9
Nov

Kragmortha

   geschrieben von: Denis   in Kragmortha

Kragmortha CoverKragmortha ist ein kurzweiliges Brettspiel für 2-8 Personen, ab 8 Jahren und ist in ungefähr einer halben Stunde gespielt. Es ist das Brettspiel zu den Kartenspielen “Ja Herr und Meister” und “Gnade Herr und Meister” aus dem Truant-Verlag.

Worum geht’s?

Die Spieler übernehmen die Rolle kleiner nerviger aufgedrehter Goblins, welche eigentlich die Aufgabe haben, die Bibliothek des Hexenmeisters Rigor Moris aufzuräumen. Allerdings haben sie alles andere als Hausputz im Sinn und so wuseln sie durch die Bibliothek, benutzen die verbotenen Teleporter und stibitzen zu allem Übel noch die Zauberbücher des Meisters. Das gefällt diesem überhaupt nicht und so bestraft er jeden Goblin dem er habhaft wird. Da das keine verlockenden Aussichten sind, versuchen die Goblins mit allerlei Tricks, Rigor zu entgehen und stoßen ihm zur Not auch einen anderen Goblin vor die Füße. weiterlesen »

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5
Nov

Die Werft

   geschrieben von: Jens   in Die Werft

diewerft Das Spiel von Vladimir Suchy aus dem ambitionierten tschechischen Verlag “Czech Game Edition gehört zu den Spielen, bei denen der englische Titel “Shipyard” eigentlich auch in Deutschland funktionieren würde. Der Titel “Die Werft “ wirkt etwas eckig und nicht so einladend für einen gemütlichen Spielabend. Um es daher gleich vorweg zu nehmen: Das Spiel ist keineswegs eckig, sondern eines der Sorte “Lass uns noch ne Runde machen”.

Es geht darum, Schiffe zu bauen, diese mit Crew und Equipment auszustatten  und auf eine Jungfernfahrt zu bringen.  Als Kulisse dient der Beginn des industriellen Zeitalters, als die ersten großen Dampfschiffe entstanden und die Segelschiffe für transatlantische Überfahrten ablösten. Dabei wurde dem Schiff, dass den Atlantik am schnellsten überquerte, das heißbegehrte “blaue Band” verliehen.

Der Bau der Schiffe in der Werft geschieht mit einem etwas erklärungsbedürftigen Aktions- System, das aber, einmal verstanden, gut bedienbar ist. Die Spieler wählen 8 Aktionen auf einer Leiste aus, die fortlaufend ist. Eine gewählte Aktion verändert dabei die Position und wird an die erste Position gelegt, nachdem sie für eine Runde vom ausfährenden Spieler blockiert war. So “wandern” die acht Aktionen auf einer Art “Zeitskala” und bewirken ein Rundensystem von bis zu 4 Runden je nach Spielerzahl. weiterlesen »

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31
Okt

Vasco da Gama

   geschrieben von: Jens   in Vasco da Gama

vascodagamaDas Brettspiel „Vasco da Gama“ vom italienischen Autor Paolo Mori ist im italienischen Verlag „What´s your Game“ erschienen und nimmt uns mit in die Welt der Seefahrer und Entdecker.

Bereits beim Aufbau werden einige interessante Details sichtbar: Das Spiel kommt gänzlich ohne Spielkarten aus. Alle Materialen sind aus Holz oder stabiler Hartpappe hergestellt und grafisch aufwendig und liebevoll gestaltet. Richtig niedlich sind die Mini- Pömpel, die als Kapitäne auf die Schiffe gestellt werden.

Womit wir bereits beim Spiel selbst angelangt sind: Als Schergen des berühmten Entdeckers Vasco da Gama sollen die Spieler Schiffe auf die Reise schicken, um den kürzesten Weg nach Indien zu entdecken. Je weiter die Schiffe fahren, desto mehr Ruhm und Ehre in Form von Siegpunkten wird ihnen zuteil. weiterlesen »

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27
Okt

Spiel 09 – Messe Essen Rundgang

   geschrieben von: Jens   in Zusatzinfos

chinaDas waren in der Tat „internationale Spieletage“ für uns, wobei die Betonung  auf international liegt. Mit Visitenkarten aus Italien, Tschechien, Polen, England, Belgien, Holland und den USA und einem Kofferraum voller Spiele aus eben diesen Ländern und den zahlreichen kleinen und großen deutschen Verlagen  sind wir von der Vielfalt der diesjährigen Messe begeistert. Unser „Rundgang“ – Bericht beschreibt unsere ganz subjektiven und stark zusammengefassten Eindrücke unseres Messebesuchs.

What´s Your Game – Vasco da Gama
Beim italienischen Verlag „What´s your  Game“ erwarben wir ein Exemplar „Vasco da Gama“, das auf der Wertungsliste der Zeitschrift „Fairplay“ vor  „Machtspiele“ (eggertspiele), „Macao“ (alea), „Magister Navis“ (Lookout Games) und „Dungeon Lords“  (CGE) auf Platz 1 gehandelt wurde. Das Spiel werden wir in nächster Zeit vorstellen.

Days Of Wonder
Unsere Vampire, die wir im Smallworld Wettbewerb im Sommer eingereicht hatten, haben es leider nicht in die Preisränge geschafft, aber die beiden Erweiterungen  „Verflucht“ und „Frauenpower“ sind vielversprechende Preisträger. Wir möchten betonen, dass wir die Idee der Beteiligung von Spielern und Fans an Erweiterungen richtig gut finden. Die Zug um Zug Erweiterung „1912“ indes ließen wir liegen, da uns schon „1910“ nicht vom Hocker riss und wir hier keinen Mehrwert erkennen konnten.

Abacusspiele
Als Zooloretto Fans freuen wir uns  neben der neuen Erweiterung „Zooloretto Exotic“ auch über den „ Grizzly“ der als Give-Away bei Abacusspiele zu erhalten war.  Auch eine kleine Erweiterung für Monuments war am Stand zu haben.

elchhaseCzech Games Edition
Eigentlich hätten wir gern „Dungeon Lords“ mitgenommen, aber wir waren zu spät. Das Spiel mit den niedlichen Gnomen war bereits am Samstag auf der gesamten Spiel vergriffen. Wir begnügten uns mit dem ebenfalls interessanten  „Die Werft“ und machten eine Enddeckung beim Kinderspiel „Mein Name ist Hase Elch“. Bei diesem Spiel kommt man nicht umhin, einige „Handzeichen“ zu geben. Das Spiel ist definitiv auf der Auswahlliste für unsere diesjährige Silvester- Spiel- Nacht.

Czech Board Games
Beim zweiten tschechischen Verlag sahen wir „Insula“, das grafisch ein wenig gewöhnungsbedürftig erscheint, aber mit der Ankündigung , kooperative Elemente mit konkurrierenden zu koppeln, Neugier geweckt hat.

Ludoart – Darwinci
darwinciLeider blieb dies das einzige Spiel, das wir ausgiebiger in einer netten 4er- Runde angespielt  haben. In Darwinci ersteigern sich die Spieler Skelett – Karten, die sie auf einer auf 3×4 Karten begrenzten Fläche zusammengelegt werden, um danach Wertungen für verschiedene  Kombinationen von mystischen Zeichen  zu Geld zu machen. Die Käufer der Skelett- Karten werden durch ein  Mehrheiten – System ermittelt, wobei die Spieler bisweilen auch gegnerische Mehrheiten – Steine setzen müssen.  Trotz des bei LudoArt gewohnten exzellenten Spielambientes konnte uns das Spiel nicht ganz überzeugen, da uns ein wenig die Tiefe fehlte.

Catan GmbH
Neben der Liebhaber – Erweiterung „Die Siedler von Catan: Schätze, Drachen & Entdecker“ haben wir den Catan – Spielplan für Bayern als Geschenk für unsere Münchner Freunde mitgenommen.

Lookout Games
Das CZ Deck und die Moorbauern sind für uns als Agricola Fans ein Pflichtprogramm. Es wimmelte ja auf der Messe förmlich an Trägern von Orange- weißen Lookout T-Shirts. Manche von Ihnen verschenkten sich selbst als Agricola L-Deck Karte.

H@ll Games
Uwe Rosenbergs „Vor den Toren von Loyang“ hat vom Spielmaterial her Ähnlichkeit mit Agricola, benötigt jedoch nicht so viel Spielplan – Fläche, da die verwendeten Karten mit in der Auslage platziert werden können.

Pegasus Spiele
Endlich! Munchkin Quest – das Brettspiel und die Pandemie-Erweiterung „Auf Messers Schneide“ sind zwei Titel, auf die wir schon regelrecht gewartet hatten. Pegasus Spiele war mit insgesamt zwei großen Ständen auf der Messe vertreten, um nicht nur seine zahlreichen Brettspiel- Neuheiten, sondern auch sein Rollenspiele Abteilung zu repräsentieren.

PD Verlag – Imperial 2030
imperial2030_planAls sehr freundlichen Kontakt  empfanden wir den PD-Verlag mit seiner aktuellen Version von Imperial. Uns hatte bereits die ältere Fassung sehr gut gefallen, der Pd-Verlag jedoch hat ein paar wirklich gelungene Detailänderungen bei Imperial 2030 vorgenommen und damit das Spiel runder gestaltet. Der auffälligste Unterschied ist der Spielplan: Imperial 2030 spielt auf einer Weltkarte anstatt wie bisher auf einer Europakarte.

Wolf Fang – Polen
Am Stand des polnischen Verlags waren wir wegen der comic- haften, leicht Manga – angehauchten Outfits der Spiele stehengeblieben und nahmen dann spontan die Neuheit „Kazaam“ – Dice Game mit. Da wussten wir noch nicht, dass wir die insgesamt 32 enthaltenen Würfel selbst bekleben mussten ;-) . Toll finden wir indes, dass das Spielbrett aus vier Puzzleteilen zusammengesetzt werden muss.

Alderac Entertainment Group (AEG)
Richtige Ami – Stimmung kam bei AEG ( …kenne ich das nicht aus deutschen Küchen?…). Am Stand war richtig was los und die neuen Spiele fanden reges Interesse. In „The Adventurers“ konnte man als Spieler gar von einem Felsen überrollt werden. „The Adventurers wurde bereits exklusiv auf der GenCon vorgestellt und hatte bereits dort für Aufsehen gesorgt. Desweiteren entschieden wir uns für das Legespiel „Infinite City“ inklusive der Erweiterungskarten „Guild Hall“ und „Salvage Yard“

Mystics.NL – Day & Night
Unsere holländischen Nachbarn hatten für ihr 2-Spieler Brettspiel den International Gamers Award 2009 erhalten, was uns auf das Spiel aufmerksam machte. Richtig gute reine 2-Spieler- Spiele sind irgendwie selten geworden….

DausendDodeDrolle – Seidenstrasse
Der Verlag mit dem originellsten Namen weit und breit präsentiert erstmals ein ausgewachsenes Brettspiel: „Seidenstrasse“  (nicht zu verwechseln mit dem 1998 bei Schmidt Spiele erschienenen „Die Seidenstrasse“) führt uns in die altertümlichen Handelsregionen Vorderasiens und in die Welt der Karavanen. Nicht uninteressant!

Turniere:
carcassonneWir hatten bereits auf  Facebook gelesen, dass DOW die „Zug um Zug Weltmeisterschaft“ ausgeschrieben hatte und entschlossen uns, ein paar Fotos von dem während der Messe stattfindenden Turnier zu machen. Doch leider, Fehlanzeige! Außer dem amtierenden deutschen Meister gab es nur einen weiteren Teilnehmer, so dass der agile Turnierleiter uns einlud, teilzunehmen. Leider passte dies nicht in unseren Terminplan, so dass das Turnier wohl ausfallen musste.

Im Nachhinein glauben wir, dass das Turnier wohl besser direkt am Messestand von DOW hätte stattfinden sollen und nicht in einem abgelegenen, schwer zu findenden Saal. Besser machte es „Hans im Glück“, das seine Carcassonne Weltmeisterschaft  am Stand in der Halle ausrichtete und damit auch genügend Zuschauer interessieren konnte.

Schach:
Eine beeindruckende Demonstration des Dauerblitzschachs lieferten sich zwei Kontrahenten, die das Format  Turbo Blitz spielten. Mit einer Bedenkzeit von nur einer Minute pro Spieler, schafften die beiden fast 9000 Partien….

Ludoversum  Team Dinner
Zum Abschluss noch vielen Dank an Carsten vom Ludoversum für das nette Team- Dinner mit gutem Essen im Essener „Drago“. Wiederholung erwünscht ?

19
Okt

Die goldene Stadt

   geschrieben von: Janina   in Die goldene Stadt

diegeldenestadtBei der Goldenen Stadt handelt es sich um ein weiteres Spiel aus der Feder von Michael Schacht, welches beim Kosmos Verlag erschienen ist. Das Spiel ist angefangen beim Spielmaterial über die wunderschöne Illustration bis hin zur Spielidee mit dem Prädikat sehr gut zu beurteilen.

Das Ziel des Spiels ist zunächst unspektakulär, denn wie in sehr vielen Spielen gilt es Handelshäuser zu errichten, Waren zu erwerben und dadurch Handelsbriefe und damit Siegpunkte zu erlangen.

Wir befinden uns auf einer Insel, welche in vier Regionen unterteilt ist. Jede Region wird durch eine andere Landschaftsart dargestellt. Man kann sich also den Weg durch die Wiese, den Wald, das Gebirge oder durch die Wüste zur Goldenen Stadt im Zentrum der Insel kämpfen. Diese ist über verschiedene Wege erreichbar. Jeder Spieler startet seine Erkundungstour in einer Hafenstadt, wofür er zu Beginn des Spiels auch gleich die entsprechende Karte sowie drei Münzen erhält. Das errichten eines Handelshauses in einer Küstenregion kostet eine Hafenkarte, während im Landesinneren zwei entsprechende Karten erforderlich sind, um sich dort nieder zu lassen. Sind diese nicht zu bekommen, kann man auch mit zwei gleichen anderen Landschaftskarten eine beliebige fehlende Karte ersetzen.

Nachdem man eine Stadt mit dem eigenen Handelshaus besiedelt hat, bekommt man den im Dorf abgebildeten Bonus. Dieser Bonus kann eine zusätzliche Landkarte, etwas Kleingeld, nützliche Bonuskarten oder zur Besiedelung der goldenen Stadt erforderlichen Schlüssel sein oder in Form von Handelsbriefen abgesahnt werden. In jedem Dorf darf nur ein Handelshaus erbaut werden, während sich in der Stadt mehrere Spieler an einem Platz niederlassen dürfen.

Am Ende jeder Runde gibt es eine Wertung. Was nun Punkte bringt, ergibt sich aus einer Karte die zu Beginn der Runde aufgedeckt wurde. Auch wird am Anfang einer jeden Runde pro Spieler ein Landschaftskartenpaar aufgedeckt. Reihum kann nun von jedem Spieler ein Kartenpaar mit Hilfe der Biethand ersteigert werden.

Das Spiel endet, wenn alle Häuser eines Spielers verbaut sind oder die letzte Wertungskarte aufgedeckt wurde. Dann folgt die Schlusswertung, wo die Handelsbriefe in Siegpunkte umgewandelt werden und zusätzliche Punkte aus Bonuskarten hinzukommen. weiterlesen »

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16
Okt

Dominion

   geschrieben von: Jens   in Dominion

dominionUnser erstes Spiel Dominion haben wir mit der Generation 70+ gespielt, als wir Ihnen spontan eine Partie anboten. Unsere Eltern sind keine Brettspieler und haben ihre Spiele- Erfahrung weitgehend mit Skat, Romme, Monopoly und „Mensch ärger Dich nicht“ gesammelt.

Nichtsdestotrotz brachte uns das Experiment ein, zu sehen, wie gut Dominion von echten Spiele- Einsteigern angenommen und verstanden wird. Fazit: Der Sinn des Spiels erschloss sich nicht sofort, sondern erst mit den steigenden Kombinationsmöglichkeiten der Karten. Bis dahin brauchte es ein wenig Anstrengung, die Zugreihenfolge, nämlich eine Aktion spielen, Kaufen, Ablegen, nachziehen und mischen, mischen, mischen, zu beherrschen. Danach machte das Spiel aber allen Teilnehmern jeden Alters richtig Spass.

Zum Spiel von Autor Donald X. Vaccarino selbst ist schon viel gesagt und geschrieben: Es geht um Siegpunkte, die man sich erkauft. Das dafür benötigte Geld erhält man durch sinnvolle Kombination der ausgespielten Karten, die wiederum jeweils eigene Funktionen haben. Dieses einfach klingende Szenario ist gekleidet in eine schöne gestaltete mittelalterliche Lebenswelt. Das Geld ist Kupfer, Silber oder Gold, die Siegpunkte sind ganze Anwesen, Herzogtümer oder gar Provinzen und die Funktionskarten sind eine bunte Mischung aus wichtigen Gestalten (Dieb, Hexe, Holzfäller), Berufszweigen (Miliz, Geldverleiher, Abenteurer) oder funktionalen Einrichtungen (Markt, Burggraben, Schmiede) des Mittelalters.

Demzufolge könnte man annehmen, Dominion sei ein „ Magic – die Zusammenkunft“ für Arme. Viele Karten haben Funktionen, die von Magic her bekannt sind. Der „ Ancestral Recall“ könnte beispielsweise das „Laboratorium“ sein, das das Ziehen zweier Karten und eine weitere Aktion erlaubt. Wer das strategische Element des „Kartenziehens“ aus Magic kennt, wird dieses auch bei Dominion anwenden und damit wohl auch weit kommen. Schön sind auch „ Kombos“ einiger Karten, z.b. zunächst nachziehen und dann unbeliebte Karten entsorgen.

Trotz der Ähnlichkeit einiger Kartenfunktionen bleibt Dominion aber eigenständig, denn es hat etwas Eigenes: Das Mittelspiel. Der Schlüssel zum Sieg liegt darin, rechtzeitig zu entscheiden, wann das Sammeln von Siegpunkten forciert werden kann. Denn wer dies zu früh beginnt, den werden die sonst nicht zu verwertenden Siegpunkt – Karten im Aufbau eines funktionierenden Decks stören. Tja und wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben…

Als „Spiel des Jahres 2009“ macht Dominion Furore und räumt sämtliche Preise in der Welt der Brett- und Gesellschaftsspiele ab. Das ist bemerkenswert, denn Dominion ist und bleibt ein reines Kartenspiel, ist jedoch kein Sammelkartenspiel, was die Anschaffungskosten überschaubar hält, sofern der Hans im Glück Verlag eine gesunde Zeitspanne für Erweiterungen findet und einhält. Sowieso hat das Spiel schon in der Grundversion einen Hohen „Ich will nochmal“ – Faktor.

Ein Wort noch zur Materialpflege: Ein Nachteil, den Karten haben, ist, dass sie verschleißen. Die Abnutzung wird schon relativ schnell deutlich, weil viel gemischt werden muss. Empfehlenswert ist daher unbedingt die Nutzung von Kartenhüllen. Aber Achtung:  Card Sleeves müssen die passende Größe haben! Die Dominion Karten haben mit einer Größe von 59*92 mm ein Euro – Format  und benötigen spezielle Sleeves in dieser Größe.

Erscheinungsjahr: 2009
Autor Donald X. Vaccarino
Verlag Hans Im Glück
Spieleranzahl 2-4
Spieldauer ca 30 Minuten
Altersangabe ab 8 Jahre

Kaufen bei:
Shop der Spiele-Akademie

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3
Okt

Sylla

   geschrieben von: Jens   in Sylla

syllaDas alte Rom hatte die Res Publica, die Plebejer, den Senat, Korruption und Katastrophen. Bei Ystaris „Sylla“ von Autor Dominique Ehrhard sehen wir diese Elemente wieder und nehmen am Leben in der römischen Gesellschaft teil. Jeder Spieler versucht dabei, Macht und Einfluss im Römischen Reich und damit das Spiel zu gewinnen.

Das Hauptziel von Sylla ist es, Prestigepunkte zu sammeln. Diese bekommt man jedoch nur durch Erreichen einiger Zwischenziele, nämlich dem Erbauen wichtiger Infrastrukturgebäude, der Entwicklung der Volksstimmung in Bezug auf Bürgersinn, Gesundheit und Muße sowie dem Verhindern von Seuchen, Hungersnöten und anderen Krisen.
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29
Sep

Handelsfürsten – Herren der Meere

   geschrieben von: Janina   in Handelsfürsten

handelsfuerstenHandelsfürsten – Herren der Meere ist ein wunderschön illustriertes Spiel von Reiner Knizia und entstammt dem Pegasus Verlag. Das Spielmaterial ist qualitativ aus hochwertigem Holz und stabilen Karten, welche grafisch sehr ansprechend sind. Zudem ist die überschaubare Spielregel sehr ansprechend, sodass gleich gespielt werden kann.

Wir befinden uns im 16. Jahrhundert, wo verschiedene Waren in alle Welt verschifft werden. Nun gilt es die Waren möglichst gewinnbringend zu verkaufen, um am Ende das meiste Geld zu haben.

Dazu gibt es verschiedene Waren in Form von Karten und vier verschiedene Sonderkarten. Davon erhält jeder Spieler verdeckt drei Warenkarten auf die Hanf und zwei Sonderkarten, die Handelsschiffe, welche offen ausgelegt werden. Alle weiteren Warenkarten bilden den verdeckten Zugstapel, während die Sonderkarten sortiert offen ausgelegt werden. Außerdem werden sechs Warenkarte offen in die Tischmitte gelegt.

Nachdem nun auf die Schiffe Warensteine aus dem Vorrat gelegt werden, kann die erste Runde beginnen. Dazu führt jeder Spieler zwei Phasen aus.

In der ersten Phase kann man Warensteine auf den eigenen Schiffen gegen einen anderen Warenstein aus dem allgemeinen Vorrat austauschen, eine Sonderkarte kaufen oder passen. weiterlesen »

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29
Sep

Modern Art

   geschrieben von: Janina   in Modern Art

modernart_coverModern Art ist ein Versteigerungsspiel der „modernen Art“ von Reiner Knizia aus dem Pegasus Verlag. Eigentlich ein Spiel, das zu Unrecht in der Mottenkiste verstaubt, war es doch schon 1993 auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres. Nun erscheint es bei Pegasus – Spiele als optisch runderneuerte Neuauflage.

Jeder Spieler erhält einen Sichtschirm sowie Geldchips im Wert von 100, welches er im Laufe von vier Runden vervielfachen muss. Dazu befinden sich die Werke von fünf Künstlern im Spiel. Nex, Bahut, Darmoir, Sadland und Koriko… wollen wir mal ehrlich sein… wer kennt sie nicht? :)
Da es jedoch mehr oder weniger fleißige Künstler gibt, sind auch die Kunstwerke unterschiedlicher Malstile unterschiedlich häufig im Spiel vorhanden.
Bei Modern Art schlüpfen die Spieler gleich in zwei Rollen, die es Kunsthändlers und des Sammlers. Hierbei müssen Sie Fingerspitzengefühl beweisen, um die besten Werke für die eigene Kunstsammlung zu ergattern.
Je nach Anzahl der Spieler erhält jeder Gemäldekarten, wovon immer reihum ein Gemälde versteigert wird. Bei welcher Art Auktion das Kunstwerk versteigert wird, gibt die Karte selbst vor. Dazu kann es zu einer bekannten Form der Auktion kommen, in der alle Spieler durcheinander das zuvor abgegebene Gebot erhöhen können.
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thurnundtaxis_romAlle Wege führen nach Rom ist eine Erweiterung für Thurn und Taxis von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag.

Bei dieser Erweiterung handelt es sich eigentlich um zwei Erweiterungen in einer Box.

Bei „In Amt und Würden“ zieht man immer ein entsprechendes Plättchen, wenn man eine Amtsperson in Anspruch nimmt. Sind von einer Amtsperson alle Plättchen verteilt sind, können alle Spieler entscheiden wie viele sie zurück geben möchten. Je nachdem wie viele Plättchen man abgibt,  kann man sich das Spiel durch unterschiedliche Boni erleichtern. Bei der Rückgabe von zwei Plättchen darf man sich eine Stadtkarte nehmen, bei dreien erhält man einen Siegpunkt und bei vieren darf man sogar ein Haus auf eine beliebige Stadt stellen.

Bei „Alle Wege führen nach Rom“ können nach Beendigung einer Strecke Kutschen Richtung Rom ziehen. Zu Spielbeginn müssen die Spieler ihre Geistlichen auf die Kutschen verteilen. Die Geistlichen bringen dem Spieler bei Erreichen der entsprechenden Kutsche in Rom unterschiedliche Siegpunkte. Siegpunkte gibt es allerdings nur für den Geistlichen, der als letztes das Ziel erreicht. Deshalb muss man sich gut merken, welche Werte der eigene Geistliche in welcher Kutsche besitzt.

Die Mitspieler wissen allerdings nicht, wie viele Punkte welche Kutsche von den anderen Spielern bekommen hat. Nun kann es auch mal sinnvoll sein, mehr Städte in eine Route einzubinden, als man für den Bau der Strecke eigentlich benötigt. Auf diese Weise kann man ein wenig beeinflussen, welche Kutsche als erstes Rom erreicht.

Diese Erweiterung ist auch gut für Familien zu spielen. Es wird nicht wirklich komplizierter, sondern nur abwechslungsreicher. Es sind lediglich simple Spielzüge, die auch Kinder schnell verinnerlichen. Gut, der Preis der Erweiterung ist nahezu genau so hoch, wie das Basisspiel, allerdings ist das Spielmaterial auch hochwertig und sehr reichhaltig für eine Erweiterung. Um nach unzähligen Runden das Spiel wieder aufzupeppen ist „Alle Wege führen nach Rom“ sehr gut geeignet.

Ich würde sie als absolutes MUSS weiterempfehlen und muss sagen, dass ich nun öfters Thurn und Taxis MIT Erweiterung spiele. Bei dem Basisspiel fehlte mir die Komplexität.

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