Mit diesem bekannten Text aus Klaus Teubers “Siedler von Catan” – Kartenspiels wünschen wir allen Lesern, Kooperationspartnern und überhaupt allen Brettspiel– Freunden ein frohes und spannendes Jahr 2010.
2009 war ein tolles Spielejahr und wir hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt und wir auch im neuen Jahr reichlich tolle Spiele erleben.
Über Erweiterungen gibt es geteilte Meinungen. Verbessern oder erweitern sie ein Spiel wirklich oder sind sie hartes wirtschaftliches Kalkül der Verlage, wenn z.B. Mechanismen, die eigentlich ins Grundspiel gehören, erst in einer Erweiterung veröffentlicht werden?
Manchmal resultieren Erweiterungen aber auch aus Feedback oder gar konkreten Variationswünschen der Spieler selbst. Die Erweiterung für das Mr.Jack Basisspiel ist ein solcher Fall und offenbart uns 5 Neue Charaktere, von denen zwei das Ergebnis eines Wettbewerbs sind, den der Schweizer Hurrican Verlag und den Autoren Bruno Cathala sowie Ludovic Maublanc im Jahr 2007 durchgeführt haben. weiterlesen »
Tags: 2-Spieler, Erweiterung, Hurrican
Wir wünschen allen Besuchern und Lesern dieser Seite und allen, die uns innerhalb und ausserhalb des Webs in diesem Jahr so toll unterstützt haben, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen neuen und interessanten Spielen unter dem Baum!
Das Team der Spiele- Akademie
Karamba! Die Kulisse von El Paso erinnert an alte Zeiten, in denen ein Western noch ein Western war und wegen seiner Schießerei – Szenen nicht sofort auf den Index gesetzt wurde. Die Winnetou – Generation weiß, dass ein Bandit kein freundlicher Zeitgenosse ist und meist dann erfolgreich flüchten konnte, wenn er es über die mexikanische Grenze schaffte.
EL Paso, das Eldorado für die gemeinen Räuber des wilden Westens. Hier können sie ihre Beute zu guten Preisen verhehlen. Die erwähnten Schießereien gibt es glücklicherweise im Brettspiel von Autor Stefan Dorra nicht. Stattdessen wird ausgewürfelt, ob und wann ein Sherriff zugegen ist, um noch anwesende Räuber in einer Stadt einzufangen.
Aber der Reihe nach: Holen wir zunächst Cowboyhüte und Maskierung aus dem Schrank und kleiden uns dem Spiel angemessen. Die Spieler sind Banditen und müssen Städte plündern! Dazu steht ihnen ein Kontingent an Beute zur Verfügung, das mittels einer Beutekarte anvisiert werden kann. Alle Spieler legen in jeder Runde die Beutekarten gleichzeitig verdeckt aus, um später die Reihenfolge, in der die Beute verteilt wird, zu ermitteln. weiterlesen »
Tags: Zoch
geschrieben von: Denis in Maori
Wer kennt sie nicht, die spannenden Geschichten alter Seebären, die sich aufmachten, um fremde Inseln und Völker zu entdecken. Günter Burkhardt macht uns in seinem Spiel Maori zu einem dieser Abenteurer und sendet uns nach Polynesien aus, um die dortige Inselwelt zu erforschen.
Wie bei Hans im Glück gewohnt, steckt in der Schachtel eine Menge schönes und wertiges Material. Neben den Plättchen mit Inseln und Inselteilen, sind doppelseitig bedruckte Spielertableaus, Holzmuscheln und Holzboote enthalten. Die kurz und beispielreich gestalteten Spielregeln enthalten drei Varianten für “Einsteiger”, “Fortgeschrittene” und “Profis”. An dieser Stelle sollen nur die Regeln für “Fortgeschrittene” beschrieben werden, da diese die beste Mischung aus Glück und Strategie bieten.
Nachdem jeder Spieler sein Material (Tableau, Boot, 5 Muscheln) erhalten hat, wird ein 4×4 Felder großes Raster von Inselplättchen in der Tischmitte aufgebaut. Dieses wird im Spielverlauf vom Entdeckerschiff umfahren. Ziel des Spiels ist es, das eigene Tableau mit möglichst großen und wertvollen Inseln zu füllen. Dabei wird der Wert einer Insel durch die Anzahl der darauf befindlichen Palmen bestimmt. Ist auf einer Insel noch mindestens eine Hütte zu finden, wird der Wert sogar verdoppelt. Auch Blumenkränze bringen (sofern sie komplett sind) Bonuspunkte. weiterlesen »
Tags: Hans im Glück
Es war einmal vor gar nicht so langer Zeit in einem kleinen Dorf. Alles ist ruhig und friedlich, die Vögel zwischern, der Bach plätschert leise und jeder geht seinem Tagwerk nach. Wirklich jeder? Einige Leute flüstern sich zu, dass jemand verschwunden sei. Ein Werwolf wäre des nachts durch das Dorf geschlichen und hätte ihn geholt. Wie? Ein Werwolf? Die gibt es doch nur im Märchen, oder? Nein! Denn auch im gleichnamigen Spiel von Pegasus begegnen uns diese harrigen Gesellen.
Dieses Kommunikationtionsspiel von Ted Alspach versetzt 5-68 Spieler geführt von einem Spielleiter in das oben besagte mystische Dorf. Jeder Spieler bekommt zu Beginn des Spieles eine Rollenkarte und versucht nun im Spiel seinen Charakter mit Leben zu erfüllen und die Ziele seiner Fraktion zu erreichen. Im Spiel sind vier Fraktionen (Bürger, Werwölfe, Vampire, Freimaurer) und eine Vielzahl an Charakteren (z. B. Leibwächter, Hexe, Prinz, u.s.w.) enthalten. Allerdings ist es die Regel, das nur ein Teil der verschiedenen Karten in einem Spiel genutzt werden. Zur Zusammenstellung eines Szenarios können die im Handbuch beschriebenen Varianten genutzt werden oder der Spielleiter erstellt selbst ein Set. Das ist sehr einfach möglich, da jede Karte einen positiven (”die Guten”) oder einen negativen (”die Bösen”) Wert hat. Das Ziel ist es die Rollenkarten so zusammen zu stellen, dass sich eine Summe von 0 ergibt und das Spiel damit ausgewogen ist. weiterlesen »
Tags: Kartenspiel, Pegasus
Mal was mitgehen lassen, das dürfte jedem schon mal in irgendeiner Form „passiert“ sein. Wer dies planmäßig oder gar hauptberuflich macht, dürfte zu den Gaunern, Ganoven oder Dieben unter uns gehören. In „Langfinger“ wird das Ergaunern von wertvollen Gegenständen zum Programm. Natürlich nur als Spiel, denn es soll ja niemand zu Schaden kommen.
Die Spieler benötigen zunächst Werkzeug aus der Stadt, das sie in Form von Karten vom Wergzeugstapel ziehen. Zur Auswahl stehen Zange, Hammer, Dietrich, Schweißgerät und ein Grundrissplan. Damit können die Spieler in die Villa oder das Museum einbrechen und dann ihre ergaunerten Gegenstände im Hafen bei einem Hehler zu Geld bzw. Siegpunkten machen. Wer gerade gar nicht weiß, was er tun soll, kann in der Ruine herumstöbern und seine Werkzeuge gegen zufällig gezogene neue Werkzeuge tauschen.
Gespielt wird in drei Phasen. Zunächst wird die Zugreihenfolge festgelegt, indem die Spieler ihren Holz- Setzstein an den Ort setzen, an dem sie aktiv werden wollen. Danach werden alle Aktionen gemäß der vorher festgelegten Reihenfolge durchgeführt. Wer hier spät dran ist, kann Gefahr laufen, dass seine bisher geplante Kombination, Karten auszuspielen, nicht mehr funktioniert, weil ihm ein anderer Gauner zuvor gekommen ist. Abschließend werden alle Kontingente, also Wergzeugkarten in der Stadt, Kunstgegenstände in Villa und Museum sowie Hehlerkarten im Hafen wieder aufgefüllt und die nächste Runde beginnt. Wer zuerst 20 Siegpunkte erreicht, gewinnt das Spiel.
Langefinger ist ein intelligent konzipiertes Spiel für zwischendurch. Für die jüngeren Spieler unter uns ist es gut verständlich und kann in einer Runde mit Kindern sehr gut eingesetzt werden. Besonders hervorzuheben ist die grafische Umsetzung des Spiels: sowohl Spielplan als auch die Karten sind liebevoll und eindeutig gezeichnet und bringen eine schöne Atmosphäre auf den Tisch. Dadurch, dass der Spielplan hübsch klein gehalten ist, lässt es sich sehr gut auf kleineren Tischen spielen.
| Name: |
Langfinger |
| Spieler: |
2-5 |
| Alter: |
ab 8 Jahre |
| Dauer: |
20-30 Minuten |
| Autor(en): |
Cristian Fiore, Knut Happel |
| Verlag: |
Pegasus- Spiele |
| Bestellen: |
Spiele-Akademie Web-Shop |
Tags: Pegasus