Es war einmal

Es war einmal…

EsWarEinmal1Es war einmal … – Hört man diese Worte, ist man sofort in Märchenstimmung und erwartet Geschichten von Hexen, Zauberern, Königen und heldenhaften Taten. Aber irgendwann wird auch das schönste Märchen langweilig. Da haben Richard Lambert, Andrew Rilstone und James Wallis Abhilfe geschaffen. Mit ihrem Erzählspiel Es war einmal… werden die Spieler selbst zu Geschichtenerzählern und erfinden  gemeinsam ein völlig neues Märchen.

Was steckt drin?
In der kleinen Schachtel stecken über 160 Karten. Diese gehören zu den drei Themensets „Adel“, „Bürgerliche“, und „Kreaturen & Gefahren“. Diese Themendecks sollen sich später auch mit anderen Sets aus Erweiterungen kombinieren lassen. Wir schauen uns diesmal aber nur das Grundset an. Im Wesentlichen enthält das Spiel zwei Arten von Karten – Erzählerkarten und Märchenendekarten. Auf den Erzählerkarten finden sich Personen, Orte und Wesen, welche in jedes gute Märchen gehören. Die Märchenendekarten hingegen beschreiben jeweils ein mögliches Ende für unser gemeinsames Märchen. Die Karten sind qualitativ in Ordnung und die Grafik ist schön und stimmungsvoll. Doch man soll ein Buch ja nicht nach seinem Cover bewerten! Was machen wir also jetzt mit all den Karten und macht das auch Spaß?

La Isla

La Isla

LaIsla1Heute geht es auf die geheimnisvolle Insel La Isla. Dort wollen wir längst ausgestorben geglaubte Tiere beobachten. Aber nein, es geht nicht um einen Dinosaurierzoo, es geht hier um viel legendärere Tiere wie den Dodo oder den scheuen Riesenfossa.

Ok ich gebe zu, das klingt jetzt nicht wirklich spektakulär, aber wenn man Stefan Feld auf einer Schachtel liest, kann man ruhig einmal einen genaueren Blick wagen und genau das machen wir jetzt.

DEUS

DEUS

Deus1Zivilisationsspiele gibt es in der heutigen Zeit wie Sand am mehr. Schon oft haben wir mit anderen Spielern um Macht, Gold und Rohstoffe auf verschiedensten Welten gestritten. Dennoch kommen jedes Jahr wieder neue Vertreter dieses Genres auf den Markt. Auch DEUS von Sebastien Dujardin ist wieder so ein Kandidat. Brauchen wir noch ein Zivilisationsspiel und was macht DEUS anders und interessant, damit es den schon viel zu raren Platz auf unserem Spieletisch belegen sollte? Wir schauen es uns an!

Was steckt drin?
In der für Pearl Games ungewöhnlich großen Schachtel steckt auch eine Menge Material. Besonders wichtig in einem Zivilisationsspiel ist natürlich die Welt, um die gestritten werden soll. Diese wird bei DEUS je nach Spieleranzahl aus verschieden vielen Modulen zusammengesetzt. Jedes Modul hat die Form einer Blüte und die sieben Felder auf jedem Modul zeigen die unterschiedlichen Landschaftstypen (Wald, Moor, Gebirge, Meer und Barbarendörfer).

Jeder Spieler bekommt ein Spielertableau und fünf Gebäude in den fünf Typen (Produktion, Seefahrt, Wissenschaft, Zivil und Militär). Dazu gibt es noch Rohstoffscheiben für die vier Rohstoffe, Tempel, Geld- und Siegpunktmarker. Das wichtigste Element sind aber die Karten. Diese zeigen die unterschiedlichen Gebäude und Tempel, welche die Spieler errichten können.

Deus3Alles macht einen sehr guten und hochwertigen Eindruck, aber es haben sich leider einige Mankos eingeschlichen, die erst beim Spielen auffallen. Leider passen die Illustrationen auf den Karten für Holz, Geld und Siegpunkte farblich nicht zu den beiliegenden Materialen. Das ist zwar Jammern auf hohem Niveau, aber es kann schon zu Verwirrung sorgen, wenn man auf einer Karte Holzkosten mit grünen Symbolen angibt, die Marker aber braun sind. Aber genug davon – wichtig ist ja auf’m Platz oder in unserem Fall auf dem Spieltisch.

Beasty Bar

Beasty Bar

beasty-barIm Spiel von Alexander Kloß treffen wir auf eine lustige Schar von Tieren, die alle großen Durst haben. Deshalb halten die Tiere Ausschau nach einer Gaststätte mit ausreichendem Platz- und Getränkeangebot. In der Beasty Bar werden sie fündig, jedoch sind nun sehr viele Tiere gleichzeitig  darauf aus, Einlass in die Gaststätte zu erhalten, so dass ein großes Gedränge entsteht.  Der Türsteher hat alle Pfoten voll zu tun und lässt erst dann Gäste in die tierische Kneipe, wenn es diesen gelingt, fünf Tiere in der Warteschlange unterzubringen.

Dies erweist sich allerdings nicht als ganz so einfach, denn die possierlichen Tierchen vertragen sich nicht so recht untereinander. Der (eingebildete) Löwe zum Beispiel drängelt sich immer an die vorderste Position der Warteschlange und wirft anwesende Affen direkt hinaus. Dafür gibt es den “Das war’s” – Bereich, den alle Tiere aufsuchen müssen, die die Warteschlange verlassen müssen.

Spyrium

Spyrium

spayriumWir befinden uns in England des 19. Jahrhunderts. Die Industrialisierung ist in vollem Gange und der Konkurrenzdruck wird immer stärker. Dann wird das neue Mineral Spyrium entdeckt, welches eine enorm hohe Energieeffizienz besitzt. Jetzt sind Sie gefragt! Ergreifen Sie als Direktor eines Industriekonzerns die einmalige Gelegenheit ihr Imperium an die Spitze des Fortschritts zu bringen oder lassen Sie sich von ihren Mitstreitern abhängen?

Was steckt drin

Spyrium liegen neben einem kleinen Spielplan sehr viele Karten, Holzfiguren (Arbeiter) wie man sie aus Carccasonne kennt, Holzscheiben, Pappgeld, Zahlenplättchen und grüne Spyriumkristalle bei. Dieses Material kennt man schon aus anderen Spielen, ist aber auch hier qualitativ gut verarbeitet.
Der Spielplan stellt für alle Spieler eine Übersicht der Siegpunkte, Ereignisse und Spielphasen dar. Der eigene Industriekonzern wird mithilfe von Karten (eingeteilt in 3 Epochen) nach und nach vergrößert. Dabei unterscheidet man die Epochenkarten zwischen Gebäude-, Patent- und Spezialistenkarten.

Versailles

Versailles

versaillesIn der heutigen Zeit haben Großbauprojekte einen eher schlechten Ruf – zumindest in Berlin oder Hamburg. Wenn man sich im antiken Ägypten oder Rom umschaut, bekommt man den Eindruck, es habe früher alles etwas besser funktioniert. Aber auch in moderneren Zeit wurden großartige Bauwerke erschaffen.

Versailles, das Schloss des Sonnenkönigs Ludwig des 14., ist nur ein Beispiel dafür. Zugegeben, das hat wohl auch mehr gekostet als erwartet, aber wer legt sich in Geldangelegenheiten schon mit einem König an? Wie wäre es, wenn wir das machen und dabei das Traumschloss auch noch in unter zwei Stunden errichten? Gibt’s nicht? Gibt’s! Andrei Novac gibt uns in seinem Spiel Versailles – die Baumeister des Sonnenkönigs die Möglichkeit, uns als Baumeister des Sonnenkönigs zu versuchen. Wir sollen gemeinsam das Schloss errichten, aber wie es immer so ist, kann nur ein Spieler den gesamten Ruhm einheimsen. Ob dieser Handwerkerwettstreit Spaß macht, schauen wir uns jetzt an.

Nightfall

Nightfall

nightfallEs ist schon lange bekannt, dass Werwölfe und Vampire nicht dafür bekannt sind, gern gemeinsame Kaffeekränzchen zu veranstalten. Ebenso bekannt ist wohl auch das Konzept des „Deckbaus“ in der Welt der Brett- und Kartenspiele. Was kommt dabei heraus, wenn man diese beiden Konzepte miteinander verbindet – Nightfall. Was können Spieler von einem solchen Spiel erwarten. Ist es nur ein Aufguss von bereits Bekanntem oder ist es David Gregg gelungen etwas zu schaffen, was neuen Wind sowohl in das Thema als auch die Mechanismen bringt? Wir schauen es uns einmal genauer an.

Worum geht es?
Die Spieler übernehmen ein gemischtes Team von Werwölfen, Vampiren und Menschen (es scheint also doch gemeinsam zu gehen) und versuchen damit Ihre Konkurrenten auszustechen. Dabei wird mit harten Bandagen gekämpft. Es kann nur der Teamchef gewinnen, der mehr Wunden austeilen kann, als er einsteckt.  Bevor wir uns genauer anschauen, wie dieser Konflikt ausgetragen wird, werfen wir zuerst mal einen Blick in die Schachtel.

Trakkx

Trakkx

trakkxHalt, warte, … das kenne ich doch! Ist das nicht Rommè mit Holzsteinen?
So in etwa begann unsere Testrunde zu Trakkx. Warum das Spiel so einen merkwürdigen Namen hat, ist uns nicht ganz klar. Vielleicht stammt er aber daher, weil es so vertrackt ist. Und um eines vorweg zu nehmen, ja, Trakkx hat es wirklich in sich. Aber zurück zum Anfang.

Vollmondnacht

Vollmondnacht

Vollmondnacht1Werwölfe (auch bekannt als Mafia) ist eines der bekanntesten Großgruppenspiele, dass es schon in diversen Variationen auf dem Markt gab. Bei vielen ist es sehr beliebt, aber man braucht eben auch immer eine gr0ße Spielrunde, um das richtige Werwölfe-Feeling zu bekommen. Ist das wirklich so?

Ted Alspach hat sich noch einmal gemeinsam mit Akihisa Okui seinem Ultimate Werewolf angenommen und hat mit Vollmondnacht eine neue Variante vorgestellt, die in kleineren Runden und in viel kürzerer Zeit funtionieren soll. Eine der wichtigsten Änderungen dabei ist, dass man nur noch eine Nacht spielt. Wie soll das gehen? Kann das Spaß machen? Wir schauen es uns an!