Archiv der ‘Thurn und Taxis’ Kategorie

thurnundtaxis_romAlle Wege führen nach Rom ist eine Erweiterung für Thurn und Taxis von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag.

Bei dieser Erweiterung handelt es sich eigentlich um zwei Erweiterungen in einer Box.

Bei „In Amt und Würden“ zieht man immer ein entsprechendes Plättchen, wenn man eine Amtsperson in Anspruch nimmt. Sind von einer Amtsperson alle Plättchen verteilt sind, können alle Spieler entscheiden wie viele sie zurück geben möchten. Je nachdem wie viele Plättchen man abgibt,  kann man sich das Spiel durch unterschiedliche Boni erleichtern. Bei der Rückgabe von zwei Plättchen darf man sich eine Stadtkarte nehmen, bei dreien erhält man einen Siegpunkt und bei vieren darf man sogar ein Haus auf eine beliebige Stadt stellen.

Bei „Alle Wege führen nach Rom“ können nach Beendigung einer Strecke Kutschen Richtung Rom ziehen. Zu Spielbeginn müssen die Spieler ihre Geistlichen auf die Kutschen verteilen. Die Geistlichen bringen dem Spieler bei Erreichen der entsprechenden Kutsche in Rom unterschiedliche Siegpunkte. Siegpunkte gibt es allerdings nur für den Geistlichen, der als letztes das Ziel erreicht. Deshalb muss man sich gut merken, welche Werte der eigene Geistliche in welcher Kutsche besitzt.

Die Mitspieler wissen allerdings nicht, wie viele Punkte welche Kutsche von den anderen Spielern bekommen hat. Nun kann es auch mal sinnvoll sein, mehr Städte in eine Route einzubinden, als man für den Bau der Strecke eigentlich benötigt. Auf diese Weise kann man ein wenig beeinflussen, welche Kutsche als erstes Rom erreicht.

Diese Erweiterung ist auch gut für Familien zu spielen. Es wird nicht wirklich komplizierter, sondern nur abwechslungsreicher. Es sind lediglich simple Spielzüge, die auch Kinder schnell verinnerlichen. Gut, der Preis der Erweiterung ist nahezu genau so hoch, wie das Basisspiel, allerdings ist das Spielmaterial auch hochwertig und sehr reichhaltig für eine Erweiterung. Um nach unzähligen Runden das Spiel wieder aufzupeppen ist „Alle Wege führen nach Rom“ sehr gut geeignet.

Ich würde sie als absolutes MUSS weiterempfehlen und muss sagen, dass ich nun öfters Thurn und Taxis MIT Erweiterung spiele. Bei dem Basisspiel fehlte mir die Komplexität.

thurn_und_taxix_glanz_und_gloriaThurn und Taxis – Glanz und Gloria ist eine Erweiterung von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag. Es lässt sich allerdings vortrefflich darum streiten, ob es sich wirklich um eine Erweiterung handelt, oder ob es ein eigenständiges Spiel ist, für das nur ein wenig Spielmaterial aus dem Grundspiel benötigt wird.

Meiner Meinung nach hat diese Variante den Namen „Erweiterung“ nicht wirklich verdient, da aus dem Grundspiel nur die jeweils 20 Häuser in den Spielfarben benötigt werden.  Es ist daher eher ein abgewandeltes bzw. verfeinertes Grundspiel mit folgenden Unterschieden:

Der Spielplan zeigt diesmal Norddeutschlands berühmte Hanse- und Universitätsstädte  und die bekannten  Handelszentren des alten Preußen sowie BeNeLux.

Die Städtekarten wurden leicht abgewandelt. Die Rückseite zeigt nun Pferde, deren Anzahl für den Bau einer Strecke benötigt wird.  Die Anzahl der Pferde muss dabei so hoch sein wie die Anzahl der Streckenabschnitte.

Durch das Hinzufügen der Pferde, deren Zahl in Form von  Hufeisen auch auf der Vorderseite gezeigt wird,  ist der Glücksfaktor erheblich reduziert, denn nicht passende Karten können eingesetzt werden, um die geforderte Anzahl der Pferde zu erreichen. Man muss also nicht immer auf die passende Karte warten.

Vielspieler wissen, dass bei dem Grundspiel zumeist so ist, dass derjenige, der am schnellsten alle Kutschen gebaut hat, das Spiel über das vorzeitige Spielende für sich entscheiden kann. Dies ist bei diesem Spiel nicht mehr so einfach zu planen. Dieser kleine Schönheitsmakel wurde behoben, indem der „Wagner“ nicht mehr Spiel- Bestandteil ist.

Glanz und Gloria lässt sich allerdings auch ganz klassisch wie das Grundspiel spielen. In diesem Fall werden  die Kutschen und der Wagner aus dem Grundspiel benötigt. Beide Varianten haben ihren Reiz.

18
Jun

Thurn und Taxis – Kurier der Fürstin

   Autor:: Janina Tags:

kurierBei Kurier der Fürstin handelt es sich um eine Erweiterung aus der Spielezeitschrift Spielbox, die aus einer Standfigur „Kurier der Fürstin“ und 28 Adelsbriefen besteht. Vor Beginn des Spiels wird auf jede Stadt auf dem Spielplan ein Adelsbrief platziert. Der Startspieler erhält keinen, der Zweite bekommt einen, der Dritte zwei und der Vierte drei Adelsbriefe. Die Standfigur wird bereitgestellt.

Immer, wenn ein Spieler ein Haus in einer Stadt errichtet, in der zuvor noch kein Haus stand, bekommt er den dort ausliegenden Adelsbrief. Der Erbauer von später errichteten Häusern in derselben Stadt erhält keinen Adelsbrief.

Mithilfe von jeweils zwei Adelsbriefen kann man sich zusätzliche Hilfe der Amtspersonen erkaufen. Allerdings kann bei jedem Spielzug jede Amtsperson nur einmal in Anspruch genommen werden.

Bekommt ein Spieler keine Kutsche für eine abgeschlossene Wegstrecke, egal ob er darauf verzichtet, oder die Strecke zu kurz war, nimmt er den „Kurier der Fürstin“ zu sich. Dieser bleibt so lange bei dem Spieler bis ein Anderer ihn auf die gleiche Art und Weise zu sich holt. Hat man die Standfigur bei sich, kostet der Kauf der Amtsperson nur einen Adelsbrief. Am Ende des Spiels bekommt der Besitzer einen zusätzlichen Siegpunkt.

“Kurier der Fürstin” ist eine nette kleine Erweiterung, die den Spielverlauf noch flüssiger, jedoch damit das Spiel aber auch schneller macht. Es gibt in den meisten Fällen weniger Runden, was aber nicht stört, sondern eher zu einer neuen Runde animiert.

14
Mai

Thurn und Taxis

   Autor:: Janina Tags: ,

thurnundtaxisThurn und Taxis ist ein Spiel von Karen und Andreas Seyfarth aus dem Hans im Glück Verlag. In diesem Spiel geht es darum, Anfang des 17. Jahrhunderts das Postkutschennetz in möglichst vielen Städten auszubauen.

Dazu liegen sechs offen ausliegende Karten mit Städtenamen bereit. Hieraus können die Spieler ihr Postkutschennetz ausbauen. Bei jedem Spielzug muss der Spieler eine Wegstreckenkarte auslegen. Diese müssen durch Wege auf dem Spielplan verbunden sein. Dabei gilt es, eine möglichst lange Strecke zu bauen, denn je länger, desto mehr Postkutschenpunkte erhält der Spieler. Wenn einem keine der ausliegenden Karten passt, hat man noch die Möglichkeit eine Karte vom verdeckten Stapel zu ziehen. In jeder Runde darf man genau eine Karte aufnehmen… wenn da nicht die Bestechung wäre. Weiterlesen »

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