde.

Die Goblins haben leichtes Spiel bei den untergegangenen Völkern und können diese mit jeweils einer Einheit weniger als üblich besiegen.  Die Anzahl der Goblins ist daher auf 6 festgelegt, was natürlich durch die zugeloste Eigenschaft noch erhöht wird. Erhält man hier eine hohe Anzahl an Goblins, sind diese insbesondere bei Spielbeginn sehr mächtig, da ja bereits ein untergegangenes Ureinwohner – Volk in der “kleinen Welt” existiert.

Die Kobolde treten immer mindestens zu zweit auf. Die Spieler erhalten dabei allerdings auch deren 11 Kobolde als Minimum – Anzahl. So erweisen sich die Kobolde als wirklich zähe Burschen. Erfunden hat die Kobolde übrigens der einzige deutsche Haupt-Preisträger des Wettbewerbs: Jörg Krismann. Weiterlesen »

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11
Mrz

Small World – Frauenpower

   Autor:: Jens    in Frauenpower

small-world-frauenpower“Frauenpower” ist eine Erweiterung, die aus dem Autoren- Wettbewerb von 2009 hervorgegangen ist, in dem Small World Fans aus aller Welt ihre eigenen Völker und Eigenschaften an den Verlag Days of Wonder einsenden konnten.

Die Frauenquote erfüllt Small World mit der Erweiterung  zwar nicht, jedoch gesellen sich zu den bisher allein das weibliche Geschlecht vertretenden Amazonen nun ein paar echte Powerfrauen hinzu.

Die Priesterinnen bilden nach ihrem Untergang einen “Elfenbeinturm”, der seinem Besitzer in jeder Runde Siegpunkte in der Anzahl der am Turm  beteiligten Priesterinnen einbringt. Der Turm ist allerdings nicht Immun gegen feindliche Angriffe.

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13
Feb

7 Wonders

   Autor:: Jens    in 7 Wonders

7wondersAuf den Repos- Verlag sind wir zum ersten Mal aufmerksam geworden, als das kooperative Spiel “Ghost Stories” erschien. Mit 7 Wonders ist nun ein weiteres Spiel des Autors Antione Bauza herausgekommen, das die legendären sieben Weltwunder zum Thema hat.

7 Wonders ist ein Kartenspiel, das im Wesentlichen aus einem Mechanismus besteht, den man hauptsächlich aus Sammelkartenspielen wie “Magic the Gathering” kennt: dem Draft. Die Spieler erhalten eine bestimmte Anzahl von Karten (in diesem Fall 7), wählen eine von ihnen aus und geben die restlichen Karten an den linken oder rechten Nachbarn weiter. Dies wird so lange wiederholt, bis alle Karten verteilt sind. Weiterlesen »

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30
Dez

Dixit

   Autor:: Jens    in Dixit

dixitSchon einer der großen Vorreiter der Kommunikationstheorie, Paul Watzlawik erkannte, dass man “nicht nicht kommunizieren kann”. Jede Art der Mitteilung, auch die ohne Sprache, ist Kommunikation. Mit Bildern lässt sich, wie es ein altes Sprichwort ausdrückt, mehr sagen als mit tausend Worten. In genau diesem Umfeld ist Dixit angesiedelt, ein Kartenspiel, das auf Basis von Bildern zum Kommunizieren einlädt.

Das Spielformat, mit dem Dixit diesen Bogen spannt, ist denkbar einfach. Der aktive Spieler sucht sich aus seiner zuvor gezogenen Kartenhand eine Bildkarte aus, zu der ihm eine Assoziation einfällt. Am ehesten ist dies eine Schlagzeile, ein Satz oder der Teil einer Geschichte, eines Erlebnisses oder einer Situation, ein Titelsong oder ein Filmzitat. Er nennt den anderen Spielern nun diesen Satz. Daraufhin suchen sich die Spieler aus ihren Handkarten die Karte aus, die am besten zu dem ausgesprochenen Satz passt.
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19
Dez

Hurry Cup

   Autor:: Denis    in Hurry Cup

Hurry_Cup__Cover__thumbFrüher war alles besser. Die Straßen waren leer, die Spritpreise gering und die Umgangsformen sehr gepflegt. Das sind eigentlich die besten Voraussetzungen für ein zünftiges Rennen mit Stil. Im Spiel Hurry Cup von Antoine Bauza, welches bei Hurrican erschienen ist, werden die Spieler in die Gründerjahre versetzt, um sich mit ihren Boliden in einem Straßenrennen, das an die “Mille Miglia” erinnern lässt, zu messen. Jeder der Spieler übernimmt die Rolle eines Mitgliedes der oberen 10.000, und versucht, seinen Boliden als erstes über die Ziellinie zu bringen. Eines steht aber fest, die Tempolimits werden eingehalten, wir sind ja nicht nur “schnell und furios”.

In der Packung findet sich zuoberst ein Tableau, auf dem ein edles Hotel und sechs Sonnenschirme, sowie das Startfeld zu sehen ist. Um dieses Tableau herum, wird die variable Strecke mit den beiliegenden Sechseckplättchen in “Siedler”-Größe aufgebaut. Für jeden der Spieler sind kleine Pappaufsteller mit den verschiedenen Fahrern und ihren Autos enthalten. Weiterlesen »

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d-fuersten-v-florenz-erw1 Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die zusammen mit dem Grundspiel geliefert wird. Sie spricht besonders die Spieler an, die komplexeres Spielen bevorzugen.  Zusätzlich zu den Aktionsphasen des Grundspiels wird direkt nach der Versteigerung eine neue Phase eingefügt. Jeder Spieler kann sich einen Vertrauten für genau eine Runde zu sich holen und dessen Fähigkeiten für sich nutzen.

Dazu gibt es sechs verschiedene Charakterkarten, welche offen neben den Spielplan gelegt werden und die ersteigert werden können. Die Phase endet, wenn jeder genau einen Charakter ersteigert hat oder wenn er passt.  In der folgenden Aktionsphase und Versteigerungsphase können diese zusätzlichen Helfer nun eingesetzt werden. Allerdings müssen nicht aktivierte Charaktere vor der nächsten Versteigerungsphase der Charakter-Karten zurück gegeben werden.

Durch diese wenigen neuen Karten kommt mehr Spannung ins Spiel und es wird abwechslungsreicher. Man hat die Möglichkeit, mehr zu taktieren und es entsteht einfach mehr Aktion. Die Erweiterung ist einfach klasse und sollte bei keiner Partie fehlen.

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fuersten_von_florenz_erweiterungDiese Erweiterung ist ebenfalls dem Grundspiel beigelegt und ist für Spieler gedacht, die gern mit Ihren Mitspielern verhandeln. Bei dieser Erweiterung werden Gebäude gebaut, welche von allen Spielern gemeinsam genutzt werden können.
Grundsätzlich gelten die Regeln des Grundspiels, werden jedoch ergänzt. Die Spielpläne werden auf die Rückseite gedreht und aneinandergefügt, sodass sich ein großer gemeinsamer Plan ergibt. Zusätzlich gibt es eine gravierende Änderung in der Aktionsphase. Es kann nur ein Gebäude gemeinsam mit einem Mitspieler errichtet werden. Das Gebäude wird dann grenzüberschreitend in die Fürstentümer von zwei Spielern errichtet. Dabei werden auch die Kosten geteilt, aber das Gebäude kann dafür von beiden genutzt werden.
Für diese Erweiterung müssen wirklich verhandlungsfreudige Personen mitspielen, ansonsten kann sich das Spiel sehr schnell blockieren. Eine nette kommunikative Erweiterung, allerdings ist meines Erachtens das Grundspiel wesentlich spannender.

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23
Aug

Jamaica

   Autor:: Jens    in Jamaica

Das Thema Piraten ist weit verbreitet unter den Brettspiel – Umsetzungen. Zu recht, denn in Zeiten von Guybrush Threepwood (Wiederauflage von Monkey Island)  und Jack Sparrow (Fluch der Karibik)  bleibt das Thema aktuell und spricht immer noch unsere Phantasien im tiefsten Inneren an: Schätze finden, Reich werden, Abenteuer erleben, einsame Insel usw.

Das Brettspiel Jamaica aus dem unter Pro Ludo- Flagge segelnden Gameworks -  Verlag vermag einiges dieser Ur- Instinkte anzusprechen. Dazu gehört auch, dass das Spielmaterial hervorragend gestaltet ist und sofort ein wenig Piratenstimmung aufkommen lässt.

Jeder Spieler wählt zunächst einen Piraten – Charakter und erhält Schiff und Karten der zugehörigen Farbe.  Mit dieser Ausstattung haben die Spieler die Mission, ihr Schiff möglichst schnell um eine große Pirateninsel zu manövrieren und unterwegs diverse Schätze und andere Nettigkeiten einzusammeln.

Wäre es ein reines Rennen um den ersten Platz, dürfte das Spiel schnell im Stapel der langweiligen Spiele verschwinden, allerdings hilft es nichts, als erster im Ziel anzukommen, wenn man nicht ein wenig Beute dabei hat. Dies wiederum weckt Begehrlichkeiten unter den beteiligten Piraten und führt hin und wieder zu Auseinandersetzungen.

Das Spiel ist geprägt von zwei Kern- Aktionen: dem Würfelwurf und dem Ausspielen von Aktionskarten. Pro Zug gibt es jeweils zwei Aktionen, eine am Morgen und eine am Abend. Der Würfel bestimmt dabei die maximale Anzahl von Waren die geladen werden können bzw. der Felder die das Schiff ziehen kann.

Das wäre eigentlich einfach, wenn nicht alle Spieler gleichzeitig ihre Aktionen aufdecken würden. Der so sicher geglaubte Plan kann somit durch die Aktionen der Gegner durchkreuzt werden und sogar nachteilig verlaufen. In diesem Fall hilft nur das Anzetteln einer waschechten Piraten- Seeschlacht, die mit Schießpulver- Chips und Würfelpunkten entschieden wird. Der Sieger darf dem Unterlegenen Beute wegnehmen oder ihm unbeliebte verfluchte Schätze in den Laderaum hieven.

Auf der großen Fahrt bekommen auch Piraten nicht immer alles umsonst. In Häfen sind  Gebühren in Form von Gold zu entrichten. Auf hoher See wird Nahrung für die Crew verbraucht. Dabei müssen die auf den entsprechenden Feldern abgebildeten Nahrungs- Chips in den Vorrat abgegeben werden.

Alles in allem erfüllt Jamaica reichlich Piraten – Klischees und lässt sich sehr schnell erlernen. Besondern turbulent wird das Spiel bei hoher Anzahl von Spielern. Im Zweispieler – Modus fährt ein Geisterschiff mit, das für einige Unruhe sorgen kann. Nichtsdestotrotz ist das Spiel nicht sehr komplex, hat aber alleine wegen der tollen Material- Umsetzung einen hohen Unterhaltungswert.

Jamaica hat einen Preis bekommen, nämlich die “goldene Feder”  für die beste Spielregel 2008, verliehen auf der Spiel08 in Essen. Ein wahrlich verdienter Preis denn die Spielregel ist vorbildlich. Die Mischung von Text und Abbildungen stimmt

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