25
Jul

Aquädukt

   geschrieben von: Jens   in Aquädukt

aquaedukt“Häuser bauen ist nicht schwer, für Wasser sorgen umso mehr”, heißt es im Einleitungstext zu Aquädukt aus dem Hause Schmidt Spiele. Autor Bernhard Weber nimmt dieses alte römische Sprichwort wörtlich und präsentiert ein Spiel für 2-4 Spieler, bei dem es darum geht, möglichst viele Häuser mit Wasserleitungen zu versorgen.

Dies geschieht in drei Zugmöglichkeiten:

1. Häuser bauen

Die Häuser werden dabei in denjenigen fest vorgegebenen Gebieten erbaut, die man vorher mit dem 20-seitigen Würfel ausgewürfelt hat. Die Häuser haben unterschiedliche Wertigkeiten von 1 bis 3 Punkten.

2. Quelle freilegen

Wer den Kanal voll (Wasser) haben will, braucht zunächst eine Quelle. Diese wird in gebührendem Abstand von mindestens 5 Feldern in Form von kleinen Glasperlen auf das Spielfeld gelegt.

3. Kanäle bauen

Von der Quelle aus kann nun die Wasserversorgung erfolgen. Die Kanäle sollen möglichst an den eigenen Häusern vorbeilaufen, um Punkte zu generieren, aber genau hier beginnt der Spielspaß, denn wenn erst einmal Kanäle da sind, wird der Spieler, der am Zug ist, hier sehr schnell ein Haus platzieren wollen, so ihm das Würfelglück hold ist.

Wer am Ende „nah am Wasser gebaut“ hat, muss nicht in Tränen ausbrechen, sondern darf Freudentränen vergießen, denn er hat das Spiel gewonnen, sofern seine Häuser genügend Siegpunkte eingebracht haben. Eine Sonderwertung durch die im Spielfeld vorhandenen Berge kann das Ergebnis noch einmal leicht beeinflussen, z.B. wenn es für eine „Heilquelle“ Plus-  oder „faules Wasser“ Minuspunkte gibt.

Aquädukt ist ein angenehmes, leicht zu verstehendes Legespiel, bei dem taktisches Geschick und Würfelglück ausgewogen zusammenwirken. Mit ca. 30 Minuten ist die Spielzeit angenehm kurz.

Ein großes Plus bekommt das Spiel für die Ausstattung. Der W-20 macht Spaß, Die Glasperlen als Wasserquellen sehen schick aus und die Holzstäbe für die Kanäle wirken hochwertig.

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16
Jul

Unser Beitrag zum Small World Ideen – Wettbewerb

   geschrieben von: Jens   in Small World

Wir haben unseren Spielentwurf eines Small World Charakters und einiger Sonderfähigkeiten fertiggestellt und an Days of Wonder geschickt. Natürlich verraten wir hier noch nichts über die Spieleigenschaft,  jedoch haben wir einen kleinen Vorgeschmack: Die speziell für den Charakter erstellte Illustration.

Nach dem Ende des Wettbewerbs und der Bekanntgabe der Gewinner werden wir unsere Idee hier in der Akademie veröffentlichen.

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12
Jul

Aquaretto

   geschrieben von: Jens   in Aquaretto, Zooloretto

aquaretto1Nachdem wir in dieser Woche Urlaubsfotos aus einem “Robbarium” angeschaut haben, einigten wir uns spontan auf eine Partie “Aquaretto”, um die Unterschiede zu Zooloretto festzustellen und die XXL- Erweiterung auszuprobieren.

Das Spielprinzip von Aquaretto ist von Zooloretto übernommen. Es geht wieder darum, seinen Tierpark, in diesem Rahmen seine Wasserbecken, mit tierischem Leben zu füllen und aufzupassen, dass das gesamte Getier auch reinpasst, ohne mit der Beckengröße  in die Bedrullie zu geraten.

Neu ist, dass es nun Tierpfleger gibt, die verschiedene “Aufgaben” übernehmen können, z. B. sind sie  Kassierer, Trainer oder sie übernehmen die Fütterung .  Das wiederum wirkt sich in der Endabrechnung positiv aus.

Der zweite Unterschied zu Zooloretto ist, dass die einzelnen Gehege, bzw. Becken in Form und Aufbau selbst gewählt werden können, was die Erweiterung des Zoos ein wenig komplizierter gestaltet. Erweitert man zu früh, kann es bei anderen Tierarten eng werden. Erweitert man zu spät, kommen keine Tiere mehr nach,

Aquaretto kann man als gelungene Weiterentwicklung von Zooloretto sehen. Die Tierarten sind erneut sehr liebevoll gezeichnet und der Spielgehalt ist gerade durch die Langsamkeit, mit der die (Platz-) Probleme entstehen, gegeben. Wir freuen uns jetzt auf die große Runde mit Zooloretto, Aquaretto, XXL- Erweiterung und allen kleinen Erweiterungen, denn alle Spiele lassen sich gut miteinander kombinieren.

Verlag: Abacus- Spiele, Autor:  Michael Schacht

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5
Jul

Die Fürsten von Florenz

   geschrieben von: Janina   in Die Fürsten von Florenz

fuerstenvonflorenzDie Fürsten von Florenz ist ein wunderschön illustriertes Spiel von Wolfgang Kramer und J. Ulrich aus dem Pro Ludo Verlag. Das Spielmaterial ist in einer hervorragenden Papp-Qualität und durch Holzfiguren aufgewertet. Einzig die Schrift auf den Karten ist teilweise unleserlich, da es sich um eine sehr geschwungene Schrift handelt, die sich teilweise farblich nicht gut genug vom Untergrund abhebt. Zudem ist der Karton ziemlich klein für das Spielmaterial.

Die Fürsten von Florenz spielt zu Beginn des 16. Jahrhunderts, der Blütezeit der Renaissance. Es gilt Künstler und Gelehrte anzuwerben, um so eindrucksvolle Werke zu errichten, um möglichst viele Prestige Punkte zu bekommen. weiterlesen »

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1
Jul

Imperial

   geschrieben von: Janina   in Imperial

imperial_coverImperial ist ein Spiel von Walther “Mac” Gerdts aus dem Eggert-Verlag. Bei diesem Spiel fällt mir der Einstieg besonders schwer. Beim ersten Lesen des Spielnamens, war das Spiel eigentlich für mich schon abgehakt. Imperial… erinnert doch stark an mein, ach so gehasstes, Fach in der Schule… GESCHICHTE… Ein absoluter Graus. Aber ich habe eine offen gestandene Schwäche und wähle Spiele sehr gern nach dem Aussehen der Schachtel aus.

Das Design ist ein wirklicher Hingucker, ganz abgesehen von der Größe… Irgendwann hat der visuelle Anreiz doch überwogen und wir haben das Spiel gekauft. Beim Öffnen der Schachtel waren die Zweifel aber schnell wieder da… in der Schachtel ist eine Art kleines Geschichtsheft enthalten. Zum Glück nur um kurz das Backgroundwissen der damaligen Zeit aufzufrischen und ist für das Spiel nicht von Nöten. Es kam aber noch schlimmer… hatte ich das Spiel doch wegen des schönen Covers gekauft…sticht gleich der nächste Negativpunkt ins Auge…das Spielbrett hat nicht die netten Grafiken der Schachtel übernommen, sondern ist im 80er Jahre Brettspiel Outfit auf dem Tisch gelandet. weiterlesen »

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29
Jun

Dominon ist Spiel des Jahres 2009

   geschrieben von: Jens   in Zusatzinfos

Dominion hat sich gegen Finca, Fauna, Pandemie und Fits durchgesetzt und ist heute zum Spiel des Jahres 2009 gekürt worden Herzlichen Glückwunsch an Autor Donald X. Vaccarino und den Hans im Glück Verlag!

Das Besondere an Dominion ist, dass es ein reines Kartenspiel ist. Dominion ist damit das erste Kartenspiel, das diesen Preis erhält. Uns freut besonders, dass damit wieder ein komplexeres und anspruchsvolleres Spiel gewonnen hat.

Das Kinderspiel des Jahres wurde “Das magische Labyrinth” von Schmidt Spiele

29
Jun

Cuba Sambaschule

   geschrieben von: Jens   in Cuba, Cuba "Sambaschule"

eine nette kleine Erweiterungskarte, die es auf der Spiel 08 als Gimmick am Stand von eggertspiele gab. Die Kosten der Karte betragen 2 Holz und 2 Stein. Der Besitzer der Sambaschule kann einmal pro Runde jeweils genau einen Rum UND eine Zigarrenkiste (also beide zusammen) komfortabel in 5 Siegpunkte umwandeln. Pro Runde ist dies genau einmal erlaubt.

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